Was wäre eine ideale Stadt der Zukunft für junger Menschen? Welche Träume haben sie für ihr Wohnhaus, ihr Viertel, ihre Stadt? Was müsste sich verändern in Bezug auf Umwelt, Mobilität und Miteinander, damit sich alle wohlfühlen und welche Rolle kann dabei die Kunst spielen?
Dieser Ferienkurs ging dieser Frage auf künstlerischer Ebene nach und hat Raum für individuelles und gemeinschaftliches Erträumen urbaner Orte geschaffen. Fester Ankerpunkt war das Bauen einer Stadtlandschaft, wobei mit individuellen Bauprojekten begonnen wurde. Im Verlauf schlossen sich diese zu einer gemeinsamen Skulptur zusammen. So spannte sich der Bogen vom „Ich wünsche mir in meinem Viertel…“ zu einem solidarischen, sozialen Miteinander: Vom Ich zum Wir.
Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Wechselspiel von analogen und digitalen Techniken: Es wurde gebaut, geklebt, bemalt, gezeichnet und parallel dazu fotografiert, mit dem Smartphone und dem Tablet gearbeitet.
Die Arbeitsmaterialien stammten zum Großteil aus Leipziger Recyclingwerkstätten, eine davon haben wir mit den Teilnehmenden besucht. Eine weitere Station war das Panometer Leipzig. An diesem Ort konnten die Kinder und Jugendlichen ein Kunstwerk als dreidimensionalen Raum erleben, in dem man sich frei bewegen kann – eine Erfahrung, die wir auf die Situation der gebauten Stadtlandschaft übertragen konnten: Wie lässt sich der Raum um die Stadtlandschaft einbeziehen? Welche Perspektiven soll das Publikum der Abschlussausstellung einnehmen?
1. Kurs: 15. - 19.07.2024, 10 - 16:30 Uhr
2. Kurs: 29.07. - 02.08.2024, 10 - 16:30 Uhr