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Abb.: Nina Kopp, Konservierung

open studio: Nina Kopp

Mittwoch, 23. Juli 2014, 18 Uhr

Studio 1 (HALLE 14, 1.OG)




19 Uhr:
Künstlergespräch zwischen Nina Kopp und Britt Schlehahn (Kunsthistorikerin & Kunstredakteurin des Magazins kreuzer Leipzig)

Aus der Faszination für den innerstädtischen Anbau von Obst und Gemüse in Kleingärten hat die in Amsterdam lebende Fotografin Nina Kopp während ihrer dreimonatigen Residenz in Leipzig eine zweiteilige Arbeit entwickelt.
Seitdem die ersten Schrebergärten in Leipzig vor 150 Jahren entstanden, haben sie sich über das gesamte Stadtgebiet ausgebreitet. Ein Drittel des Stadtgrüns verbirgt sich heute hinter den Hecken der Kleingartenanlagen. Jeder 5. Leipziger ist in einem Kleingarten aktiv. Ein unglaubliches Potential für die Produktion von Nahrungsmitteln im kleinen Maßstab.

Kopp hat ausführlich die Fachliteratur zur Entwicklung der Kleingärten studiert, mit verschiedenen Experten Gespräche geführt und zahlreiche Gärten in Leipzig besucht. Dinge und Begebenheiten, die ihr hierbei besonders ins Auge fielen hat sie gesammelt. Besonders die Namen von Hilfsmitteln für den Anbau, die „Kontrolle, Schutz und Abwehr“ garantieren sollen, und historische Slogans wie „Ein schöner Garten ist ein produktiver Garten“ waren Inspiration zu ihrer Arbeit. Es sind Namen, die durchaus auch irreführend sind.

In ihrem Open Studio präsentierte Nina Kopp eine ortsspezifische Installation zum Thema Wachstum, welche Fotografien, Texte und Zeichnungen kombinierte sowie eine Installation zum Thema Konservierung. Über ihre Erfahrungen mit den Kleingärten Leipzigs gab sie in einem Künstlergespräch mit Britt Schlehahn Auskunft.

Weitere Informationen unter studiokopp.com [1]