Dieser Newsletter wurde für die HTML-Ansicht erstellt. 
Bei Darstellungsproblemen klicken Sie bitte hier.

INHALT:


Abb.: Kinga Tóth, ALL MACHINE, 2014.

LEIPZIG LIEST I

ES GILT DAS GESPROCHENE WORT


Lautpoetische Performances von Michael Barthel und Kinga Tóth

 

Samstag, 14. März 2015, 17 Uhr
Eintritt frei


Der Leipziger Künstler Michael Barthel und die ungarische Klangpoetin Kinga Tóth spielen und experimentieren mit unterschiedlichen Formen und Ausdrucksweisen der Poesie. In seinen lautpoetischen Arbeiten beschäftigt Michael Barthel sich mit dem Thema der Verortung: Schutz, Zuflucht, Heimat sowie den Möglichkeiten, die diesen Begriffen eingeschrieben sein wollen und die er in seinen Konzerten umkreist, berührt oder sich selbst überlässt. Er wird zum Anlass der Buchmesse seine neueste Komposition „etwas wie etwa wars“, ein Konzert für Stimme und Diktiergeräte, präsentieren.

Die Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude, Kinga Tóth, wird ihren neuen Gedichtband „ALL MACHINE“ vorstellen. In der darin enthaltenen Serie visueller Lautgedichte thematisiert die (Klang-)Poet-Illustratorin, wie sich Tóth selbst bezeichnet, die Interaktion von Mensch und Maschine. In ihrer Performance untersucht und interpretiert sie wie die gegenseitige Wechselbeziehung von Mensch und Maschine unsere Wahrnehmung formt und beeinflusst. Tóth bedient sich dabei Text, Bild und ihrer Stimme und produziert daraus eine für jeden Ort spezifische visuelle, lautpoetische Klangwelt.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter Veranstaltungen.

In Kooperation mit





Abb.: Festung Utopia (Still), Film von Sandra Sterle.

LEIPZIG LIEST II

EUTOPIA


Secession trifft Beton International


Freitag, 13. März 2015, 20 Uhr
Eintritt frei


Lesung und Filmvorführung mit Alida Bremer (Schriftstellerin), Saša Ilić (Schriftsteller), Edi Matić (Schriftsteller), Jonas Reuber (Texter), Katrin Thomaneck (Übersetzerin), Camille de Toledo (Schriftsteller)

Wie steht es um das „Erbe des Antifaschismus“ in Europa heute, 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und nach der historischen Niederlage des Faschismus? Und welchen Beitrag kann die Kunst zu einem friedlichen und sozial gerechten Europa leisten? Die mitwirkenden Autoren, Künstler und Filmemacher aus Kroatien, Serbien, Deutschland und Frankreich gehören den Projekten „Beton International“ und „Secession“ an und widmeten sich diesen Fragen in der Kulturzeitschrift „Beton International Nr. 2“, die anlässlich der Leipziger Buchmesse als Beilage in der taz erscheint. Daran anknüpfend findet im Rahmen der Buchmesse mit „EUTOPIA - Secession trifft Beton International“ eine experimentelle und künstlerische Auseinandersetzung mit diesen Themen statt.

Zu sehen sein werden außerdem die Filme „Festung Utopia“ (Sandra Sterles, 28 Minuten), „Onomatopoesie“ (Dan Oki, 16 Minuten) sowie „Secession. Die Neugestaltung Europas im 21. Jahrhundert“ (Projektgruppe Secession, 8 Minuten).

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung, der Allianz Kulturstiftung, des Ministeriums für Kultur der Republik Kroatien, der Beton International und der Europäischen Gesellschaft der Autoren (Paris).

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter Veranstaltungen.


Abb.: Beate Engl, APPARAT, 2014.

