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Residenzprogramm der HALLE 14 / HALLE 14 Residence Program

Foto: Robert Beske

 

 

 

Informationen / Informations

Residenzprogramm (Deutsch)
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Residence Program (English Version)
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Zum Archiv der Residenzkünstler / Former Residents [3]

 

Residenzprogramm

Im Rahmen des Residenzprogramms organisiert die HALLE 14 Künstlerresidenzen in Kooperation mit nationalen und internationalen Institutionen, die Aufenthaltsstipendien an Künstlerinnen und Künstler vergeben und diese nach Leipzig entsenden möchten.

Um das Netzwerk an Kooperationen der Residenzen stetig zu erweitern, ist die HALLE 14 derzeit auf der Suche nach neuen Partnerinstitutionen. Wir bieten deren Stipendiaten großzügige Arbeitsstudios, eine umfassende Betreuung sowie die Einbindung in das Programm und die Öffentlichkeitsarbeit der HALLE 14.

Die jeweiligen Studios stehen den nach Leipzig entsendeten Künstlern für die Zeit ihres Stipendiums als Arbeitsräume zur Verfügung. Dort können sie frei von Schaffensdruck und Finanzsorgen konzentriert und intensiv an neuen Ideen, Projekten und Werken arbeiten, sich von neuen Themen sowie von der Stadt Leipzig als vielfältigen Rechercheort inspirieren lassen und gleichzeitig neue Impulse nach Leipzig bringen.

Die Stipendiaten werden vom Team der HALLE 14 intensiv beim Knüpfen von Kontakten und der Umsetzung von Projektideen betreut. Sie profitieren außerdem von der Infrastruktur des Kunstzentrums und haben die Möglichkeit, ihre Arbeiten im Rahmen von Open Studios und Artist Talks zu präsentieren. Künstlerische und intellektuelle Anregungen erhalten sie durch die Ausstellungen der HALLE 14, durch unsere Kunstbibliothek, unser Kunstvermittlungs- und Veranstaltungsprogramm sowie durch die lebendige Leipziger Kunstszene, die sich in und um die HALLE 14 herum auf der Leipziger Baumwollspinnerei mit über zehn Galerien, zahlreichen Künstlerateliers und weiteren Kreativbüros sowie in den umliegenden Stadtvierteln verdichtet.

Die HALLE 14 verfügt bereits über jahrelange Erfahrungen mit Atelierstipendien, die in Zusammenarbeit mit anderen Kunsteinrichtungen initiiert wurden: In den Jahren 2005 und 2006 wurden Atelierstipendien in Kooperation mit Spike Island (Bristol, GB) und dem California College of Art (US) durchgeführt. Seit 2002 beherbergt und betreut die HALLE 14 die Stipendiaten verschiedener privater und öffentlicher Förderinstitutionen, wie der Stiftung Federkiel, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und des K.A.I.R.-Programmes (Košice, SK). Von 2009 bis 2011 wurde das dreijährige Residency-Exchange-Program in Kooperation mit dem Zentrum für zeitgenössische Kunst Wiels (Brüssel,BE) und der Kunstschule Maumaus (Lissabon, PT) erfolgreich realisiert.

Laden Sie hier unser Angebot an internationale Institutionen, Kooperationspartner unseres Residenzprogramms zu werden, als PDF (500 kb)  [4]herunter.

Aktuelle Residenzkünstler / Current Residents:

Marie Athenstaedt

Heimspielstipendiat der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

September bis November 2017

Marie Athenstaedt ist 2017 der Heimspiel-Stipendiat der Kulturstiftung des Freistaates Sachsens und arbeitete von September bis November in einem der Studios in der HALLE 14.

Athenstaedt wurde 1988 in Dresden geboren, wo sie ebenfalls bis 2014 Bildende Kunst bei Prof. Christian Macketanz studierte. Die Malereien und Zeichnungen von Marie Athenstaedt sind geprägt von der überwältigenden Faszination für die Natur und ihre formalistische Strukturierheit innerhalb des Organischen und scheinbar Chaotischen. Damit bilden Symmetrie, Wiederholung und Proportionalität eingeschriebene Gesetzmäßigkeiten innerhalb ihrer sowohl gegenständlichen als auch abstrakten Bildräume. Dabei sind es vielleicht gerade die stilistischen Kontraste in ihrem künstlerischen Werk, die die Erhabenheit einer dem Menschen übergeordneten, vielfältigen Naturbetrachtung visualisieren: Ihre Zeichnung sind mikroskopische Wiedergaben von Tieren, Gesteinen oder Pflanzenteilen, wohingegen die Malereien imposante Farbexplosionen von Licht, Raum und Reflexion darstellen. 

Weitere Informationen auf der Webseite von Marie Athenstaedt. [5]