Dieser Newsletter wurde für die HTML-Ansicht erstellt. Bei Darstellungsproblemen klicken Sie bitte hier.

INHALT

AKTUELLE AUSSTELLUNG: REQUIEM FOR A FAILED STATE - ZWEITE PRÄSENTATION DES HGB-SEMINARS
VERANSTALTUNG: CULTURAL WORKOUT - GESPRÄCH ZU KUNST UND SPORT IN DER DDR UND HEUTE
KUNSTVERMITTLUNG: UNSERE STADT - UNSERE GESCHICHTE - SOMMERFERIENANGEBOT
KUNSTVERMITTLUNG: ZEICHENZIRKEL MIT LISA WÖLFEL
STUDIOPROGRAMM: THESSALONIKI-RESIDENZ - JURY HAT ZWEI STIPENDIATEN GEWÄHLT
VORSCHAU: NEUE URBANE PRODUKTION - NEUE AUSSTELLUNG ERÖFFNET ZUM HERBSTRUNDGANG


Abb.: Katrin Esser & Sarah Veith, Untitled, 2018

AKTUELLE AUSSTELLUNG

REQUIEM FOR A FAILED STATE

Zweite Präsentation des HGB-Seminars »Unter dem Eis«

Eröffnung: Samstag, 14. Juli 2018, 17 Uhr

bis 5. August 2018
Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag, 11-18 Uhr
Eintritt: 4 € / ermäßigt 2 € (mittwochs freier Eintritt)


KünstlerInnen: Nadja Buttendorf & Anne Baumann, Ariamna Contino & Alex Hernández, Susan Donath, Darsha Hewitt in Zusammenarbeit mit Sophia Gräfe, Tamami Iinuma, Sven Johne, KLOZIN (Wilhelm Klotzek & David Polzin), Henrike Naumann, Carsten Saeger, Malte Wandel, Katrin Winkler

Artist in Residence: Henry Bradley

Studierende der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig: Jane Beran, Katrin Esser, Anna Lebedeva, Christoph Liepach, Eric Meier, Stefania T. Smolkina, Sarah Veith, Brenda M. Wald

Die aktuelle Ausstellung »Requiem for a Failed State« fragt aus Perspektive junger Künstlerinnen und Künstler nach den Spätfolgen der 1990 untergegangenen DDR sowie der Wende und Nachwendezeit, die bis in die Gegenwart reichen und unser Handeln – teils unbewusst – bestimmen.

In dem Seminar »Unter dem Eis« von Carsten Möller und Anna Voswinckel an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig untersuchen Studierende Geschichten über die deutsche Teilung und Wiedervereinigung und deren Widersprüche mit künstlerischen Mitteln. In einem ersten Teil wurden bis Ende Mai Arbeiten von Jane Beran und Eric Meier im Rahmen von »Requiem for a Failed State« gezeigt. Nun eröffnet der 2. Beitrag mit fünf neuen Arbeiten.

Katrin Esser und Sarah Veith beschäftigen sich in ihrer Videoarbeit »Untitled« mit der Entstehung von Idealen und den Möglichkeiten ihrer Konservierung über historische Umbrüche hinaus. Ausgangspunkt und Drehort der Untersuchung sind die sozialistischen Spuren der heutigen Sportstätten in Leipzig sowie deren Geschichte und Bedeutung zu Zeiten der DDR.

In Anna Lebedevas kulinarischem Projekt »Ist die „Tote Oma“ ihre Essensmarken wert?« werden wechselnde Kantinenmenüs aus der DDR der 1970er Jahre von der Künstlerin nachgekocht und in einer temporären mobilen Kantine in der HALLE 14 angeboten. In der Eröffnungswoche wird es tagesaktuelle Mittagsangebote und Speisepläne für Gäste geben.

Den Hintergrund für Christoph Liepachs Fotoserie »Vero« bildet das mit der Phase der deutschen Wiedervereinigung einhergehende abrupte Verschwinden von Architekturen und Interieurs, die dem Alltag in der DDR Raum gaben. 

