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MEDIENINFORMATION (LEIPZIG, 22. OKTOBER 2018)

Abb.: Lichtfest 2017, Foto: Stefan Hoyer

HALLE 14 SCHREIBT IDEENWETTBEWERB FÜR DAS LICHTFEST 2019 AUS


Bewerbungsfrist: 16. November 2018, 18 Uhr

Pressekontakt:
Frau Monique Erlitz
Tel.: 0341 492 42 02 | 0176 233 628 85
E-mail: presseØhalle14.org


Anlässlich des Jubiläums »30 Jahre Friedliche Revolution« und im Auftrag der Stadt Leipzig veranstaltet HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst für das Lichtfest Leipzig 2019 einen Ideenwettbewerb. Alle Kunst- und Kulturschaffenden aus der Freien Szene Leipzig sind herzlich eingeladen, künstlerische Beiträge in Form einer eintägigen Installation, Intervention, Performance im öffentlichen Raum am Innenstadtring Leipzig zum Lichtfest 2019 vorzuschlagen (Grundlage ist die Stadtratsvorlage Nr. VI-DS-04773).

Die 10 besten Konzepte werden in einer Posterausstellung in der HALLE 14 vom 12. Januar bis zum 24. März 2019 gezeigt. Parallel dazu werden diese Vorschläge auf Plakaten im öffentlichen Raum zu sehen sein. Die Finalist/-innen werden von einer unabhängigen Expertenjury ausgewählt. Die Siegerin oder der Sieger erhält ein Preisgeld von 2.500 Euro. Der zweit- und drittbeste Vorschlag wird mit 1.500 bzw. 1.000 Euro prämiert. Platz 4 bis 10 erhalten 300 Euro als Anerkennung. Die Siegerin / der Sieger soll die Möglichkeit erhalten, ihren / seinen Vorschlag zum Lichtfest am 9. Oktober 2019 von 19 bis 24 Uhr zu präsentieren. Über die Aufnahme ins Lichtfest 2019 muss eine gesonderte Vereinbarung auf Basis der Wettbewerbsunterlagen mit dem Veranstalter erfolgen; sie steht unter dem Vorbehalt der Empfehlung durch das »Kuratorium Friedliche Revolution 1989«.

Der Wettbewerb richtet sich an Akteure der Freien Szene bildende Kunst Leipzig. Es können sich Künstler/-innen bewerben, die in Leipzig wohnen, arbeiten, geboren sind oder die in der Vergangenheit durch ihre Arbeit in Leipzig die Kunstszene entscheidend mitgeprägt oder ein entscheidendes Kunstwerk mit Bezug zu Leipzig geschaffen haben.

HINTERGRUND

Grundanliegen der Feierlichkeiten zum 9. Oktober ist es, sich unter Herstellung historischer Bezüge – allen voran zur Friedlichen Revolution 1989 – mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen und dem Zustand der Demokratie in der Gegenwart auseinanderzusetzen sowie Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen. Dabei werden die deutsche Geschichte und insbesondere die Leipziger Ereignisse als Anlass für die Feierlichkeiten zum 9. Oktober ins Verhältnis gesetzt zu europäischen Entwicklungen und der Situation in der gesamten Welt.

Wir leben in einer Zeit, in der demokratische Werte mit beunruhigender Rasanz verfallen, in der die sicher geglaubte Staats- und Lebensform »Demokratie« weltweit, aber auch in der Mitte Europas, in Frage gestellt wird und eine starke Tendenz zu autokratischen und nationalistischen Strukturen und Diktaturen zu verzeichnen ist. Der respektvolle Umgang der Menschen miteinander, der offene Meinungsstreit und das gemeinsame Ringen unterschiedlicher politischer Lager um die besten Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen verlieren an Relevanz. Die politische Debatte befindet sich in der Krise. Sie wird zunehmend emotionalisiert und populistisch geführt und von einem wachsenden Teil der Bevölkerung vollständig verweigert. Damit ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für den Erhalt des inneren Friedens der Gesellschaft und den Bestand und die Weiterentwicklung der Demokratie im Grundsatz gefährdet.

Die Auseinandersetzung mit diesen Phänomenen wird im Rahmen der Feierlichkeiten zum 9. Oktober durch eine starke, für die Menschen nachvollziehbare Anknüpfung an die Traditionen der (europäischen) Demokratiebewegungen, eine intensive, umfassende und kritische Betrachtung der aktuellen Situation in Deutschland und Europa mit weltweiten Bezugnahmen sowie den Appell für ein aktives Eintreten für Demokratie und ihre kontinuierliche Weiterentwicklung geführt. Es soll dafür sensibilisiert werden, dass die Demokratie als ein geschichtlich relativ junges Gut keineswegs selbstverständlich ist, sondern mit großem Einsatz erkämpft wurde und täglich neu errungen und verteidigt werden muss, indem sie – von den Menschen – aktiv gestaltet wird.




FAKTEN ZUR AUSSCHREIBUNG

Titel: Die zehn besten Ideen für das Lichtfest 2019 - Ideenwettbewerb der Freien Szene Leipzig

Bewerbungsfrist: 16. November 2018, 18 Uhr

Preisverleihung: 12. Januar 2019, 15 Uhr

Posterausstellung der zehn Finalist/-innen: 12. Januar bis zum 24. März 2019
Ort: HALLE 14 — Zentrum für zeitgenössische Kunst
Adresse: Leipziger Baumwollspinnerei, Spinnereistr. 7, 04179 Leipzig
Telefon: 0341 / 492 42 02 Fax: 0341 / 4924729

Download der Bewerbungsunterlagen: www.halle14.org/ausschreibung.html

Ansprechpartnerin Wettbewerb:
Frau Claudia Gehre
Tel.: 0341 492 42 02
E-mail: wettbewerbØhalle14.org

PRESSEDATEN

Die Pressemitteilung können Sie hier als PDF herunterladen.

Ausführliche Informationen auf unserer Webseite unter Ausschreibung.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ÜBER HALLE 14 - ZENTRUM FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST

Foto: Claus Bach

Als nicht-kommerzielles Kunstzentrum ist die HALLE 14 Schauplatz, Denkraum und Kommunikationsort für zeitgenössische Kunst. Sie agiert seit 2002 in einem denkmalgeschützten Industriebau auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei. Mit der Intention eines »Luxus der Leere« vor Augen hat die Initiative von Kunstenthusiasten in den großzügigen Gründerzeithallen einzigartige Räume geschaffen. Ein multifunktionales Besucherzentrum mit einer umfangreichen Kunstbibliothek bietet 600 m² Raum zum Informieren, Lesen und Verweilen. Eine 2.400 m² große Ausstellungshalle steht als Präsentationsfläche für internationale Gruppenausstellungen zeitgenössischer Kunst zur Verfügung. Im großzügigen Kunstvermittlungsraum finden regelmäßig Kurse, Workshops und Schulprojekte statt. Hinzu kommen 16 Ateliers für internationale und in Leipzig lebende Künstler sowie sieben Werkstätten. Die Spinnerei als dichtes Kunstsoziotop mit über einem Dutzend Galerien und Projekträumen, 130 Künstlerstudios und verschiedene Kreativbüros, einem Kino, Café u.v.m. bildet gemeinsam mit den zahllosen Kunsträumen in den umliegenden Stadtvierteln ein bereicherndes Umfeld.


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