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INHALT

AKTUELLE AUSSTELLUNG: DIE VERSCHOLLENE UTOPIE. PRIBERS PARADIES AUF DER SPUR
EINLADUNG: ÜBERSEE — AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG UND SPINNEREI-RUNDGANG
KOOPERATION: TERRA MEDITERRANEA: IN ACTION ERÖFFNET AUF ZYPERN
RÜCKBLICK: I DON'T NEED SOCIETY – KUNSTVERMITTLUNGSANGEBOT
VORSCHAU: OPEN AFTERNOON UND MUSEUMSNACHT HALLE LEIPZIG


Abb.: Francis Hunger, Utopia Generator, 2015

AKTUELLE AUSSTELLUNG

DIE VERSCHOLLENE UTOPIE

Christian Gottlieb Pribers Paradies auf der Spur

Caitlin Baucom, Robert Beske, Francis Hunger, Fabian Reimann

Nur noch bis zum 8. April 2017

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 11 bis 18 Uhr
Eintritt: 4€ / ermäßigt 2€ (mittwochs freier Eintritt)


Die Ausstellung »Die verschollene Utopie. Christian Gottlieb Pribers Paradies auf der Spur« kann noch bis zum 8. April besucht werden. In Filmen, Installationen und Liedern befragen Künstler die Ideen und das Schicksal des heute nahezu vergessenen Frühaufklärers und Sozialutopisten Christian Gottlieb Priber (1697-1746?), der vor fast 300 Jahren mit dem Ziel, eine glückliche Gemeinschaft zu gründen, von Deutschland aus in die nordamerikanische Wildnis aufbrach.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit der ACC Galerie Weimar statt, wo die Arbeiten erstmals im Jahr 2015 zu sehen waren. Im Interview mit dem Magazin Kreuzer verweist Kurator Frank Motz auf die gegenwärtige Relevanz von Christian Gottlieb Priber: »Ich glaube, dass Pribers Aktualität weniger in einzelnen Aussagen seiner Utopie zu finden ist als in seiner Persönlichkeit. Er gehörte zu den Menschen, die sich durch Mitgefühl und einen Sinn für Gerechtigkeit hervorgetan haben. Priber folgerte in seiner Dissertation, dass diejenigen, die die Gesetze verstanden, strenger bestraft werden müssten als jene, die dies nicht taten. Auch sollte niemand aufgrund seiner Herkunft, Hautfarbe oder früher begangener Verbrechen vorverurteilt oder diskriminiert werden – in seinem Kingdom Paradise sollten alle, die aus ihren bisherigen Verhältnissen flüchten mussten, Unterschlupf finden. Gedanken, die zwar mittlerweile verfassungsrechtlich verbrieft, aber immer wieder marginalisiert oder verächtlich beiseite gedrängt werden. Pribers Verständnis für andere und sein Mut, eigene Werte und Ideen auch umzusetzen und zu verteidigen, würde ich mir für unsere Gesellschaft wünschen.«

Weitere Informationen zur Ausstellung und zu den Künstlern finden Sie online

In Kooperation mit:






Abb.: Marianela Orozco, Isla (Insel), 2006

ERÖFFNUNG ZUM RUNDGANG DER SPINNEREIGALERIEN

ÜBERSEE

Kuba und die Bahamas. Gegenwartskunst aus der Karibik

Samstag, 29. April 2017, 15 Uhr

Öffnungszeiten zum Rundgang:
Samstag, 29. April 2017, 11 bis 18 Uhr
Sonntag, 30. April 2017, 11 bis 18 Uhr


Juan Carlos Alom, John Beadle, Alejandro Campins, Iván Capote, Yoan Capote, Ariamna Contino & Alex Hernández, Blue Curry, Susana Pilar Delahante, Felipe Dulzaides, Ricardo G. Elías, Adrián Fernández, Adonis Flores, Kendra Frorup, Tamika Galanis, Orestes Hernández, Arnold Kemp, Dominique Knowles, Los Carpinteros, Anina Major, Jace McKinney, Jeffrey Meris, Kareem Mortimer, Angelique V. Nixon, Marianela Orozco, Holly Parotti, Lynn Parotti, Marta María Pérez Bravo, Manuel Piña, Khia Poitier, Carlos Quintana, Antonius Roberts, Heino Schmid, Steven Schmid, Dave Smith, Giovanna Swaby, Tessa Whitehead, Natalie Willis

Im Rahmen des Frühjahrsrundgangs der SpinnereiGalerien eröffnen wir am 29. April, um 15 Uhr, unsere neue Ausstellung »Übersee: Kuba und die Bahamas. Gegenwartskunst aus der Karibik«. Die Schau bietet bis zum 6. August 2017 mit Fotografien, Gemälden, Installationen und Videos von 37 Künstlerinnen und Künstlern in seinem Umfang einen einzigartigen Einblick in die aktuellen Kunstszenen dieser beiden Inselstaaten. Die Bahamas und Kuba teilen eine gemeinsame Geschichte von Kolonialismus und Sklaverei und sind dennoch verschieden in Tradition, Staatsform, Ethnien, Sprachen sowie Religionen. Die Ausstellung erzählt von komplexen Identitäten afrikanischer, indigener und europäischer Wurzeln, von kolonialen Gespenstern und dem Leben auf der Insel. Sie wird von der Kuratorin der National Art Gallery of the Bahamas Holly Bynoe und dem in Havanna und Vancouver lebenden freien Kurator und Kunstkritiker Antonio Eligio (Tonel) co-kuratiert.

