© Michael Moser

Der Dilettantismus und die Musik III

 

Freitag, 2. November 2012
Eintritt frei

Mit Werken von Alexander Porfirjewitsch Borodin, Ernst Chausson und Charles Ives

Der dritte Abend der vierteiligen Konzertreihe setzt die Auseinandersetzung mit Komponisten fort, die bereits in anderen Professionen geschult und aktiv waren. Alexander Porfirjewitsch Borodin war ein bedeutender russischer Chemiker und Mediziner, ist heute jedoch für seine Musik bekannt. Ernst Chausson hörte zunächst auf den Rat seiner Eltern und wurde Rechtsanwalt. Kurz nach seiner Promotion widmete sich der Franzose dann seiner wahren Leidenschaft – dem Komponieren. Der Amerikaner Charles Ives gründete 1909 die Versicherungsgesellschaft Ives & Myrick, die er bis ins Rentenalter betrieb. Der Musik widmete er sich in seiner Freizeit. Alle drei haben gemeinsam, dass sie als Komponisten bedeutende Werke geschaffen haben.
Eine Moderation führte durch die einstündige Vorführung zwischen Dilettantismus und Musik und stellte die genialen Dilettanten vor.

Musiker: Calaf Klavier Trio mit Constance Ricard (Cello), Karoline Schulze (Violine) und Naaman Wagner (Klavier) sowie mit Rodrigo Bauza (Violine) und Prof. Guy Ben Zioni (Violine)

Werke: Alexander Porfirjewitsch Borodin (Klavier Quintett), Ernst Chausson (Piano Trio op.3) und Charles Ives (Piano Trio)

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Über den Dilettantismus“ und in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig. 

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