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Margret Hoppe,a.d.S. Die verschwundenen Bilder, 2007
© SKD © Margret Hoppe © VG Bildkunst

MEDIENINFORMATIONEN – LEIPZIG, 16. JUNI 2020

 

 


KUNST(re_public): Kunst auf dem Weg zurück in die Öffentlichkeit.

 

Ab 20. Juni 2020 öffnet die Ausstellung »KUNST(re_public)« (bis 30. August 2020) mit 40 Künstlerinnen und Künstlern in der HALLE 14. Aufgrund der Corona-bedingten Schließungen wurde die Ausstellung am 1. Mai 2020 online eröffnet. Sie zeigt insgesamt Werke von 40 Künstlerinnen und Künstlern aus der Sammlung des Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten vom Freistaat Sachsen und seiner Kulturstiftung angekauft wurden. Parallel ist zum 10. Mal die Ausstellung »WIN/WIN« zu sehen. Sie zeigt die 32 Kunstwerke, die dieses Jahr von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen angekauft wurden. Am Samstag, den 20. Juni 2020 finden mit »Space-in-Between« (16 Uhr) von Ya-Wen Fu und »Schauminsel, Version IX« (14 Uhr) von Stephanie Lüning zwei Kunstaktionen statt.

Die zeitliche Spanne der gezeigten Installationen, Gemälde, Fotografien, Videos und Skulpturen reicht von Fotografieobjekten von Rainer Görß aus den 1980ern bis zu Netzkunstwerken von Nadja Buttendorf von 2019. Teil der Ausstellung »KUNST(re_public)« ist die erste von einer künstlichen Intelligenz kuratierten Ausstellung weltweit. Der von dem Künstler Tillmann Ohm programmierte künstliche Kurator ARCU hat eine eigene Auswahl von Werken aus der Sammlung des Kunstfonds zusammengestellt, die als Ausstellung in der Ausstellung gezeigt werden wird. Die Leiterin des Kunstfonds, Silke Wagler, hat ebenfalls eine eigene Auswahl von Werken zusammengestellt, die hier in einem besonderen Raum vorgestellt werden. Die Kunstvermittlung der HALLE 14 arbeitet mit Leipziger Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden des Instituts für Kunstpädagogik der Universität an einem eigenen Ausstellungsteil mit Porträts u.a. von Harry Hachmeister und Evelyn Richter.

Parallel findet auf den Social-Media-Kanälen der HALLE 14 ein Programm aus Videointerviews und Kunstwerkpräsentationen zur Ausstellung statt. Tillmann Ohm hat die Webseite tillmannohm.com/arcu-ohm erstellt, die dazu einlädt, inhaltliche Verbindungslinien zwischen den von 2011 bis 2019 durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen angekauften Kunstwerken zu entdecken.

 

Gefördert durch:





FAKTEN

Ausstellungsinformationen:
KUNST(re_public)
1. Mai bis 30. August 2020
Künstler*innen:
PROLOG: ARCU&OHM, Ya-Wen Fu, Sebastian Gögel, Angelika Rochhausen, Johannes Rochhausen
AUS DER SAMMLUNG KUNSTFONDS: Sven Bergelt, Jens Besser, Nori Blume, Nadja Buttendorf, Yvon Chabrowski, Lutz Dammbeck, Eckehard Fuchs, Rainer Görß, Janet Grau, Falk Haberkorn, Harry Hachmeister, Mark Hamilton, Lena Rosa Händle, Andreas Hildebrandt, Margret Hoppe, Britta Jonas, Susanne Keichel, Anja Kempe, Dirk Lange, Nora Mesaros, Dominik Meyer, Bruno Raetsch, Martin Reich, Evelyn Richter, Ute Richter, Daniel Rode, Ricarda Roggan, Luise Schröder & Anna Baranowski, Matti Schulz, Tilo Schulz, André Schulze, Gundula Schulze Eldowy, VIP, Ya-Wen Fu, Christoph Wetzel, Katrin Winkler, Tobias Zielony

Pressegespräch: Mittwoch, 17. Juni 2020, 11 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag, 11-18 Uhr
Eintritt: 4 €, ermäßigt 2 € (mittwochs freier Eintritt)
Ort: HALLE 14 — Zentrum für zeitgenössische Kunst
Adresse: Leipziger Baumwollspinnerei, Spinnereistr. 7, 04179 Leipzig
Telefon: 0341 / 492 42 02

Pressebilder

KONTAKT

HALLE 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst
Daniel Niggemann
presseØhalle14.org

