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INHALT:


Lucy Glendinning, Unknown Boy 2,
Foto: Claus Bach, 2015.

AKTUELLE AUSSTELLUNG

DAS HYBRIS-PROJEKT


Hochmut und sisyphale Vergeblichkeit

 

Dauer: 1. Mai bis 16. August 2015
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr
Führungen: jeden Samstag, 16 Uhr


Künstler: Narda Alvarado (BO), Chim↑Pom (JP), Ursula Damm (DE), GÆG (DE), Lucy Glendinning (GB), Harminder Judge (GB), Bjørn Melhus (DE), Tobias Regensburger (DE), Xu Tan (CN), Pinar Yoldas (TR)

Individueller Erkenntnis- und Freiheitsdrang kollidierte schon seit jeher mit dem Sündenfall Hybris – unaufhaltsam fordert der Mensch sein Schicksal heraus, um die bestehenden Grenzen zu überflügeln und den Lauf der Zeit zu bestimmen. Doch droht nichts Geringeres als ein Kontrollverlust über seine eigene Schöpfung und die Heraufbeschwörung einer globalen Katastrophe, die nicht zuletzt auch auf den Nachkommenden lastet.

Die Gruppenausstellung befragt in ästhetisch-kritischen sowie künstlerisch-visionären Stellungnahmen menschliches Agieren im Kontext des jahrtausendealten, ideengeschichtlichen Stoffes: Die Überschreitung des richtigen Maßes – eine zügellose Handlung, die unter Verletzung des in himmlischen und irdischen Hierarchien geltenden Rechts schweren Unbill verursacht.




Links: GÆG, Passage 2011 - Boot, Mitte: Narda Alvarado, The Spirit Of Things To Come, Rechts: Harminder Judge, This Is Not A Fucking Holiday (Fotos: Claus Bach, 2015)






Links: Chim↑Pom, It`s The Wall World, Mitte: Xu Tan, Social Botany: ZHONG und Kunstvermittlungsangebot Do It Yourselfie!, Rechts: Pinar Yoldas, Regnum Alba (Fotos: Claus Bach, 2015)






Links: Bjørn Melhus, Freedom & Independence, Mitte: Ursula Damm, The Outline of Paradise, Rechts: Tobias Regensburger, CAMP 2015 (Fotos: Claus Bach, 2015)



Die Ausstellung wurde kuratiert von Michael Arzt, Frank Motz (ACC Galerie Weimar) und Christian Schoen (kunst|konzepte).

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter Ausstellungen.


Die Ausstellung wird gefördert durch














Foto: Claus Bach, 2015.

BIBLIOTHEK

HANDAPPARAT ZUR AKTUELLEN AUSSTELLUNG


Anlässlich der Ausstellung „Das Hybris-Projekt“ haben wir aus dem Bestand unserer Kunstbibliothek einen Handapparat zusammengestellt. Neben Ausstellungskatalogen und Monografien von an der Ausstellung beteiligten Künstlern und einer weiterführenden Sammlung an Literatur zu den Kunstwerken, enthält er auch Literatur, die sich kulturgeschichtlich mit dem Ausstellungsthema Hybris beschäftigt.  Albert Camus` „Mythos des Sisyphos“ ist ebenso im Handapparat zu finden wie „Grandios gescheitert“ von Bernd Ingmar Gutberlet (mit Zeichnungen von Krisztina Bradeanu), eine Auflistung von gescheiterten Hybris-Projekten der Menschheitsgeschichte, oder der Publikation „Hubris and Hybrids“ von Mikael Hard und Andrew Jamison über die Entwicklung der Technowissenschaft und den Wandel der Wissenschaftskultur.

Den Handapparat können Sie von Dienstag bis Freitag, 11 bis 18 Uhr, in unserer Kunstbibliothek einsehen.


Abb.: Ian Richards, Ward Conversation, 2013, Foto: Ian Richards.

STUDIOPROGRAMM

EXCHANGE@2015LE


Die Stipendiaten Tom Castinel (Lyon) und Ian Richards (Birmingham) haben ihre Residenz in Leipzig angetreten


Leipzig feiert in diesem Jahr seine Ersterwähnung vor 1.000 Jahren. Die HALLE 14 organisiert zu diesem Anlass ein Künstleraustauschprogramm mit Leipziger Partnerstädten. Von Mai bis Juli sind die Künstler Tom Castinel aus Lyon (FR) und Ian Richards aus Birmingham (GB) als Stipendiaten in Leipzig zu Gast. Sie werden in diesem Zeitraum an eigenen, neuen Projekten arbeiten.

Tom Castinel kreiert vielgestaltige Rauminstallationen, die er mit Skulpturen, Video und Performance usw. kombiniert. Er erarbeitet in Leipzig eine neue raumgreifenden Installation.

Ian Richards verfolgt mit den Ausdrucksmitteln der Grafik, Illustration und Installation einen multidisziplinären Ansatz zwischen Kunst, Wissenschaft und sozialem Engagement. Für Leipzig plant er ein künstlerisches Projekt zu der Frage, wie die Krankheit AIDS in Ostdeutschland wahrgenommen wird.

Auch die Leipziger Künstler, die für drei Monate in den Partnerstädten arbeiten, stehen bereits fest. Sven Bergelt wird von Juli bis September in Birmingham arbeiten. Peggy Pehl wird von Mitte September bis Mitte Dezember nach Lyon gehen.

