AKTUELL / CURRENT

MATA KASTRISIOU

Interdisziplinäres Austauschprogramm Leipzig-Thessaloniki 2022


Mai & Juni 2022

OPEN STUDIO: Träume in Trümmern: Lullabies for Clara Schumann's babies

Dienstag, 28. Juni 2022, 19 Uhr im Studio 7

Im Rahmen unseres diesjährigen Austauschprogramms zwischen Thessaloniki und Leipzig ist die Autorin Mata Kastrisiou seit Anfang Mai Stipendiatin der HALLE 14. Mata Kastrisiou studierte Schauspiel, Kunstgeschichte und Archäologie in Athen und London. Seit 2012 arbeitet sie zusätzlich als Autorin an Dokumentarfilmen, veröffentlichte zwei Romane und erarbeitet interdisziplinäre Installationen, in denen sie Lyrik mit Performance- und Videokunst verbindet.

Für ihre recherchebasierte Arbeit in Leipzig ist sie besonders daran interessiert, das urbane Gedächtnis der Stadt zwischen „Träumen und Trümmern“ zu erforschen. Ihr Ziel ist es, eine gedankliche Brücke zwischen zwei prägenden historischen Epochen zu schlagen: dem Ende der Romantik und der Zeit nach dem Zerfall der Sowjetunion. Letzterer widmete sie bereits ihren zweiten Roman „hallo, cosmonaut“, welcher 2021 in Griechenland erschien. Ausgehend von der Biografie Clara Schumanns möchte sie, während ihres Aufenthalts in Leipzig eine Brücke zwischen der Romantik und der Zeit nach 1989 schlagen.

Am Dienstag, 28. Juni 2022 um 19 Uhr wird Mata Kastrisiou die Gedichte, Briefe, Kurzgeschichten und Textcollagen, die während ihrer Residenz entstanden sind, vorstellen. Sie bilden den Ausgangspunkt für ein neues größeres, fiktionales Werk der griechischen Autorin.

MARINA ERLER & PAULA SCHLAGBAUER

Interdisziplinäres Austauschprogramm Leipzig-Thessaloniki 2022


April bis Juni 2022

Seit Mitte April 2022 sind die Leipziger Künstlerinnen Marina Erler und Paula Schlagbauer als Stipendiatinnen des Austauschprogramms „Thessaloniki – Leipzig“ in Thessaloniki. Die beiden arbeiten seit zwei Jahren in der freien Theaterszene als das Performing Arts Collective „Grizzly and Leo Productions“ zusammen. Seitdem haben sie eine Kinder-Zoom-Performance und das Stück „Chickenfilet mit Rose“ realisiert. Mit assoziativen Ansätzen regen die Werke das Publikum aller Altersgruppen zum Denken, Fühlen und Diskutieren an. Während ihres Aufenthalts möchten die Künstlerinnen sich mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen den Partnerstädten beschäftigen und eine alternative Stadtkarte entwickeln, die für Menschen mit jeder Sprache verständlich ist.

Marina Erler (*1994) ist Performerin, Produzentin, Technikerin und Theaterpädagogin und studiert zurzeit Theaterwissenschaften an der Universität Leipzig. Darüber hinaus ist sie im Vorstand des Ost-Passage Theater, Teil des WERT-Kollektivs und des WE ARE FRAGILE-Kollektivs.

Paula Schlagbauer (*1999) studiert Regie und Bühnenbild an der Otto-Falckenberg-Schule München und der Universität der Künste Berlin. Sie arbeitet hauptsächlich in der freien Szene.