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Veranstaltungen

Foto: Claus Bach

Nächster Rundgang der SpinnereiGalerien

Sa, 11. September 2010, 11-21 Uhr
So, 12. September 2010, 11-18 Uhr

Weitere Informationen unter www.spinnereigalerien.de [1] und www.spinnerei.de [2]

Die Galerien und Ausstellungsräume der Leipziger Baumwollspinnerei laden am 11. und 12. September 2010 wieder zum Rundgang ein. In der HALLE 14 erwartet Sie ein vielfältiges Programm. Für alle, die die Ausstellung „An das Gerät!” [3] noch nicht gesehen haben, bietet sich hier noch einmal Gelegenheit. Im 1. Obergeschoss und im Projektraum des Besucherzentrums gibt es zusätzlich die Installation „Ärztliche Zimmergymnastik” des US-amerikanischen Künstlers Jesse Aron Green zu sehen. Am 11. September 2010 wird er eine Leseperformance und einen Vortrag halten. Unter dem Motto Kontext begibt sich Kreative Spinner mit jungen Gästen zwischen 8 und 16 Jahren auf Spurensuche durch Ausstellungen in der SPINNEREI. Am 12. September 2010 wird der Künstler Benjamin Bergmann im Gespräch mit Dr. Jeannette Stoschek vom Museum der bildenden Künste Leipzig seinen neuen Katalog „00 - 10” präsentieren.

Die Partner der HALLE 14 eröffnen neue Ausstellungen: Columbus Art Foundation [4] zeigt in „+6/2010 - shortlist Columbus-Förderprojekt” die letzten sechs Nominierten für den diesjährigen Columbus-Förderpreis. Im Universal Cube [5] wird die Ausstellung Construct  - Constructed / Selbstgemacht - Hausgemacht - Fremdgemacht zu sehen sein.

Alle SpinnereiGalerien präsentieren zum Rundgang neue Ausstellungen.

Weitere Informationen unter www.spinnereigalerien.de [6] und www.spinnerei.de [7]

Benjamin Bergmann, ...und irgendwann will ich es wissen..., HALLE 14, 2002, Foto: Benjamin Bergmann

Benjamin Bergmann: 00 – 10

Katalogpräsentation und Künstlergespräch 

So, 12. September 2010, 12 Uhr

mit Benjamin Bergmann und Dr. Jeannette Stoschek (Museum der bildenden Künste Leipzig)

2002 machte der in München lebende Installationskünstler Benjamin Bergmann mit dem unübersehbaren, roh gezimmerten Auftragswerk „... und irgendwann will ich es wissen ...“ die HALLE 14 künstlerisch urbar. Es galt uns als „Signalgeber“ und „Gralshüter“ für das, was kommen möge, und erzählt von unserer andauernden (Sehn-)Sucht und Gier nach Mehr. Seine zumeist raumgreifenden Traumwelten zeugen von unserem Verlangen nach Sinnstiftung und Erfüllung, suchen aber nach Momenten des Scheiterns und Unperfekten, weil diese die Hoffnungen des Menschseins in sich tragen.

Bergmann absolvierte vor seinem Studium an der Akademie für Bildende Künste in München zunächst eine Lehre als Holzbildhauer für Kirchenausstattung. Er arbeitete während des Studiums eng mit Performancegruppen zusammen, für die er multimediale Aktionsräume konzipierte, die seine weiteren Arbeiten bestimmten.

Der Katalog „00 – 10“ (2010) entstand anlässlich Benjamin Bergmanns Installation „tief unten tag hell“ in der Pinakothek der Moderne und wurde mit dem „iF communication design award 2010“ und dem „Diplom Konzept“-Preis bei der Berliner Type ausgezeichnet.

Am 12. September 2010, 12 Uhr wird Benjamin Bergmann im Gespräch mit Dr. Jeannette Stoschek (Museum der bildenden Künste Leipzig) über seine neuesten Arbeiten sprechen und seinen Katalog präsentieren.

Weitere Informationen unter www.benjaminbergmann.de [8]

La Belle Alliance (Metropole)

Künstleraustauschworkshop in Lissabon (PT)

1. Juli bis 30. November 2010

Pedro Barateiro, Claire de Santa Coloma, Niklas Lichti, Henning Lundkvist, Lone Haugaard Madsen, Nikolai Nekh, Sofia Berti Rojas, Steven Tallon, Andre Trindade, Leila Tschopp, Suse Weber, Sven Wenig

Die Schule für bildende Kunst Maumaus [9] (Portugal) richtet in Kooperation mit dem Kunstzentrum Wiels [10] (Brüssel) und der HALLE 14 (Leipzig) die Austauschinitiative „La Belle Alliance (Metropole)“ in Portugal aus. Dieser Künstleraustausch setzt das Kooperationsprojekt „Metropole Alliance“ [11] von 2009 in Brüssel fort.

Part I: Pedro Barateiro hat im Ausstellungsraum „Lumiar Cité“ die Installation „O Arenque do Brasil (Metropole)“ geschaffen, die über Präsentationsräume reflektiert, deren Ergebnis die kritische Aneignung von Orten des Experimentierens ist, die einen besonderen Wert auf die Beziehung zwischen Betrachter und Werk legen. Die Installation aus modernistischen, skulpturalen Objekten zur Kontemplation erfährt ihre Spannung dadurch, dass sie auch alternativ als Radiostation genutzt werden kann.

Part II: Im August 2010 verwandelte sich das Goethe-Institut in Lissabon in einen Ort des Experiments. Elf Teilnehmer aus unterschiedlichen Disziplinen wie Musik, Malerei, Video, Installation, Performance, Sprachkunst und Kochen treffen sich hier, um gemeinsam zu leben, zu denken, zu schaffen und zu reden. Auf den Vorschlag der HALLE 14 sind die argentinische Künstlerin Leila Tschopp und der deutsche Koch Sven Wenig nach Lissabon gereist. Der Fokus des Projekts liegt eher auf dem Prozess als auf dem Ergebnis, eher auf der Produktion als auf der Konsumtion. Pedro Barateiros Radiostudio (Part I) kann von den Teilnehmern genutzt werden. Es werden mehrere Veranstaltungen, zu denen Teilnehmer wie Publikum eingeladen sind.

Part III wird ab mit September folgen.

Part III wird ab mit September folgen.

Weitere Informationen unter www.maumaus.org [12]

 

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