Aufgelöste, aber immer noch erkennbare Kleidungsstücke verbindet Stefania T. Smolkina für ihre Installation »Textil und Körper« zu einem Textilobjekt, das von einer Videoprojektion überlagert wird. Die Entstehungsgeschichte des DEFA-Films »Coming Out« (1989) diente als Ausgangspunkt um über Fragen von persönlicher Freiheit und gesellschaftlicher Öffnung nachzudenken.

Ausgangspunkt von Brenda Magdalena Walds Installation »Unique Iteration« ist ein Bild des Bundesarchivs, das das Einschmelzen der DDR-Währung (»Aluchips«) im Mai 1990 zeigt.

Ausführliche Informationen zur Ausstellung finden Sie auf unserer Webseite.

»Requiem for a Failed State« wird gefördert durch:














Abb.: Katrin Esser & Sarah Veith

VERANSTALTUNG

CULTURAL WORKOUT

Gesprächsrunde zum Verhältnis von Sport, Kunst und Gesellschaft zu Zeiten der DDR und heute.

Donnerstag, 19. Juli 2018, 19 Uhr

Eintritt: frei


Mit Sandy Adam (Sportwissenschaftler, Leipzig), Sandra Kaudelka (Filmemacherin, Berlin), Stephanie Kiwitt (Künstlerin, Brüssel), Tanja Schuck-Weber (Coaching, Leipzig)

Moderation: Juliane Gansera-Blum (Kunsthistorikerin/Sportwissenschaftlerin, Berlin), Anna Voswinckel (HGB Leipzig)

Die Gesprächsrunde »Cultural Workout« beschäftigt sich mit der Entstehung von Idealen im Sport. Im Spannungsfeld der abstrakten Vorstellung eines »Sportgeistes« und den gesellschaftlichen und politischen Werten und Umständen seiner jeweiligen Zeit soll ein differenzierter Diskurs über die Möglichkeiten, Chancen und Gefahren des Sports entstehen.

Der Talk bildet den Auftakt für die Projektreihe »Mein Sport - Unsere Geschichte«, die über unterschiedliche Veranstaltungsformate Werte, Strukturen und ihre Zeitgeschichte im Bereich des Sports untersucht und findet im Rahmen der Ausstellung »Requiem for a Failed State« statt.

Die Veranstaltung wird gefördert durch:





Foto: HALLE 14

KUNSTVERMITTLUNG

UNSERE STADT - UNSERE GESCHICHTE

Sommerferienangebot

16. bis 18. Juli 2018, jeweils 10 bis 14 Uhr

Teilnahmegebühr: 35 €, mit Ferienpass 20 €
Alter: ab 14 Jahre

Anmeldung bis 13. Juli 2018 unter kunstvermittlungØhalle14.org. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


Ausgerüstet mit einer Kamera begeben sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler auf einen Streifzug durch ihre Heimatstadt Leipzig. Angeleitet von der Leipziger Fotografin Luise Schröder dokumentieren sie dabei die Stadt und die Spuren der Geschichte. Vor dem Hintergrund der aktuellen Ausstellung »Requiem for a Failed State«, die sich mit den Nachwirkungen des DDR-Staates auf die Gegenwart auseinandersetzt, beschäftigen sich die Teilnehmenden mit den Formen von Erinnerung und Vergegenwärtigung und verarbeiten dies künstlerisch. Jugendliche ab 14 Jahre sind herzlich eingeladen an diesem Fotografieprojekt teilzunehmen.

Weitere Informationen auf unserer Website unter Kunstvermittlung.


Abb.: Lisa Wölfel

KUNSTVERMITTLUNG

ZEICHENZIRKEL MIT LISA WÖLFEL

Donnerstag, 5., 12., 19. und 26. Juli 2018, 16.30 bis 18 Uhr
Teilnahmegebühr: 6 €, ermäßigt 3 €


Der Zeichenzirkel wird von wechselnden Leipziger Künstlern begleitet und richtet sich an alle, die Lust haben, selbst zeichnerisch tätig zu sein. Eine Anmeldung ist nicht nötig und der Einstieg jederzeit möglich. Wir laden Sie herzlich ein, mitzumachen und mit professioneller Unterstützung kreativ zu werden. 

Im Juli wird der Zeichenzirkel von der Malerin Lisa Wölfel betreut. Lisa Wölfel hat im vergangenem Jahr ihr Studium der freien Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. Thomas Hartmann abgeschlossen und wohnt seitdem in Leipzig.

Der Anspruch der Künstlerin ist es rein visuell erfahrbare Bilder zu malen, in denen die Wirklichkeit um eine Pointe erweitert wird. Die Pointe ist die eigene Erfindung, die Diskrepanz zwischen Erinnerung und wirklich Geschehenem. Dabei interessiert sie die Balance zwischen Intuition und Kontrolle.

Weitere Informationen auf unserer Webseite unter Kunstvermittlung, zu Lisa Wölfel unter www.lisa-woelfel.de


Abb.: Goethe-Institut, Thessaloniki

STUDIOPROGRAMM

THESSALONIKI-RESIDENZ

Jury entscheidet sich für Künstler Peter Hermans und Autorin Christine Koschmieder


Die HALLE 14 hat in Kooperation mit dem Literaturmagazin Edit und dem Goethe-Institut Thessaloniki im Mai eine Residenz für Künstler und Autoren aus Leipzig ausgeschrieben.

Bis zum Fristende am 10. Juni 2018 haben uns 33 Bewerbungen erreicht. Letzte Woche tagte die dreiköpfige Expertenjury, bestehend aus Heike Geißler (Schriftstellerin und Übersetzerin), Tom Lamberty (Geschäftsführer des Merve Verlags) und Dr. Vera Lauf (Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig). Es waren zwei Aufenthaltsstipendien von je sechs Wochen im griechischen Thessaloniki zu vergeben. Nach intensiver Auswertung und Diskussion der überwiegend sehr starken Bewerbungen haben sich die Juroren für den Künstler Peter Hermans und die Autorin Christine Koschmieder entschieden.

Die Autorin und Literaturagentin Christine Koschmieder hat in Leipzig Theater-, Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert. Ihr erster Roman »Schweinesystem« ist 2014 im Aufbau Verlag erschienen und war für den aspekte-Preis nominiert. In Thessaloniki möchte sie eine »Soap-Opera des Drehbuchkollektivs Olymp Productions Inc. « über Demokratie beginnen.

Der Künstler Peter Hermans hat u.a. in Gent und Brüssel Politikwissenschaften und Urbanistik sowie in Leipzig Fotografie bei Prof. Peter Piller an der Hochschule für Grafik und Buchkunst studiert. In Thessaloniki möchte er Fragen nach Konflikten im öffentlichen Raum und Sprache und dem Konzept der »generative justice« nachgehen.

Beide werden im Herbst ihre Residenz beim Goethe-Institut Thessaloniki antreten.

Eine Kooperation mit:





VORSCHAU

Abb.: Studio Swine, Can City, 2013

NEUE AUSSTELLUNG

NEUE URBANE PRODUKTION

Eröffnung zum Herbstrundgang

Eröffnung: Samstag, 8. September 2018, 15 Uhr

Rundgang der SpinnereiGalerien: 8. und 9. September 2018



Abb.: Darsha Hewitt & Sophia Gräfe, Armour, 2017, Foto: Büro für Fotografie, 2018

AUSSTELLUNG

REQUIEM FOR A FAILED STATE

Zweite Station der Ausstellung auf AEG in Nürnberg

22. September bis 21. Oktober 2018

Ort: Auf AEG, Halle 15, Fürther Straße 244-254, 90429 Nürnberg


HALLE 14
Leipziger Baumwollspinnerei
Spinnereistr. 7
04179 Leipzig
fon +49 341 4924202
fax +49 341 4924729
officeØhalle14.org
www.halle14.org

Wenn Sie diesen Newsletter in Zukunft nicht mehr empfangen möchten, klicken Sie bitte auf folgenden Link: Newsletter abmelden. Möchten Sie Ihre E-Mailadresse ändern, klicken Sie bitte auf: Daten ändern.