Tel.: 0341/492 42 02 | Mobil: +49 174 90 27 118

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ÜBER DEN KUNSTFONDS DER STAATLICHEN KUNSTSAMMLUNGEN DRESDEN

Der Kunstfonds des Freistaates Sachsen ist mit heute mehr als 36.000 Kunstwerken die größte öffentliche Sammlung von Kunst der Gegenwart nach 1945 in Sachsen. Er entstand 1991 als Nachfolgeorganisation des Sekretariat für Kunstausstellungen und des Büros für Bildende und angewandte Kunst/Ausstellungen beim Rat des Bezirkes Dresden. Die kulturpolitische Aufgabe dieser Vorgängerorganisationen war die Förderung von Gegenwartskunst zur Vermittlung eines sozialistischen Weltbildes. Sie vergaben Aufträge an Kunstschaffende, realisierten Ankäufe und bauten dadurch eine Sammlung auf, aus der Ausstattungen für öffentliche Einrichtungen und Ausstellungen kuratiert wurden.Durch die Übernahme zahlreicher Kunstgegenstände von ehemaligen DDR-Organisationen und auch über die Treuhand wurde der Kunstfonds in den 1990er Jahren zur zweitgrößten Sammlung von Auftragskunst aus der DDR.

Zu der Zeit übernahm er auch wichtige Aufgaben innerhalb der neu konzipierten Kunstförderung des Freistaates Sachsen. Neben der anfänglichen Unterstützung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst bei der Stipendienvergabe und Projektförderung war die bei weitem wichtigste Rolle die Übernahme der Förderankäufe des Freistaates Sachsen, die seit 1992 in seine Sammlung eingehen. Der Kunstfonds verfügt heute also sowohl über einen beachtlichen Fundus an Kunst aus der DDR als auch an zeitgenössischer Kunst nach 1990 mit Bezug zu Sachsen. Diese Bestände der Sammlung verdanken sich der Förderung von Gegenwartskunst in zwei unterschiedlichen Gesellschaftssystemen und zeugen von Kontinuitäten im künstlerischen Schaffen aufeinanderfolgender Künstlergenerationen in Sachsen auch über politische Zäsuren hinweg.

Zu den Aufgaben des Kunstfonds gehört das Sammeln, Bewahren, Erforschen und Vermitteln von Werken aus der Zeit der DDR und zeitgenössischer Kunst bis heute in eigenen Ausstellungen, Projekten und Publikationen aber auch als Leihgaben an Dritte. Auf dem Weg der Förderankäufe wurden durch den Freistaat Sachsen seit 1992 mehr als 1000 Werke zeitgenössischer Gegenwartskunst für den Kunstfonds erworben. Die Sammlung wurde 2004 ein Teil der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Seit 2005 werden die Förderankäufe zugunsten des Kunstfonds über die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen realisiert.


ALLGEMEINE INFORMATIONEN ÜBER HALLE 14 - ZENTRUM FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST

Foto: Büro für Fotografie, 2019

Als nicht-kommerzielles Kunstzentrum ist die HALLE 14 Schauplatz, Denkraum und Kommunikationsort für zeitgenössische Kunst. Sie agiert seit 2002 in einem denkmalgeschützten Industriebau auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei. Mit der Intention eines »Luxus der Leere« vor Augen hat die Initiative von Kunstenthusiasten in den großzügigen Gründerzeithallen einzigartige Räume geschaffen. Ein multifunktionales Besucherzentrum mit einer umfangreichen Kunstbibliothek bietet 600 m² Raum zum Informieren, Lesen und Verweilen. Eine 2.400 m² große Ausstellungshalle steht als Präsentationsfläche für internationale Gruppenausstellungen zeitgenössischer Kunst zur Verfügung. Im großzügigen Kunstvermittlungsraum finden regelmäßig Kurse, Workshops und Schulprojekte statt. Hinzu kommen 16 Ateliers für internationale und in Leipzig lebende Künstler sowie sieben Werkstätten. Die Spinnerei als dichtes Kunstsoziotop mit über einem Dutzend Galerien und Projekträumen, 130 Künstlerstudios und verschiedene Kreativbüros, einem Kino, Café u.v.m. bildet gemeinsam mit den zahllosen Kunsträumen in den umliegenden Stadtvierteln ein bereicherndes Umfeld.


HALLE 14
Leipziger Baumwollspinnerei
Spinnereistr. 7
04179 Leipzig
fon +49 341 4924202
fax +49 341 4924729
officeØhalle14.org
www.halle14.org

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