Gefördert durch:








und Sammlung Funcke und Miramaris Collection – Lucerne / Havana


KOOPERATION

TERRA MEDITERRANEA: IN ACTION

Zweite Station der Ausstellung im NiMAC auf Zypern


Nachdem »Terra Mediterranea: In Action« im Herbst 2016 in der HALLE 14 zu sehen war, eröffnet die in Kooperation mit dem zyprischen Kunstzentrum Nicosia Municipal Arts Centre konzipierte Ausstellung nun in Nikosia am 7. April 2017. Aus dem Blickwinkel der Kunst schaut die Ausstellung auf den Mittelmeerraum als flüssigen Kontinent und die Auswirkungen der sich verschärfenden Krisen dort. Es werden Arbeiten von Ana Adamović, Marwa Arsanios, Sofia Bempeza, Banu Cennetoğlu, Marianna Christofides, Kyriaki Costa, Βassam El Βaroni, Silvia Giambrone, Hackitectura, Lia Haraki, Elizabeth Hoak-Doering, Eleni Kamma, Serap Kanay, Nurtane Karagil, Mahmoud Khaled, Zissis Kotionis, Mona Marzouk, Panayiotis Michael (in Zusammenarbeit mit Pascalle Burton, Isabel Carvalho, Peter Eramian, Erden Kosova, Flavia Malusardi, Iordanis Papadopoulos, Christopher Rey Pérez, Maria Petrides und Liv Strand), Yael Navaro-Yashin & Emrah Gokdemir, Erkan Özgen, Christodoulos Panayiotou, Despo Pasia & Antonis Hadjikyriacou, Polys Peslikas, Alexandros Pissourios, Ran Slavin, Neoterismoi Toumazou, Evi Tselika, Paola Yacoub sowie Michel Lasserreb zu sehen sein. Die Schau kann bis zum 25. November 2017 im NiMAC besucht werden.

Weitere Informationen auf der Webseite des NiMAC und im Ausstellungsarchiv der HALLE 14.


Foto: Heide Nord

RÜCKBLICK

I DON'T NEED SOCIETY

Kunstvermittlungsprojekt mit dem Geschwister-Scholl-Gymnasium Taucha

20. bis 24. März 2017

 

 


Die 10. Klassen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Taucha haben sich gemeinsam mit den Künstlern Heide Nord und Georg Weißbach in einem Literatur-Installations-Projekt der Parole »I don't need society« gewidmet. In den Workshops konnten die Jugendlichen ihre Wünsche, Thesen und Aufrufe für eine nahende Zukunft gestalterisch formulieren. Diese wurden entweder auf Schildern in einer selbstinitiierten Demonstration präsentiet oder als einzelne Mauersteine zu einer gemeinschaftlich gebauten Wand aus Pappkartons zusammengefügt.

Die Ergebnisse der Workshops werden am 8. Juni 2017, um 19 Uhr, im Schloss Taucha präsentiert. Die Ausstellung kann anschließend bis zum 11. Juni besucht werden.

»I don't need society« ist Teil des Jahresprogramms »Let there be Gerechtigkeit! — Eine künstlerische Untersuchung vom Sichtbaren und Verborgenen«. Das Kunstvermittlungsprogramm lädt Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 17 Jahren ein, sich mit gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. Zentrales Ziel ist es, bei den Teilnehmern Interesse und Neugier für Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu wecken, Begegnungen mit vielfältigen Formen zeitgenössischer Kultur zu initiieren und sie dabei zu unterstützen, ihren eigenen Auseinandersetzungen im Themenfeld Gerechtigkeit mittels künstlerischer Strategien Ausdruck zu verleihen.

Weitere Informationen und Termine auf unserer Webseite unter Kunstvermittlung.

Gefördert durch:




VORSCHAU

VERANSTALTUNGEN IM MAI



OPEN AFTERNOON

Offenes Kunstvermittlungsangebot für Kinder und Jugendliche mit Künstlerin Sarah Heuer zur Technik Tetrapak-Radierung

Freitag, 5. Mai 2017, 14 bis 17 Uhr



Foto: Hans Nevídal, Leipzig, 2011

MUSEUMSNACHT IN DER HALLE 14

Hans Nevídal: Alchemical Workshop

Samstag, 6. Mai 2017, 18 bis 24 Uhr


HALLE 14
Leipziger Baumwollspinnerei
Spinnereistr. 7
04179 Leipzig
fon +49 341 4924202
fax +49 341 4924729
officeØhalle14.org
www.halle14.org

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