Abb: Rhythming, 2018

REQUIEM FOR A FAILED STATE

Künstler Henry Bradley (London, GB)

Im November 2017 hatte die HALLE 14 ein dreimonatiges Aufenthaltsstipendium für das Ausstellungsprojekt »Requiem for a Failed State« (2018) ausgeschrieben. Auf dieses Stipendium haben sich insgesamt 60 Künstlerinnen und Künstler aus 29 Ländern beworben u.a. Indien, Kamerun, Türkei, Weißrussland, Montenegro und Brasilien.

Dezember 2017 fand die Jurysitzung statt. Die Jury bestand aus der italienischen Kunsthistorikerin und Kuratorin Elena Agudio (SAVVY Contemporary Berlin & AoN_Association of Neuroesthetics), der kanadischen Medienkünstlerin Darsha Hewitt und dem künstlerischen Leiter des Lichtfests Leipzig Jürgen Meier. Sie betonten die Vielzahl an spannenden Projektideen und sehr guten Bewerbungen und entschieden sich für den britischen Künstler Henry Bradley.

Henry Bradley lebt und arbeitet in London. Er studierte Malerei am Wimbledon College of Art sowie Architekturtheorie an der Goldsmiths University in London. Seine Performances und Videoarbeiten basieren auf transdisziplinären Forschungsbetrachtungen, die unser zwischenmenschliches Handeln und unsere Autonomie hinterfragen. Während seiner Zeit in der HALLE 14 von Februar bis April 2018, untersuchte er, inwieweit Schulpädagogik als Instrument der Kontrolle und Indoktrination innerhalb staatlicher Systeme eingesetzt wurde und wird.

Die vor Ort entwickelte Arbeit wurde in der Ausstellung »Requiem for a Failed State« (14. April bis 5. August 2018) gezeigt.

Die Ausstellung wird gefördert durch: