Die Schüler:innen der Klassen 6 bis 9 der 56. Oberschule wollten im Rahmen einer Projektwoche herausfinden, wie man „richtig zeichnet“. Aber was heißt das überhaupt? Und geht es Künstler:innen überhaupt darum, alles richtig zu machen?
Wir haben in dieser Projektwoche versucht, Mut zum „falschen Zeichnen“ zu machen. Zuvor erhielten wir eine Führung durch die Baumwollfabrik vom Team des Spinnerei archiv massiv und besuchten die Künstlerin Anija Seedler in ihrem Atelier in einer der hiesigen Fabrikhallen.
Dann zeichneten alle gemeinsam Gebäude auf dem Spinnereigelände, Fahrräder oder Schubkarren. Zusätzlich waren wir im Panometer Leipzig, wo ein riesiges Panoramabild mit Bezug zum französischen, impressionistischen Maler Claude Monet (1840-1926) zu sehen war. Auch hier haben wir wieder gezeichnet. Die Schüler:innen führten dabei ein kleines Skizzenbuch. In der Woche ging es nicht nur ums Zeichnen, sondern auch um das Sehen und das Handwerkszeug, dass man neben etwas Talent zum Zeichnen braucht. Am Ende der Projektwoche entstand ein kleines Heft für jede:n Schüler:in.
Gefördert durch das Landesamt für Schule und Bildung.