VERANSTALTUNG

APPARAT


Katalogpräsentation und Gespräch zwischen Beate Engl (Künstlerin) und Daniela Stöppel (Kunsthistorikerin, Kunstraum München)


Mittwoch, 25. März 2015, 19 Uhr
Eintritt frei


Bereits ein Jahr bevor die Galerien auf die Spinnerei zogen, installierte Beate Engl im Rahmen der programmatischen Ausstellung „Schichtwechsel“ zu Aspekten (verschwundener) Arbeit, Arbeiterschaft und Arbeiterbewegung die Audioarbeit „betaversion 1.0 – Rosa Luxemburg transformed“ auf dem Dach der HALLE 14 unter einer von unbekannter Hand auf Halbmast gehissten Arbeiterfahne. Engl modifizierte dafür eine Rede, die Rosa Luxemburg am 27. Mai 1913 im Felsenkeller in Leipzig-Plagwitz an die „Proletariermassen“ gerichtet hat, zu einer Ansprache über den globalisierten Kunstbetrieb.

Zehn Jahre später legt Engl ihr Künstlerbuch „APPARAT“ (2014, hrsg. v. Badischer Kunstverein) vor, das eine Auswahl ihrer Arbeiten umfasst. Diese nutzen Fahnen, Megaphone, Rednertribünen, Werbedisplays und weitere Objekte der Machtrhetorik als Ausgangspukt und Material, um die Symbolik von Repräsentation und Propaganda spielerisch zu verfremden. Gestaltung und Illustrationen wurden in enger Zusammenarbeit mit der Leipziger Grafikerin Alexandra Rusitschka entwickelt und orientieren sich an Drucksachen der russischen Avantgarde.

Im Gespräch mit der Kunsthistorikerin Daniela Stöppel sollen diese (kunst-)historischen Verweise und die Grenzen künstlerischer Praxis im öffentlichen Raum zum Agitprop ausgelotet werden.
Daniela Stöppel beschäftigt sich mit Symbolsprachen der frühen Avantgarde und wird den Fokus im speziellen auf die konstruktivistischen Vorbilder Engls lenken.


Blick in die Ausstellung, Foto: Falk Messerschmidt, 2015.

AKTUELLE AUSSTELLUNG

RE (CLAIM VIEW DRAW)


Bis 25. April 2015 (Museumsnacht Halle-Leipzig)
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 11 bis 18 Uhr
Eintritt frei

Künstler: Samir Harb (PS) und Danny Wagner (DE)


Die Ausstellung „RE (CLAIM VIEW DRAW)“ setzt sich mit Fragen der Narrativität in geografisch und politisch geformten urbanen und unbewohnten Räumen auseinander. Unsere Auffassung von Realität wird durch komplexe Medien auf eine Weise geprägt, die es erschwert, unter die Oberfläche zu schauen. Die am weitesten verbreiteten Repräsentationsformen werden durch die herrschenden Machtstrukturen bestimmt. Ausgehend von dieser Feststellung schlägt die Ausstellung „RE (CLAIM VIEW DRAW)“ vor, Realität neu zu entwerfen. Der Akt des Neuzeichnens eröffnet zahlreiche Beziehungen, die es in Bezug auf die Bildproduktion in Frage zu stellen gilt. Er ist ein Moment der Selbstbestimmung, der eine Entkopplung von politischen Hierarchien ermöglicht.

Ihren Abschluss findet unsere aktuelle Ausstellung im Rahmen der Museumsnacht Halle-Leipzig. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto „Kopfkino“ und die HALLE 14 hat bis 1 Uhr nachts geöffnet. Um 19 und 21 Uhr führen der Künstler Danny Wagner und der Direktor Michael Arzt Sie durch Geschichten, die vom Untergang der Costa Concordia bis zu 12.000 Jahre alten Tempelanlagen reichen, und in Samir Harbs [Arch]comicology ein.

Eine Kooperation mit




Gefördert durch







Abb.: HALLE 14 e.V., 2015.

CROWDFUNDING

UNTERSTÜTZEN SIE UNS BEI DER VIERZEHN 12


Helfen Sie uns online mit Beträgen ab 5 Euro dabei, das nächste Ausstellungsmagazin zu realisieren.

 

 


Die 12. Ausgabe der VIERZEHN soll anlässlich unserer Ausstellung „Das Hybris-Projekt. Hochmut und sisyphale Vergeblichkeit“ erscheinen. In der ausstellungsbegleitenden Publikation möchten wir die Besucher der HALLE 14 – hoffentlich auch Sie – ausführlich über die beteiligten Künstler und ausgestellten Kunstwerke informieren, Ihnen die aktuellen Stipendiaten und Residenzkünstler vorstellen sowie über Veranstaltungen und Neuigkeiten aus der Kunstbibliothek und dem Kunstvermittlungsprogramm berichten.

