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Vortrag mit Stefanie Jüngling (l.) und Ni Haifeng (r.), Foto: Denis Bury

Die Kunst des Buchhaltens

Künstlergespräch mit Ni Haifeng (CN) und Stefanie Jüngling (D)

Mo, 5. Juli 2010

Eintritt frei

Die HALLE 14 hat im Rahmen ihres Projektes Die Kunst des Buchhaltens (5. Juli bis 17. Dezember 2010) die beiden Künstler Stefanie Jüngling und Ni Haifeng eingeladen, sich in einer neuen Arbeit mit der HALLE-14-Kunstbibliothek als Inspirations- und Rechercheort künstlerisch auseinanderzusetzen.

Anfang Juli verweilten beide Künstler in Leipzig, um innerhalb eines gemeinsamen Workshops ortsspezifische Ideen für ihre Kunstwerke zu entwickeln. In einem Künstlergespräch stellten sie am Montagabend, den 5. Juli 2010 um 19 Uhr bisherige Arbeiten zu den Themen Text und Buch, Bibliothek und Archiv vor.

Die deutsche Künstlerin Stefanie Jüngling (*1970) entwarf unter anderem Ex Libris für die Murhardsche Bibliothek in Kassel und erarbeitete ein Konzept, mit dem alle Bibliotheken dieser Welt auf Basis des Textes „La biblioteca di babel“ des argentinischen Schriftstellers Jorge Luis Borges (1899-1986) verbunden werden können. In einem Interview in unseren aktuellen Zeitung vierzehn 8 [1] erzählte Jüngling bereits über ihre letzten Projekte.

Der in Amsterdam lebende, chinesische Künstler Ni Haifeng (*1964) lotet in seinen multimedialen Arbeiten unter Bezugnahme auf philosophische und linguistische Aspekte die Interferenzen zwischen Wort, Sprache und Buch aus.

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