Abb.: Edit, 2018

THESSALONIKI-RESIDENZ für Künstler und Autoren

Jury hat zwei Stipendiaten gewählt

Zeitraum der Residenzen in Thessaloniki:
1. September bis 13. Oktober 2018
14. Oktober bis 30. November 2018

Kontakt: studioprogrammØhalle14.org

In dem Wunsch, den kulturellen Austausch zwischen den Partnerstädten Leipzig und Thessaloniki zu fördern und zugleich konkrete künstlerische Projekte zu unterstützen, organisieren das unabhängige Kunstzentrum HALLE 14 und die Literaturzeitschrift Edit gemeinsam mit dem Goethe-Institut Thessaloniki ein neues, interdisziplinäres Residenzprogramm.

In diesem Rahmen wurden gemeinsam zwei Aufenthaltsstipendien von je sechs Wochen in Thessaloniki für in Leipzig lebende Künstler und Autoren ausgeschrieben.

Bis zum Fristende am 10. Juni 2018 wurden 33 Bewerbungen eingereicht. Die dreiköpfige Expertenjury, bestehend aus Heike Geißler (Schriftstellerin und Übersetzerin), Tom Lamberty (Geschäftsführer des Merve Verlags) und Dr. Vera Lauf (Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig) entschied sich nach intensiver Auswertung und Diskussion der überwiegend sehr starken Bewerbungen für den Künstler Peter Hermans und die Autorin Christine Koschmieder entschieden.

Die Autorin und Literaturagentin Christine Koschmieder hat in Leipzig Theater-, Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert. Ihr erster Roman »Schweinesystem« ist 2014 im Aufbau Verlag erschienen und war für den aspekte-Preis nominiert. In Thessaloniki möchte sie eine »Soap-Opera des Drehbuchkollektivs Olymp Productions Inc. « über Demokratie beginnen.

Der Künstler Peter Hermans hat u.a. in Gent und Brüssel Politikwissenschaften und Urbanistik sowie in Leipzig Fotografie bei Prof. Peter Piller an der Hochschule für Grafik und Buchkunst studiert. In Thessaloniki möchte er Fragen nach Konflikten im öffentlichen Raum und Sprache und dem Konzept der »generative justice« nachgehen.

Eine Kooperation mit:

Foto: Daniel Hoffmann

SARAH GOSDSCHAN

Heimspiel-Stipendiatin der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

September bis November 2017

Die neue Heimspiel-Stipendiatin der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen Sarah Gosdschan arbeitet ab September für drei Monate in einem der Studios in der HALLE 14.

Mit ihrer Arbeit bewegt sich Gosdschan an der Grenze zwischen konzeptioneller Strategie und impulsgeleitetem Farb- und Formenspiel. Sie hält im Prozess des Malens die Entstehung von Bildern fest, indem sie die Installation ihrer Arbeitssituation rekonstruiert und sich industriell vorgefertigter Komponenten bedient.

Sarah Gosdschan wurde 1982 in Zerbst geboren. Sie lebt und arbeitet in Dresden und studierte von 2010 bis 2015 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Prof. Christian Sery interdisziplinäre Malerei.

Weitere Informationen zu Sarah Gosdschan auf ihrer Webseite. Residenzen

Residenzprogramm der HALLE 14 / HALLE 14 Residence Program