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INHALT

EINLADUNG: RUNDGANG DER SPINNEREIGALERIEN AM 8. & 9. SEPTEMBER 2018
NEUE AUSSTELLUNG: NEUE URBANE PRODUKTION
KUNSTVERMITTLUNG ZUM RUNDGANG: PIMP IT UP!
KUNSTVERMITTLUNG: DRAW IN A CIRCLE - PRÄSENTATION DES ZEICHENZIRKELS
VERANSTALTUNGEN ZUM RUNDGANG: OFFENE STUDIOS IN DER HALLE 14
AUSSTELLUNG IN NÜRNBERG: REQUIEM FOR A FAILED STATE
VORSCHAU: 10. LINDENOW-FESTIVAL


Abb.: Raiya Al Rawahi, On the Geometry of Morality, 2016., Foto: Walther Le Kon, 2017

EINLADUNG

RUNDGANG DER SPINNEREIGALERIEN

Samstag, 8. September 2018, 11 bis 20 Uhr
Sonntag, 9. September 2018, 11 bis 16 Uhr

 

 


Wir laden Sie sehr herzlich zum diesjährigen Herbstrundgang der SpinnereiGalerien ein. Die 14 Galerien und Ausstellungsflächen auf der Leipziger Baumwollspinnerei warten allesamt mit neuen Ausstellungen auf. In der Werkschauhalle präsentieren sich unter dem Titel »Oriental Peach Valley« 17 Künstler aus dem 798 Bejing Art District. Die neue Gastgalerie Anca Poterasu zeigt in ihrer ersten Ausstellung auf dem Spinnereigelände neue Werke der beiden rumänischen Künstlerinnen Aurora Kiraly und Olivia Mihaltianu. Darüber hinaus haben haben an diesem Wochenende zahlreiche Künstler/-innen ihre Ateliers für Besucher/-innen geöffnet.

Eine Übersicht zu allen Ausstellungen finden Sie auf der Webseite der SpinnereiGalerien.


Abb.: Ottonie von Roeder & Anastasia Eggers, Cow&Co, 2017

NEUE AUSSTELLUNG

NEUE URBANE PRODUKTION

Eröffnung: 8. September 2018, 15 Uhr

Dauer: 8. September bis 8. Dezember 2018

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr

Eintritt: 4€ / 2€ (ermäßigt), zum Rundgang freier Eintritt

Kuratiert von tri:polıs (Sascha Henken, Marvin Schwark & Ezra Dilger)


Benno Brucksch, Daniel de Bruin, Granby Workshop, Leon Kucharski, mischer'traxler, Itay Ohaly, Stefanie Rittler, Ottonie von Roeder & Anastasia Eggers, Studio Swine

Die Frage nach der Produktion ist wesentlich für gesellschaftlichen Wandel und soziale Organisation. Mit ihr hängen globale Machtverhältnisse zusammen, sie hat Einfluss auf Wertvorstellungen, Arbeitsbedingungen und nicht zuletzt steht sie in einer erheblichen Wechselbeziehung zur gebauten Stadt. Das Ausstellungsprojekt »Neue Urbane Produktion« ist auf der Suche nach einem neuen Miteinander von Kunst, Design und Technologie als auch deren Sichtbarkeit im Stadtraum. Arbeit wird hier wertschätzend und stolz gezeigt und nicht versteckt werden, hinter verschlossenen Türen, weit abseits von Lebensräumen.

Im Zuge von Industrialisierung, Mobilisierung und Globalisierung trennten sich in den vergangenen Jahrhunderten die im traditionellen Stadtleben eng verflochtenen Bereiche von Wohnen, Freizeit und Arbeit. In den vergangenen Jahrzehnten ist eine gegenläufige Bewegung der Reintegration von Landwirtschaft, Manufakturen und Industrie in die Städte zu beobachten. Dabei handelt es sich vor allem um Kleinstproduktionen, die mit Do-It-Yourself-Esprit nicht nur an einzigartigen Produkten, sondern auch an überraschenden Produktionsformaten tüfteln.

Diese auf der Schnittstelle von Kunst, experimentellem Design und sozialem Engagement angesiedelte Ausstellung verwandelt die HALLE 14, das denkmalgeschützte Industriegebäude aus der Gründerzeit in ein temporäres Zentrum für zeitgenössische urbane Produktion. Produktionsstraßen, Maschinen und Werkstätten von neun Designinitiativen u.a. aus Großbritannien, den Niederlanden, Israel und Deutschland rücken den Produktionsprozess in den Mittelpunkt. Die metaphorischen und künstlerischen Ansätze ermutigen dazu, Visionen, Fragestellungen und Facetten dieses Themas zu beleuchten. Ihre Fertigungsmethoden und Formsprache nutzen günstige Baumarktmaterialien, verknüpfen traditionelle Verfahren mit digitalen Technologien – oder klammern diese bewusst aus. Sie sind manchmal überraschend schlicht, stets aufregend und weisen einen visionären Umgang mit der Produktion im 21. Jahrhundert auf.

Am Rundgangswochenende wird der niederländische Künstler Daniel de Bruin sein Projekt »This New Technology« und den ersten analogen 3D-Drucker der Welt vorführen, den er für dieses Projekt entwarf. Leon Kucharski fertigt für ausgewählte Gäste des Rundgangs originelle »Temaki Sneaker«.

Weitere Informationen auf unserer Webseite unter Ausstellungen.

»Neue Urbane Produktion« wird gefördert durch:










Abb.: Juliane Maria Hoffmann

KUNSTVERMITTLUNG ZUM RUNDGANG

PIMP IT UP!

