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INHALT

ERÖFFNUNG: WIN/WIN - DIE ANKÄUFE DER KULTURSTIFTUNG DES FREISTAATES SACHSEN 2018
AUSSTELLUNG: REQUIEM FOR A FAILED STATE
VERANSTALTUNG: CARSTEN SAEGER - REHEARSAL FOR LUMUMBA #3.2 - REPRÄSENTATION
VERANSTALTUNG: HENRY BRADLEY - RHYTHMING (A)
STUDIOPROGRAMM: THESSALONIKI-RESIDENZ FÜR KÜNSTLER UND AUTOREN
KUNSTVERMITTLUNG: DE-DE-RON ODER DER STOFF, AUS DEM DIE DDR WAR!
KUNSTVERMITTLUNG: ZEICHENZIRKEL MIT HEIDE NORD 
KUNSTBIBLIOTHEK: BUCHTIPP ZUR AKTUELLEN AUSSTELLUNG
VORSCHAU: VERANSTALTUNGEN IM JULI
ALLGEMEIN: HINWEIS ZUM DATENSCHUTZ


NEUE AUSSTELLUNG

WIN/WIN

Die Ankäufe der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen 2018

Eröffnung: Freitag, 8. Juni 2018, 19 Uhr

9. Juni bis 1. Juli 2018
Öffnungszeiten: Di-So, 11-18 Uhr


Mit den Förderankäufen unterstützt die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen jedes Jahr neue künstlerische Ansätze und spricht jungen Künstlerinnen und Künstlern ihre Anerkennung aus. »Mit unseren jährlichen Förderankäufen sind wir ganz nah am Puls des Kunstschaffens in Sachsen. Jede neue Arbeit ist ein Entwurf in die Zukunft. Wir alle profitieren von einem Wechsel der Perspektive«, sagt Stiftungsdirektor Ralph Lindner.

Die diesjährigen Ankäufe werden drei Wochen lang in einer Ausstellung präsentiert.

Weitere Informationen zu den Förderankäufen unter www.kdfs.de




AKTUELLE AUSSTELLUNG






Abb. oben: Nadja Buttendorf & Anne Baumann, KLOZIN, Tamami Iinuma; Abb. unten: Ariamna Contino & Alex Hernández, Susan Donath, Malte Wandel; Fotos: Büro für Fotografie, 2018


REQUIEM FOR A FAILED STATE

bis 5. August 2018

Öffnungszeiten: Di-So, 11-18 Uhr


Künstler: Nadja Buttendorf & Anne Baumann, Ariamna Contino & Alex Hernández, Susan Donath, Darsha Hewitt in Zusammenarbeit mit Sophia Gräfe, Tamami Iinuma, Sven Johne, KLOZIN (Wilhelm Klotzek & David Polzin), Henrike Naumann, Carsten Saeger, Malte Wandel, Katrin Winkler

Artist in Residence: Henry Bradley

HGB Leipzig: Jane Beran, Katrin Esser, Christoph Liepach, Julia Lübbecke, Eric Meier, Stefania T. Smolkina, Sarah Veith, Brenda M. Wald

Die aktuelle Ausstellung zeitgenössischer Kunst zeigt Fotografien, Videos, Skulpturen und Installationen und fragt aus Perspektive junger Künstlerinnen und Künstler nach den Spätfolgen der 1990 untergegangenen DDR sowie der Wende und Nachwendezeit, die bis in die Gegenwart reichen und unser Handeln – teils unbewusst – bestimmen.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Seminar »Unter dem Eis« von Anna Voswinckel und Carsten Möller an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) statt. Der zweite Beitrag des HGB-Seminars wird am 12. Juli 2018 eröffn

Parallel zu unserer Ausstellung »Requiem for a Failed State« wird sich auch das 8. f/stop-Fotografiefestival unter dem Titel »Zerrissene Gesellschaft« (23. Juni – 1. Juli 2018) mit der gesellschaftlichen Rolle von Fotografie und Kunst auseinandersetzen. Eine In-situ-Präsentation in der Innenstadt, u.a. mit den Künstlern Andreas Rost, Christian Borchert und Elske Rosenfeld, wird das Wendejahr 1990 beleuchten. Auch hier wird sich zeigen, dass das Vergangene längst nicht vergangen ist, sondern bis heute wirkt und der Grund für aktuelle gesellschaftliche Zerwürfnisse ist. Als f/stop-Komplize haben wir am f/stop-Eröffnungstag, 22. Juni 2018 bis 21 Uhr geöffnet. Zudem gewähren wir allen Festivalbesuchern ermäßigten Eintritt in unsere laufenden Ausstellungen.

