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INHALT

NEUE AUSSTELLUNG: KUNST(RE_PUBLIC)
VERANSTALTUNG: INTERVIEW 1 MIT NADJA BUTTENDORF (KÜNSTLERIN)
AUSSTELLUNG: ONLINE-SHOW 1 – ROBOTRON – A TECH OPERA (2018) VON NADJA BUTTENDORF
AUSSTELLUNG: ONLINE-SHOW 2 – SPACE IN BETWEEN (2014-15) VON YA-WEN FU (KÜNSTLERIN)
KUNSTVERMITTLUNG: ONLINE-ZEICHENZIRKEL MIT MUSAFER QASSIM (MALER)


NEUE AUSSTELLUNG

KUNST(RE_PUBLIC)

Ab 1. Mai 2020 fortlaufend
Eröffnung: Freitag, 1. Mai 2020, 15 Uhr online

auf Facebook und Instagram


Kunst ist für alle da! Das 19. Jahrhundert gründete Museen und Kunstvereine. Im 20. Jahrhundert erfand die reformpädagogische Bewegung die Museumspädagogik, um neue Zielgruppen anzusprechen. In der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts erneuerte ein staatlich geförderter Museumsboom das Ideal einer Kultur für alle. In der DDR sicherte ein Auftragssystem die Produktion von Bildern, die den sozialistischen Ideen einer volksnahen und erzieherischen Kunst entsprachen. Einen freien Kunstmarkt gab es nicht. Heute erneuern Digitalisierung und Netzkunst das Versprechen auf Zugänglichkeit von Kunst durch alle.

Das Projekt „KUNST(re_public)“ nimmt die Sammlung des Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlung Dresden in den Blick. Hier werden die Kunstwerke gesammelt und erforscht, die der Freistaat Sachsen seit 1992 jährlich von Künstlerinnen und Künstlern ankauft. Dieses Projekt wurde geplant, bevor die Auswirkungen für das öffentliche Leben durch die weltweite Verbreitung des neuartigen Coronavirus auch nur denkbar waren. Die Ausstellung startet vorerst virtuell auf unseren Online-Plattformen. Wir stellen Werke der Sammlung vor und Menschen, die mit ihr in Verbindung stehen.


Abb.: Nadja Buttendorf, Robotron - a tech opera, Trailer zur Web Serie, (Still), 2018

VERANSTALTUNG

INTERVIEW 1 MIT NADJA BUTTENDORF (KÜNSTLERIN)

Sa, 2. Mai 2020, 15 Uhr online
auf Facebook und Instagram


Mit ihrer Kunst hinterfragt Nadja Buttendorf Normen und Codes der digitalen Gesellschaft. Dafür findet sie ungewöhnliche Formen wie Schmuckstücke, die wie ein elfter Finger zu Körpererweiterungen werden. Aber auch Nail-Art und Video-Tutorials gehören dazu. 2019 wurde ihre YouTube-Serie „Robotron – a tech opera“ (2018) von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen angekauft. Wir sprechen mit Nadja über Dresden als das Sillcon Valley Sachsens und das Spannungsfeld zwischen digitaler Kunst und Originalität.

Mehr über Nadja Buttendorf finden Sie unter nadjabuttendorf.com


Abb.: Nadja Buttendorf, Robotron - a tech opera, Staffel 1 (Still), 2018

AUSSTELLUNG

ONLINE-SHOW 1 – ROBOTRON – A TECH OPERA (2018) VON NADJA BUTTENDORF

Sa, 2. Mai 2020, 15:30 Uhr online
auf Facebook und Instagram


Zum Auftakt unseres Projektes „KUNST(re_public)“ präsentieren wir euch eine Arbeit der Künstlerin Nadja Buttendorf. Es ist die erste Seifenoper, die in der Computerindustrie der DDR spielt und sich mit der Computerentwicklung in einer Planwirtschaft und dem Alltag in Ostdeutschland beschäftigt. Der VEB Kombinat Robotron war der größte Computerhersteller der ehemaligen DDR und einer der bedeutendsten Produzenten von Informationstechnologie im sozialistischen Osteuropa. Anhand der eigenen Familiengeschichte zeichnet Buttendorf eine selten beleuchtete Facette der Technikgeschichte nach.