Das Austauschprojekt findet in Kooperation mit WERK, Glen Howells Architects und der École nationale supérieure des beaux-arts de Lyon, der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und fugitif statt.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter Studioprogramm.

Der Künstleraustausch wird gefördert durch die LEIPZIGSTIFTUNG und





Ausstellungsansicht 16:30/Block/Progression/Mythos/Gürteltier, Foto: Claus Bach, 2015.

KUNSTVERMITTLUNG

16:30/BLOCK/PROGRESSION/MYTHOS/GÜRTELTIER UND ZEICHENZIRKEL


Präsentation: bis 31. Mai 2015
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr

Zeichenzirkel: jeden Donnerstag, 16:30 bis 18 Uhr
Materialbeitrag: 6 €, ermäßigt 3 €


Noch bis Ende des Monats ist die Präsentation „16:30/Block/Progression/Mythos/Gürteltier“ des Zeichenzirkels zu sehen. Gezeigt werden Arbeiten, die in den vergangenen Jahren und begleitet von verschiedenen Leipziger Künstlern entstanden sind.

Wer Lust hat, selbst zeichnerisch tätig zu sein, hat jeden Donnerstagnachmittag in der HALLE 14 die Gelegenheit dazu. Eine Anmeldung ist nicht nötig, der Einstieg jederzeit möglich.

Im Mai und Juni wird der Zeichenzirkel von Sebastian Speckmann geleitet. Der 1982 in Wolfen geborene Künstler studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig Malerei/Grafik bei Neo Rauch und Heribert C. Ottersbach.

Weitere Informationen zum Zeichenzirkel finden Sie auf unserer Webseite unter Kunstvermittlung und zum Künstler unter www.sebastianspeckmann.de


Inszenierte Fotografie von Schülern des Workshops „PULL OVER“, Foto: HALLE 14 e.V., 2015.

KUNSTVERMITTLUNG

DIE KUNST DER SELBSTINSZENIERUNG


Die jüngsten Projekte der Kunstvermittlung kreisten um Selfies und Selbstdarstellung




In den vergangenen Projekten und Angeboten des Kunstvermittlungsprogramms stand die ungewöhnliche, künstlerische Inszenierung von Selbstporträts im Mittelpunkt. An drei Tagen im März schufen Deutsch-als-Zweitsprache-Schüler der Helmholtzschule aus „Selfies“ Collagen, Illustrationen und Masken. Anregung und Unterstützung erhielten sie von dem Künstlerduo ART N MORE (Paul Bowler und Georg Weißbach). Mit dem Verein für Integrationsförderung Community of Practice organisierte das Kunstvermittlungsteam einen Kulturtag in der Spinnerei für eine Gruppe von Migranten zwischen 8 und 60 Jahren Anfang April. Bereits zum zweiten Mal hieß es „PULL OVER“. Schüler des Rudolf-Hildebrand-Gymnasiums schufen gemeinsam mit dem Fotografen Björn Siebert ungewöhnliche Inszenierungen zwischen Porträt und Stillleben. Zur Eröffnung der Ausstellung „Das Hybris-Projekt“ zum Rundgang am 1. und 2. Mai hieß es dann „Do It Yourselfie!“ Kinder, Erwachsene und Familien schufen sich mittels Masken Alter Egos mit denen sie sich in der Ausstellung selbst fotografierten. Selfie-typisch wurden die Porträts gleich ins Netz gestellt. Diese finden Sie unter diesem Link.

Weitere Informationen zu den einzelnen Projekten finden Sie auf unserer Webseite unter Kunstvermittlung.


Lutz-Rainer Müller & Stian Ådlandsvik, You only tell me you love me when you’re drunk (Revolver Publishing, 2015).

VORSCHAU

PUBLIC MEMORY AND OBLIVION

 

Donnerstag, 4. Juni 2015, 19 Uhr
Eintritt frei

 

Buchpräsentation von „You only tell me you love me when you’re drunk“ von Lutz-Rainer Müller &  Stian Ådlandsvik mit anschließendem Künstlergespräch mit Lutz-Rainer Müller & Stian Ådlandsvik, Sven Bergelt und Ian Richards



VORSCHAU

WIN/WIN


Die Ankäufe der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen 2015

 

Eröffnung: Freitag, 12. Juni 2015, 19 Uhr
Dauer: 13. bis 21. Juni 2015
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr


Jedes Jahr unterstützt die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit ihren Ankäufen ungewöhnliche künstlerische Ansätze und fördert junge Talente. Zugleich entsteht durch den kontinuierlichen Ankauf junger Kunst aus Sachsen über die Jahrzehnte hinweg ein einzigartiges Abbild des zeitgenössischen Kunstschaffens. Bereits zum 5. Mal präsentiert die Kulturstiftung in Zusammenarbeit mit der HALLE 14 die Ankäufe der Öffentlichkeit.


Rudolph Herzog, Der verstrahlte Westernheld (Galiani Berlin, 2012).

VORSCHAU

DER VERSTRAHLTE WESTERNHELD


Von der Hybris des Atomzeitalters

 

Mittwoch, 24. Juni 2015, 19 Uhr
Eintritt frei

 

Vortrag von Rudolph Herzog (Filmemacher und Autor) mit anschließender Filmvorführung


HALLE 14
Leipziger Baumwollspinnerei
Spinnereistr. 7
04179 Leipzig
fon +49 341 4924202
fax +49 341 4924729
officeØhalle14.org
www.halle14.org

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