»Requiem for a Failed State« wird gefördert durch:














Abb.: Leipzig Straßenschild Lumumbastraße Foto: Bundesarchiv

VERANSTALTUNG

CARSTEN SAEGER: REHEARSAL FOR LUMUMBA #3.2 - REPRÄSENTATION

Donnerstag, 14. Juni 2018, 18 Uhr - Begehung & Diskussion mit Nanette Jacomijn Snoep (Direktorin, GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig) und Christoph Tannert (Direktor, Künstlerhaus Bethanien Berlin)


Im Rahmen der aktuellen Ausstellung »Requiem for a Failed State«, die sich mit den Spätfolgen der 1990 untergegangenen DDR aus Perspektive der Erinnerungskultur einer jungen Generation beschäftigt, zeigt und initiiert der Künstler Carsten Saeger seine neue Arbeit »Rehearsal for Lumumba«. In Anlehnung an das Werk »Requiem für Lumumba« des Komponisten Paul Dessau (1894-1979) und seiner Stilisierung des 1961 ermordeten kongolesischen Ministerpräsidenten Patrice Lumumba als Symbolfigur des (sozialistischen) Freiheitskampfes in Afrika wird versucht, das historische Narrativ mit gegenwärtigen Stimmen und Stimmungen im Zuge verschiedener Chorproben zu wiederholen und aus heutiger Sicht zu reflektieren. Carsten Saeger hat die Direktorin des Leipziger Völkerkundemuseums, Nanette Jacomijn Snoep, und den Berliner Kuratoren und DDR-Kunstexperten, Christoph Tannert, eingeladen, am 14. Juni mit interessierten Gästen gemeinsam seine Klanginstallation zu erleben und im Anschluss über die Repräsentation afrikanischer Kultur im öffentlichem Raum zu debattieren, um Formen des Andenkens und der Darstellung von (DDR-)Geschichte am lokalen Beispiel zu untersuchen.

Darüber hinaus sind alle Interessierten herzlich eingeladen, an den nächsten Chorproben an den Montagen, 11. Juni und 2. Juli, jeweils 17 bis 20 Uhr teilzunehmen und Carsten Saegers Werk singend und diskutierend weiterzuentwickeln. Ansprechpartnerin: Constanze Siebert unter assistenz@halle14.org.

Mit freundlicher Unterstützung des Support-Büros der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.


Abb.: Henry Bradley, Rhythming, 2018

VERANSTALTUNG

HENRY BRADLEY- RHYTHMING (A)

Fertigstellung der Installation und Künstlergespräch

Mittwoch, 27. Juni 2018, 19 Uhr


Der britische Künstler Henry Bradley war im Rahmen der Ausstellung »Requiem for a Failed State« Stipendiat der HALLE 14. Von Februar bis April arbeitete er in Leipzig an einem neuen Werk zum Thema der Schau. Er recherchierte hier intensiv zur Rolle der Pädagogik in der DDR bei der Schaffung von sozialistischen Persönlichkeiten. Besonders konzentriert hat er sich dabei auf den Komponisten Kurt Schwaen (1909-2007), der in der DDR zahlreiche Film-, Vokal- und Kammermusikstücke für Kinder schrieb und mit seiner Frau Ina Inske gemeinsam eine Kinderopernwerkstatt in Leipzig leitete. In der Ausstellung präsentiert Bradley Recherchematerial in seiner Installation »Rhythming« und während des Eröffnungswochenendes lud er gemeinsam mit der Berliner Schauspielerin Juliane Elting in einer Performance zum öffentlichen Nachdenken über diese Recherche ein. Dabei zieht er auch immer wieder Vergleiche zur Rolle von Pädagogik im heutigen Neoliberalismus. Mit der Kamera beobachtet er moderne Formen wie Selbstoptimierungstrainings und Kriseninterventionsmanagement.