PRE-FOLGE: emotianal eyebrows (room tour & squiggle eyebrows) / STAFFEL 01 / STAFFEL 02


Abb.: Ya-Wen Fu, Space In Between, Multimedia-Installation-Performance in der HALLE 14, 2015, Foto: Nicolás Rupcich, Kamera und Schnitt: Pedro Carnicer

AUSSTELLUNG

ONLINE-SHOW 2 – SPACE IN BETWEEN (2014-15) VON YA-WEN FU (MEDIENKÜNSTLERIN)

Sa, 9. Mai 2020, 19:00 Uhr online
auf Facebook und Instagram


Auch die Museumsnacht Halle-Leipzig wird 2020 nur virtuell stattfinden. Wir präsentieren zu diesem Anlass ein weiteres Werk aus der Sammlung des Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die Performance „Space In Between“ der Künstlerin Ya-Wen Fu. Die im taiwanesischen Yunlin geborene Medienkünstlerin hat von 2007 bis zu ihrem Abschluss als Meisterschülerin 2016 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst studiert. In dieser Aktion bindet die Künstlerin ihren Körper mit einem selbstentworfenen, kleidungsähnlichen Geschirr aus 60 Stahlfedern an den Raum der Vorführung. Jede Bewegung wird so zu einer Kraftübung, die durch Bewegungsmelder und Kontaktmikrofone auch als Klang im Raum zu hören ist. Diese Arbeit wurde 2015 von der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen angekauft und im Rahmen der Eröffnung der damaligen WIN/WIN-Ausstellung in der HALLE 14 aufgeführt. Die Performance war bereits im spanischen Asturias (2014), im polnischen Wrocław (2015), in Görlitz (2015), Wien (2017) und Taichung in Taiwan (2017) zu sehen. Sobald Veranstaltungen wieder möglich sind, geben wir den Termin einer weiteren Aufführung in Leipzig bekannt.

Mehr über Ya-Wen Fu finden Sie unter www.bearfuinberlin.com

Weitere Online-Angebote zur Museumsnacht 2020 finden Sie unter www.museumsnacht-halle-leipzig.de

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden




Gefördert durch







Abb.: Musafer Quassim, Selbstporträt, 2020

KUNSTVERMITTLUNG

ONLINE-ZEICHENZIRKEL MIT MUSAFER QASSIM (MALER)

23. April bis 28. Mai 2020,
Donnerstags, 16:30 bis 18 Uhr


Wegen der Corona-Pandemie sind Kursangebote wie unser wöchentlicher Zeichenzirkel derzeit nicht möglich. Solange das so bleibt, bieten wir den Zeichenzirkel online an. Der virtuelle Zeichenzirkel findet zur gewohnten Zeit statt. Das heißt, Ihr könnt ganz einfach von zu Hause aus daran teilnehmen. Derzeit bietet der Maler Musafer Quassim Euch an, sich mit dem Thema „Stillstand“ malerisch und grafisch zu beschäftigen. Quassim ist vor dem Krieg im Irak geflohen und studiert derzeit Malerei bei Christoph Ruckhäberle an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig.

Wenn Ihr Euch für den Online-Zeichenzirkel anmelden möchtet oder weitere Fragen habt, dann schreibt eine E-Mail an assistenz.kunstvermittlungØhalle14.org

HALLE 14
Leipziger Baumwollspinnerei
Spinnereistr. 7
04179 Leipzig
fon +49 341 4924202
fax +49 341 4924729
officeØhalle14.org
www.halle14.org

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