Claudia Kleiner, „ohne Titel“, Öl auf Leinwand, 2014.

OPEN STUDIO: Claudia Kleiner

Do, 27. November 2014
ab 18 Uhr


HALLE 14, 1. Obergeschoss,
Studio 2 (Treppenaufgang C)

Eintritt frei

Die Dresdner Malerin Claudia Kleiner ist die Heimspiel-Stipendiatin der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen 2014. Anfang September hat Kleiner ihr Arbeitsatelier in der HALLE 14 bezogen. Interessierte Besucher konnten bereits zum letzten Rundgang Kleiners abstrakt-expressionistische Farblandschaften, die zwischen bekannten, konkreten und vagen Formen navigieren, kennenlernen. Claudia Kleiner studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Prof. Peter Bömmels. Zum Abschluss ihres Stipendiums präsentiert die Malerin in einem Open Studio Bilder, die hier in Leipzig in den vergangenen Monaten entstanden sind.

Weitere Informationen unter www.claudiakleiner.de und www.kdfs.de.


Ein Stipendium der

Deborah Kelly, „Beastliness“, Video (Still), 2011.

SCHÖNE BIESTER

Collage-Workshop mit Deborah Kelly


Sa, 29. & So, 30. November 2014
jeweils 14 bis 18 Uhr

Die Werke der australischen Künstlerin Deborah Kelly beziehen zahlreiche Medien ein. Sie sind oft politisch motiviert, humorvoll und provokant. Tiefgründig stellen ihre Arbeiten Machtkonstellationen infrage und unterwandern rassistische, sexuelle und religiöse Vorurteile. Kellys Werke wurden u. a. auf Straßen, am Himmel, in Galerien und Ausstellungen in Sydney, Singapur, Tarrawarra und auf Venedig-Biennalen gezeigt. Aktuell ist sie in der Ausstellung „Zero Tolerance“ im PS1 des MoMA in New York City vertreten. Sie war in der Vergangenheit bereits mehrfach als Künstlerin und Co-Kuratorin in der HALLE 14 zu Gast.

Als ausgezeichnete Stipendiatin der Universität von New South Wales und mit der Unterstützung des Albury-Kunstpreises besucht sie Leipzig erneut und bietet hier unter dem Titel „Schöne Biester“ einen Collage-Workshop an. Für zwei Tage verwandelt sich der Ausstellungsraum in eine kollektive Kommunikations- und Produktionsplattform. Interessierte sind herzlich eingeladen, frei nach dem Motto „Lasst uns zusammen arbeiten! Was können wir tun?“ aus alten Büchern und Magazinen kollektive Collagen zu schaffen. Die auch in der Kunst dominierenden  Genderstereotypen von „Der Schönen und dem Biest“ sollen durch „Schöne Biester“ unterwandert werden: Neue heterogene Wesen wie Frankensteins Monster kämpfen für eine Kultur, an der wir alle teilhaben können.

Wir laden alle Interessierten ein, an diesem kollektiven Experiment sozialer Kunst teilzunehmen! Erkunden Sie mit uns im Medium der Papiercollage und in Lesungen, Untersuchungen und Begegnungen die Freuden und Gefahren der Hybridität und erfinden Sie metaphorische Geschöpfe!

Teilnehmerzahl begrenzt!
Anmeldung bis 24. November unter officeØhalle14.org