Am 27. Juni wird die Installation durch ein neues Video von Henry Bradley ergänzt und vervollständigt. Wir laden sie zur Premiere des Videos ein, das Bradley im Studio der HALLE 14 drehte, und zum Gespräch zur Installation und Ihren Fragestellungen.


Abb.: Edit, 2018

STUDIOPROGRAMM

THESSALONIKI-RESIDENZ FÜR KÜNSTLER UND AUTOREN

Ende der Bewerbungsfrist: 10. Juni 2018, 23:59 (MEZ)
Bewerbung an: studioprogrammØhalle14.org

Zeitraum der Residenzen in Thessaloniki:
1. September bis 13. Oktober 2018
14. Oktober bis 30. November 2018


Nur noch wenige Tage bis zum Ende der Bewerbungsfrist: Am 10. Juni läuft die Ausschreibung für Aufenthaltsstipendien für in Leipzig lebende Künstler und Autoren aus!

In dem Wunsch, den kulturellen Austausch zwischen den Partnerstädten Leipzig und Thessaloniki zu fördern und zugleich konkrete künstlerische Projekte zu unterstützen, organisieren die HALLE 14 und das Literaturmagazin Edit gemeinsam mit dem Goethe-Institut Thessaloniki ein neues, interdisziplinäres Residenzprogramm.

Die Residenz richtet sich an in Leipzig lebende Kunstschaffende aus den Bereichen der Video-, Medien-, Installations- und Performancekunst, an Maler, Zeichner, Grafiker und an Autoren. Sie bietet je einer Stipendiatin bzw. einem Stipendiaten aus dem Bereich bildende Kunst sowie Literatur einen Residenzaufenthalt von je 6 Wochen im Herbst 2018 in der griechischen Stadt Thessaloniki.

Die Stipendiatin bzw. der Stipendiat ist für die Dauer des Aufenthalts in einer Residenzwohnung des Goethe-Instituts Thessaloniki untergebracht und erhält ein Tagegeld in Höhe von 30 Euro pro Tag. Reisekosten werden bis max. 500 Euro übernommen.

Weitere Informationen zur Bewerbung und die Bewerbungsformulare finden Sie auf unserer Webseite unter Studioprogramm

Informationen zum Residenzaufenthalt finden Sie außerdem auf der Webseite des Goethe-Instituts Thessaloniki

Eine Kooperation mit:






Foto: HALLE 14

KUNSTVERMITTLUNG

DE-DE-RON ODER DER STOFF, AUS DEM DIE DDR WAR!

Eröffnung: Mittwoch, 27. Juni 2018, 14 Uhr


DDR – welche Bedeutung haben diese drei Buchstaben für Leipziger Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren? Im Rahmen der Ausstellung »Requiem for a Failed State« beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler der Helmholtzschule an drei Projekttagen mit der Erinnerung an einen Staat, den sie selbst nie erlebt haben, der jedoch in den Erinnerungen der Eltern und Großeltern und an verschiedenen Orten und in Objekten fortlebt. Während des Kunstprojekts setzen sie sich mit den Folgen und Nachwirkungen der DDR auf die Gegenwart auseinander, erkunden die Ausstellung und verleihen ihrem Forschungsprozess künstlerischen Ausdruck. Unterstützung erhalten die Schülerinnen und Schüler dabei von der Künstlerin Olga Grigorjewa. Auch Zeitzeugen, wie ehemalige Fabrikarbeiterinnen der Baumwollspinnerei, Streetart-Künstler oder Skater der ersten Stunde nehmen die Jugendlichen mit in ihre Erinnerungen an die Zeit der frühen 1990er Jahre, um persönliche Bezüge zum Thema aufzubauen und erste Fragestellungen zu entwickeln. Mit mitgebrachten Objekten aus der Zeit der DDR, nachgestellten Fotografien, imaginierten Geschichten zu Objekten wird der Transformationsprozess nachvollzogen. Anschließend werden Materialexperimente mit dem Stoff Dederon durchgeführt. Die Ergebnisse führen zu einer Gemeinschaftsarbeit, welche in einer Ausstellung in den Räumen des Kunstvermittlungsprogramms der HALLE 14 am 27. Juni 2018 eröffnet wird.


