[ Drucken ] [ Fenster schließen ]

Die Kunst des Essens: Zwischen Politik, Ethik und Ästhetik

Foto: Gunter Glücklich

Vortrag des Philosophen Harald Lemke (Hamburg)
Do, 14. November 2013, 19 Uhr

In seinem Vortrag schlug der Philo- und Gastrosophen Harald Lemke Brücken vom Thema Essen in verschiedene Teilbereiche der Geisteswissenschaften. Neue Blickwinkel und Perspektiven auf das Thema Essen und seine ihm eigene Kunst, von der Zubereitung bis zum Verzehr, sind zu erwarten. Mit Essen können wir uns ernähren, wir können es aber auch – und besser – nutzen, um die Welt zu verändern. Wieso unser Essen eine weltverändernde Kraft ist und warum die meisten davon nichts wissen, soll an diesem Abend zur Diskussion gestellt werden.

Lemke, der zurzeit am interdisziplinären Zentrum für Gastrosophie an der Universität Salzburg in Österreich lehrt, bewegt sich dabei zwischen Sozialphilosophie, Kunsttheorie, Kulturwissenschaft und Ethik, vergisst währenddessen jedoch nicht das praktische Denken. Harald Lemke konzentriert sich nach seinen Aufenthalten in Kyoto und Shanghai in seinen Vorträgen dabei nicht auf eine rein eurozentristische Sicht, sondern verspricht, neue Perspektiven zu erschließen und alte Positionen zu überdenken.