Upcycling mit Juliane Maria Hoffmann

Samstag & Sonntag, 8. & 9. 2018, 14 bis 18 Uhr

Ausgehend von der Idee des Upcycling lädt dieses generationsübergreifende Angebot Besucher/-innen aller Altersgruppen dazu ein, die Ausstellungsexponate zunächst gemeinsam mit unserem Kunstvermittlungsteam zu rezipieren und anschließend mittels eigener künstlerisch-praktischer Tätigkeit nachzuvollziehen. Angeleitet von der Künstlerin Juliane Maria Hoffmann wird Altglas zu neuem Glanz verholfen. Durch Abkleben und anschließendem Sandstrahlen entstehen neue, ansprechende Glas-Variationen mit einem individuellen Design. Eine in dem Ausstellungsraum erstellte eigene Produktionsstrecke lässt den Prozess der Produktion nachvollziehbar werden. Der Einstieg ist durchgängig möglich und kostenfrei.


 

Mit freundlicher Unterstützung von Seecon Ingenieure GmbH.

 

 


Abb.: Maja Bühler, 2018

DRAW IN A CIRCLE

Zeichenzirkelpräsentation

8. September bis 8. Dezember 2018

Martin Baier, Maja Bühler, Christa Freistedt, Marc Neumann, Ines Ott, Torsten Pape, Simone Scharte

Jeden Donnerstag treffen sich Interessierte zwischen 15 und 65 Jahren zum Zeichenzirkel in der HALLE 14. Angeleitet von Künstlerinnen und Künstlern aus Leipzig probieren die Teilnehmenden verschiedene Techniken aus. Mal näher dran am traditionellen Begriff des Zeichnens, mal weiter davon entfernt. Alle zwei Monate wechselt die künstlerische Leitung des Zeichenzirkels. Von September bis Oktober betreut die Künstlerin Juliane Maria Hoffmann den Zirkel.

Die Gruppenausstellung »Draw in a Circle« zeigt ausgewählte Arbeiten der Teilnehmer/-innen aus den vergangenen zwei Jahren. Die schönsten Zeichnungen und Vorarbeiten sind in einem Kalender für das Jahr 2019 versammelt, den man bei uns erwerben kann.


Weitere Informationen auf unserer Webseite unter Kunstvermittlung.


Foto: Büro für Fotografie, 2017

VERANSTALTUNGEN ZUM RUNDGANG

OFFENE STUDIOS IN DER HALLE 14

Samstag & Sonntag, 8. & 9. September 2018


Während des Rundgangs der SpinnereiGalerien haben die Gäste die einzigartige Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, denn zahlreiche Künstler/-innen haben an diesem Wochenende ihre Ateliers geöffnet. In der ersten Etage der HALLE 14 präsentieren Marie Athenstaedt (Studio 2) und Tobias Buckel (Studio 9) an beiden Tagen Malerei. Die aktuelle Heimspielstipendiatin der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen Sarah Gosdschan zeigt unter dem Titel »hue tile« Betonfliesen und Malerei. Die Künstlerinnenplattform A room that... präsentiert im Studio mit »Value Reloded« bildhauerische und malerische Positionen von Nadine Baldow und Mona Pourebrahim aus Dresden.


Abb.: Darsha Hewitt & Sophia Gräfe, Armour, 2017, Foto: Büro für Fotografie, 2018

AUSSTELLUNG

REQUIEM FOR A FAILED STATE

Die HALLE-14-Ausstellung wird in Nürnberg gezeigt

Dauer: 22. September bis 14. Oktober 2018

Öffnungszeiten:
Samstag, 22. September, 12 bis 21 Uhr
Sonntag, 23. September, 12 bis 19 Uhr 
27. September bis 14. Oktober:
Donnerstag & Freitag, 15 bis 19 Uhr
Samstag & Sonntag, 13 bis 19 Uhr

Adresse: Auf AEG, Halle 15, Fürther Straße 244-254, 90429 Nürnberg


Nadja Buttendorf & Anne Baumann, Henry Bradley, Ariamna Contino & Alex Hernández, Susan Donath, Darsha Hewitt & Sophia Gräfe, Tamami Iinuma, Sven Johne, KLOZIN (Wilhelm Klotzek & David Polzin), Henrike Naumann, Carsten Saeger, Malte Wandel, Katrin Winkler

Studierende des Seminars »Unter dem Eis« von Anna Voswinckel und Carsten Möller der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig: Jane Beran, Katrin Esser & Sarah Veith, Anna Lebedeva, Christoph Liepach, Eric Meier, Stefania T. Smolkina, Brenda M. Wald

Die Ausstellung »Requiem for a Failed State« war von April bis August 2018 in der HALLE 14 zu sehen. Das Projekt spürt den Nachwirkungen der DDR nach und stellt dabei die Perspektive einer jungen Künstlergeneration in den Mittelpunkt. Nun ist diese Auseinandersetzung mit der DDR, den Wendeereignissen und der Dekade der Orientierungslosigkeit in den 1990ern noch einmal für vier Wochen auf dem AEG Gelände in Nürnberg zu sehen. Die Ausstellung eröffnet im Rahmen der Veranstaltung Offen auf AEG.

Weitere Informationen auf unserer Webseite unter Ausstellungen und unter AUFAEG.


VORSCHAU

10. LINDENOW FESTIVAL 

5. bis 7. Oktober 2018

Weitere Informationen auf der Webseite vom Lindenow.


HALLE 14
Leipziger Baumwollspinnerei
Spinnereistr. 7
04179 Leipzig
fon +49 341 4924202
fax +49 341 4924729
officeØhalle14.org
www.halle14.org

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