Abb.: Heide Nord, I used to work in a club, where they never came to dance, 6 Blätter zur Wertigkeit von Kultur für das alltägliche Glücksempfinden der Bevölkerung und ihre staatliche Förderung (Auswahl), Monographien A4, Öl auf Papier, 2014

KUNSTVERMITTLUNG

ZEICHENZIRKEL MIT HEIDE NORD

Donnerstag, 7., 14., 21. und 28. Juni 2018, 16.30 bis 18 Uhr
Teilnahmegebühr: 6 €, ermäßigt 3 €


Der Zeichenzirkel wird von wechselnden Leipziger Künstlern begleitet und richtet sich an alle, die Lust haben, selbst zeichnerisch tätig zu sein. Eine Anmeldung ist nicht nötig und der Einstieg jederzeit möglich. Wir laden Sie herzlich ein, mitzumachen und mit professioneller Unterstützung kreativ zu werden. 

Im Juni 2018 wird die Malerin Heide Nord den Zeichenzirkel betreuen. Sie hat u.a. an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Katharina Grosse und an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Arno Rink und Neo Rauch studiert. Ihre aktuellen Arbeiten auf Papier sind inspiriert von statistischen Erhebungen. Dabei nutzt sie u.a. Informationen und Bildgrafiken des Statistischen Bundesamtes (beispielsweise zur Internetüberwachung) und überträgt sie mit Öl mittels Monotypie und Schabloniertechnik auf Papier. Dabei werden alle Werte entfernt. Was bleibt, ist die reine Form und die Bildsprache der Objektivität und Wissenschaftlichkeit wird sichtbar.

Im Juli wird die Leitung des Zeichenzirkels von der Nürnberger Malerin Lisa Wölfel übernommen.

Weitere Informationen auf unserer Webseite unter Kunstvermittlung, zu Heide Nord unter www.heidenord.de


Foto: HALLE 14

BIBLIOTHEK

WILHELM KLOTZEK - TREFFERIA

Buchtipp von Anne-Caroline Balabanov 

Wilhelm Klotzek: Trefferia. Berlin: Bom Dia Books, 2017. ISBN 978-3-943514-71-1.

 

 


Wilhelm Klotzeks künstlerische Arbeit, die sich im Spannungsfeld zwischen Bildhauerei und Text bewegt, setzt sich mit Themen von Identität und eigenen Beziehungen zur Geschichtsschreibung auseinander. Dazu bedient er sich verschiedener Medien wie Skulptur, Performance, Videoinstallation und Gedichten. Klotzek gebraucht in seinem Künstlerbuch »Trefferia« die Sprache als bildhauerisches Material und lässt eigene Werke der letzten zehn Jahre in seine persönlichen Geschichten eintauchen. In dem vorliegenden Buchtipp »Trefferia« findet sich Geschichte, kombiniert mit individuellen Erinnerungen, die einen sehr kritischen, analysierenden und zugleich humorvollen Blick auf eine jüngere, deutsche Vergangenheit ermöglicht. Das Buch ist Teil des Handapparates unserer aktuellen Ausstellung »Requiem for a Failed State«, in der Wilhelm Klotzek gemeinsam mit seinem Kollegen David Polzin als Künstlerduo KLOZIN die Arbeit »Transgender in Hoyerswerda« zeigt.

Den ausführlichen Buchtipp von Anne-Caroline Balabanov (Studentin der Kunstgeschichte und Soziologie) finden Sie unter Büchertipps.

VORSCHAU JULI

Abb.: Katrin Esser & Sarah Veith, Untitled, 2018

ERÖFFNUNG DES 2. BEITRAGS DES HGB-SEMINARS »UNTER DEM EIS« 

Requiem for a Failed State

mit Katrin Esser & Sarah Veith, Christoph Liepach, Julia Lübbecke, Stefania T. Smolkina, Brenda M. Wald

Do, 12. Juli 2018, 19 Uhr

 

 



Foto: Katrin Esser & Sarah Veith, 2018

CULTURAL WORK OUT

Podiumsdiskussion zum Verhältnis von Sport, Kunst und Gesellschaft zu Zeiten der DDR und heute u.a. mit Stefanie Kiwitt (Künstlerin, Brüssel)

Do, 19. Juli 2018, 19 Uhr


ALLGEMEIN

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HALLE 14
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