AUSSTELLUNGEN

Taxonomy of Remembrance

10. bis 16. Januar 2026

Klanginstallation von Katharina Zimmerhackl (Künstlerin, Leipzig) und Florian Zeeh (Künstler, Düsseldorf)

Die Klanginstallation untersucht die Beziehung zwischen Chaos und Ordnung, Stagnation und (evolutionärer) Bewegung. Sie besteht aus einer algorithmischen Komposition über den „Roten Apollo“, eine Schmetterlingsart, die in Europa fast ausgestorben ist und von dem Mythos umgeben ist, dass sie aufgrund übermäßiger Sammeltätigkeit zunehmend verschwunden ist. Die Komposition basiert auf einer grafischen Partitur, die aus den Flügelzeichnungen einer Sammlung schwarz-weißer Schmetterlinge abgeleitet wurde: ein Requiem für den Verlust der Artenvielfalt; ein akustisches Symbol für den Niedergang der Natur.

Weitere Informationen unter www.katharinazimmerhackl.de und florianzeeh.de

Die Entwicklung dieser Arbeit wurde gefördert im Rahmen des Förderprogramms „Digitalkultur" der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Die Ausstellung wird gefördert vom Musikfonds e.V. mit Projektmitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Least Common Multiple

10. Januar bis 20. Februar 2026

mit Lena Schrieb und Marina Kampka (studio pari-pari, Leipzig und Offenbach)

In der HALLE 14 stehen sich eine wachsende Arbeit, die Wandgestaltung von Lena Schrieb und „booking unbooking“ von Marina Kampka gegenüber. Sie behandeln auf unterschiedliche Weise die Interaktion zwischen Mensch und Objekt, Konstruktion und Dekonstruktion in Form von Video, Buch, Malerei/Zeichnung. Zirka vierzig Quadratmeter Wand begegnen in der Präsentation „least common multiple“ dem maximal kleineren Buchraum, einer Print-On-Demand-Publikation von Marina Kampka, sowie einer Video-Arbeit.

Lena Schrieb, Heimspiel-Stipendiatin der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen von 2025, baut ihr Motiv schrittweise auf, indem sie mit verschiedenen Werkzeugen Bezüge zu Raum und Büchern schafft, welche in unmittelbarer Umgebung des Projektraums in der Bibliothek der HALLE 14 auf ihre Nutzung warten. Sie ist am Anfang der Ausstellung bei der Arbeit auf dem Gerüst zu anzutreffen.

Marina Kampka und Lena Schrieb arbeiten in Gestaltung, Workshop-Formaten und Editionen gemeinsam oder – wie hier – parallel als studio pari-pari.

Weitere Informationen unter www.lena-schrieb.de und www.pari-pari-grafik.de