HALLE 14 liest 2015

 

13. & 14. März 2015


EUTOPIA – SECESSION trifft BETON International

Freitag, 13. März, um 20 Uhr

Die kroatischen, serbischen, französischen und deutschen Autoren Camille de Toledo, Katrin Thomaneck, Edi Matić, Saša Ilić und Alida Bremer trafen auf Filme von Sandra Sterle „Festung Europa”, Dan Oki „Onomatopoesie” und des Projekts Secession „Die Neugestaltung Europas im 21. Jahrhundert”.

Der Abend kreiste um die Frage nach dem Erbe des Antifaschismus in Europa heute, siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, die sich diese und weitere Autoren in der zu diesem Anlass erschienenen taz-Beilage „Beton International Nr. 2“ stellen.


Eine Veranstaltung von: Heinrich-Böll-Stiftung, Allianz Kulturstiftung, Ministerium für Kultur der Republik Kroatien, Beton International, Société Européenne des Auteurs / Europäische Gesellschaft der Autoren (Paris)

Es gilt das gesprochene Wort

Samstag, 14. März, um 17 Uhr

Lautpoetische Performances mit Kinga Tóth (Sárvár, Ungarn) und Michael Barthel (Leipzig).

Der Leipziger Künstler Michael Barthel und die ungarische Klangpoetin und Illustratorin Kinga Tóth spielen und experimentieren mit unterschiedlichen Formen und Ausdrucksweisen der Poesie. Michael Barthel wird im Rahmen von „Leipzig liest” seine neueste Komposition „etwas wie etwa wars”, ein Konzert für Stimme und Diktiergeräte, präsentieren. In seinen lautpoetischen Arbeiten beschäftigt er sich mit dem Thema der Verortung: Schutz, Zuflucht, Heimat, sowie den Möglichkeiten, die diesen Begriffen eingeschrieben sein wollen und die er in seinen Konzerten umkreist, berührt oder sich selbst überlässt.

Des Weiteren wird die ungarische Künstlerin Kinga Tóth ihren 2014 erschienenen Gedichtband „ALL MACHINE” vorstellen. In der darin enthaltenen Serie visueller Lautgedichte thematisiert Tóth die Interaktion von Mensch und Maschine. In ihrer Performance untersucht und interpretiert Tóth wie diese gegenseitige Wechselbeziehung von Mensch und Maschine unsere Wahrnehmung formt und beeinflusst. Sie bedient sich dabei Text, Bild und ihrer Stimme und produziert daraus eine für jeden Ort spezifische visuelle, lautpoetische Klangwelt.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Akademie Schloss Solitude, unterstützt durch das Balassi Institut (Collegium Hungaricum).