Roșia Montană – Goldrausch in Transsilvanien

Film und Diskussion

Sa, 6. Juli 2013
Eintritt frei

Der Dokumentarfilm „Roșia Montană - Dorf am Abgrund“ von 2012 porträtiert das historische Kapartendorf Roșia Montană und zeigt die Folgen der Globalisierung auf. Die Einwohnerschaft eines kleines Karpatendorfes wird durch die sozialen und ökologischen Folgen des Bergbaus tief gespalten, denn unter ihren Grundstücken lagern die größten Goldvorkommen Europas. Die Einwohner sind gezwungen, ihr Dorf zu verlassen. Ein kleiner Teil jedoch weigert sich und verteidigt sein Hab und Gut mit aller Kraft, doch der Druck wächst ständig. Im Anschluss an den Film diskutierten Regisseur Florian Daub mit Hannah Kappes (Journalistikstudentin, Leipzig) und Tobias Schillinger (Geographiestudent, Leipzig) über den Film, die Entwicklung im postkommunistischen Rumänien und die Frage einer alten Frau im Film: "Welches europäische Land nimmt seiner Bevölkerung den Besitz ab und verkauft ihn ins Ausland?" 

Weitere Informationen unter www.rosiamontana-thefilm.com