Zur Realisierung des Magazins fehlen uns jedoch noch 3.000 Euro für Satz und Druck. Aus diesem Grund baten wir Sie im letzten Newsletter um Ihre Unterstützung während der Startphase unseres Crowdfunding-Projektes. Mit Ihrer Hilfe hatten wir innerhalb weniger Tage die nötige Fanzahl erreicht. Vielen Dank beim ersten Schritt auf dem Weg zur Finanzierung unseres Ausstellungsmagazins VIERZEHN 12! Nun gilt es, in der Finanzierungsphase das benötigte Geld zu sammeln. Bitte unterstützen Sie uns bis zum 1. April 2015 online bei Startnext mit Beträgen ab 5 Euro - und erzählen Sie Freunden und Bekannten von unserem Projekt. Natürlich haben wir uns für unsere Förderer auch attraktive Dankesgaben überlegt.

Unterstützen Sie uns mit einer kleinen Spende auf Startnext.


Foto: Daniel Poller, 2015.

KUNSTVERMITTLUNG

ME, MY SELFIE AND I - ZEIG MIR, WER DU WIRKLICH BIST!


Präsentation des künstlerischen und medienpädagogischen Projektes mit Leipziger Schülerinnen


Bis 2. April 2015
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 11 bis 18 Uhr
Eintritt frei


Teilnehmerinnen: Yasmin, Lisa, Anela, Tara, Roschbir, Melissa, Anna-Lena, Cécile, Isabel, Bahar

Am 4. März wurde mit der Eröffnung der Projektausstellung „Me, my Selfie and I - Zeig mir, wer du wirklich bist!“ der Abschluss des gleichnamigen Kunstvermittlungsprojektes der HALLE 14 gefeiert. Schülerinnen zwischen 11 und 13 Jahren ergründeten im Laufe eines halben Jahres das Phänomen Selfie, erprobten dabei eigene Möglichkeiten der Selbstdarstellung und erweiterten ihre Medienkompetenz. Das Leipziger Künstlerduo ART N MORE aus Paul Bowler und Georg Weißbach stand den jungen Mädchen ebenfalls beratend zur Seite. Die Aktions- und Medienkünstler inszenieren sich in selbstironischen Videos und Fotografien. Sie zeigten den Teilnehmerinnen nicht nur einen weniger verkrampften und perfektionistischen Zugang zum Thema der multimedialen Selbstdarstellung, sondern ermunterten sie auch zu eigenen künstlerischen Experimenten. Zudem hatten die Schülerinnen abschließend die Möglichkeit, ihre im Projekt entwickelten Selbstbilder bei Deviate Industries Leipzig mittels Siebdruckverfahren auf Textilien zu drucken. Über die Eröffnung am letzten Mittwoch hat MDR Sachsen berichtet, lesen und schauen sie hier.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter Kunstvermittlung.

Gefördert durch





Foto: HALLE 14 e.V., 2015.

KUNSTVERMITTLUNG

ZEICHENZIRKEL MIT JUSTUS JAGER


Termin: jeden Donnerstag, 16:30 bis 18 Uhr
Materialbeitrag: 6 €, ermäßigt 3 €


Im März und April wird der Zeichenzirkel der HALLE 14 vom Leipziger Künstler Justus Jager geleitet. Justus Jager (geb. 1982 in Dresden) studierte zwischen 2003 und 2011 Malerei an der Staatlichen Akademie für Malerei, Skulptur und Architektur „I. E. Repin“ in St. Petersburg und absolvierte nach seinem Diplom 2011 ein Gastsemester in der Fachklasse für Malerei und Grafik  bei Prof. Annette Schröter an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.

Der Zeichenzirkel wird von verschiedenen Leipziger Künstlern begleitet und richtet sich an alle, die Lust haben, selbst zeichnerisch tätig zu sein. Eine Anmeldung ist nicht nötig, der Einstieg jederzeit möglich. Wir laden Sie herzlich ein, mitzumachen und mit professioneller Unterstützung kreativ zu werden!

