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Foto: Denis Bury

Bluescreen

Lesung und Gespräch mit Mark Greif (Autor und Herausgeber n+1, US)

Moderation: Jörn Dege und Mathias Zeiske (Edit)

Freitag, 3. Februar 2012
Eintritt: 3 Euro 

2004 gründete Mark Greif zusammen mit anderen die New Yorker Politik-, Literatur- und Kulturzeitschrift n+1, die einigen als das „gottverdammt beste Literaturmagazin Amerikas“ gilt. Greif machte zuletzt mit einer ganzen Reihe auf Deutsch erschienenen Publikationen auf sich aufmerksam, darunter die n+1-Anthologie „Ein Schritt weiter“ (2008), „Occupy! – Die ersten Wochen in New York“ (2011) und „Hipster – Eine transatlantische Diskussion“ (2012). 

Nicht nur für die Süddeutsche Zeitung ist er der „klügste, originellste und lustigste amerikanische Essayist der Gegenwart“. Er verbindet narratives Geschick mit zeitdiagnostischer Klarheit, wechselt in akrobatischen Sprüngen zwischen analytischen Passagen und erzählerischen Elementen, von Rousseau zu Reality-TV, und das mit einer Lässigkeit im Ton, von der man sich nicht täuschen lassen sollte. Die Verbindung von Alltagsphänomenologie und Ideologiekritik ist von aufklärerischen Ethos durchzogen. 

Zuletzt erschien in der Edition Suhrkamp der Band „Bluescreen“ (2012) mit Essays über die totale Ästhetisierung unserer Lebenswelt durch die digitalen Medien: YouTube, Reality-TV, Internet-Pornographie usw. Die Redakteure des Leipziger Literaturmagazins Edit, Jörn Dege und Mathias Zeiske, sprachen mit dem „kommenden Großmeister der Popkritik“ (Frankfurter Rundschau) über sein Buch, die Zeitschrift n+1, über den „Essay als Form“, über Hipster, Occupy Wall Street und vieles mehr.

In Kooperation mit Edit – Papier für neue Texte [1] und mit Unterstützung des Amerikanischen Generalkonsulat Leipzig [2]