Weitere Informationen zum Zeichenzirkel finden Sie auf unserer Webseite unter Kunstvermittlung und zum Künstler unter www.justusjager.de.


Monstermäßige Ergebnisse des Winterferienkurses, Foto: HALLE 14 e.V., 2015.

KUNSTVERMITTLUNG

RÜCKBLICK: FAMOSE FABELWESEN UND MEGAMONSTER


In den vergangenen Winterferien wurden in der HALLE 14 erstaunliche Gestalten gesichtet - fantastische Wesen, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat! Acht Kinder zwischen 7 und 10 Jahren erfanden und kreierten Megamonster und Fabelwesen. Zwei Tage lang nahmen sie altes Spielzeug auseinander und nutzten verschiedenste weitere Materialien wie Pappmaché, Draht, Farben, Karton und vieles mehr, um die von ihnen entworfenen Wesen, Tiere, Gespenster, Monster und Gestalten Wirklichkeit werden zu lassen. Abschließend eroberten die Kinder mit ihren Wesen das Spinnereigelände und fotografierten ihre Megamonster „in freier Wildbahn“.


Abb.: MMKoehn.

BUCHTIPP DES MONATS

CLICHÉ VERRE


Vlado & Maria Ondrej - Atelier für Radierung Leipzig (Hg.): „Cliché verre“, MMKoehn Verlag, 2014, 20 x 25,5 cm, Auflage 1000, mit Einleger in englischer und spanischer Sprache, ISBN: 978-3-944903-01-9


In diesem Monat stellt Ihnen die Kunstwissenschaftlerin Claudia Gehre das Buch Cliché verre“ vor – es wurde von Vlado und Maria Ondrej herausgegeben, die mit ihrem Atelier für Radierung ebenfalls auf der Leipziger Baumwollspinnerei beheimatet sind. Cliché verre“ versammelt Arbeiten zeitgenössischer internationaler sowie Leipziger Künstler, die sich mit der gleichnamigen künstlerischen Technik befassen. Dabei handelt es sich um eine nahezu ausgestorbene grafische Mischform aus Zeichnung, Radierung und Fotografie aus dem 19. Jahrhundert.

Wie Cliché verre funktioniert, das Buch entstand und wessen Arbeiten darin zu sehen sind, können Sie in der ausführlichen Besprechung auf unserer Webseite unter Büchertipps nachlesen. Einsehen können Sie „Cliché verre“ von Dienstag bis Freitag, 11 bis 18 Uhr, in der Kunstbibliothek der HALLE 14.


Abb.: Werner Tübke, Zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung III (Ausschnitt), 1961.

VORSCHAU

WERNER TÜBKE ALS SOZIALISTISCHER KÜNSTLER.


Was ist falsch daran, die Geschichte der Arbeiterklasse zu malen?

 

Donnerstag, 9. April 2015, 20 Uhr
Eintritt frei

kreuzer-Gespräch in der HALLE 14: Vortrag von Frank Zöllner (Institut für Kunstgeschichte, Universität Leipzig) moderiert von Britt Schlehahn (kreuzer-Kunstredaktion)


In Kooperation mit





Abb.: Lucy Glendinning, Feathered Child 1, 2010/2011.

VORSCHAU

DAS HYBRIS-PROJEKT ERÖFFNET ZUM 10-JÄHRIGEN JUBILÄUM DER SPINNEREIGALERIEN

 

Eröffnung: Freitag, 1. Mai 2015, 15 Uhr
Öffnungszeiten zum Rundgang:
Freitag, 1. Mai und Samstag, 2. Mai 2015, 11 bis 20 Uhr
Eintritt frei

Die Ausstellung wird kuratiert von Michael Arzt, Frank Motz und Christian Schoen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter Ausstellungen.


Gefördert durch







HALLE 14
Leipziger Baumwollspinnerei
Spinnereistr. 7
04179 Leipzig
fon +49 341 4924202
fax +49 341 4924729
officeØhalle14.org
www.halle14.org

Wenn Sie diesen Newsletter in Zukunft nicht mehr empfangen möchten, klicken Sie bitte auf folgenden Link: Newsletter abmelden. Möchten Sie Ihre E-Mailadresse ändern, klicken Sie bitte auf: Daten ändern.