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INHALT

VERANSTALTUNG: NEUE NACHBARSCHAFT/MOABIT – LESUNG MIT MARINA NAPRUSHKINA
AUSSTELLUNG: RÄUME SOZIALER PRODUKTION. EINE SELBSTVERORTUNG NACH 14 JAHREN
KUNSTVERMITTLUNG: 23. LEIPZIGER KINDER- UND JUGENDKUNSTAUSSTELLUNG
KUNSTVERMITTLUNG: FAMOSE FABELWESEN UND MEGAMONSTER – WINTERFERIENANGEBOT
VORSCHAU: VERANSTALTUNGEN IM MÄRZ


Foto: Marina Naprushkina + Neue Nachbarschaft/Moabit

VERANSTALTUNG

NEUE NACHBARSCHAFT/MOABIT

Lesung aus dem Buch »Neue Heimat? « und Gespräch mit Marina Naprushkina (Künstlerin, Berlin)

Donnerstag, 8. Februar 2018, 19 Uhr


Die »Neue Nachbarschaft/Moabit« nahm 2013 als eine Einzelinitiative der Künstlerin Marina Naprushkina ihren Anfang in einer Berliner Notunterkunft. Es sollten die Bewohner unterstützt und die Nachbarschaft auf die katastrophale Unterbringungssituation aufmerksam gemacht werden. Daraus ist heute eine der größten, selbstorganisierten Initiativen in Deutschland geworden, die über großzügige, eigene Räume in Berlin-Mitte verfügt und fester Bestandteil der Moabiter Kulturproduktion ist. In den vielfältigen Projekten, Angeboten und Programmen steht das gemeinsame Lernen im Vordergrund. Es geht um die aktive Gestaltung des nachbarschaftlichen Miteinanders. 2017 erhielt die Initiative »Neue Nachbarschaft/Moabit« den ECF European Culture Foundation Award.

Marina Naprushkinas Buch »Neue Heimat?« begleitet diese Entwicklung von den ersten Kunstkursen im Flüchtlingswohnheim Berlin-Moabit und liefert dabei teils sehr intime Einblicke in das Leben der Geflüchteten, berichtet von maroden Heimen, den täglichen Kämpfen mit der Bürokratie und dem Fremdsein, aber auch von Beispielen großer Menschlichkeit. Es ist eine Bestandsaufnahme des Berliner Flüchtlingsalltags in kurzen Sequenzen: »Es ist das Buch der Stunde. Manchmal geht es auch nur darum, ein Netz aufzuspannen, in dem die Realität, die tägliche, absurde, formlose, sich verfängt« (Andreas Kilb, Frankfurter Allgemeinen Zeitung).

Die Initiative »Neue Nachbarschaft/Moabit« ist Teil der aktuellen Ausstellung »Räume sozialer Produktion« in der HALLE 14. Exemplarische Geschichten aus dem Buch werden während der Veranstaltung von Johannes Koch (Sprachwissenschaftler und aktuell Student am Deutschen Literaturinstitut Leipzig) vorgetragen, die im Gespräch mit der Künstlerin ergänzt und vertieft werden.

Weitere Informationen auf der Webseite der Initiative »Neue Nachbarschaft/Moabit«.


Abb.: Ausstellungsansicht »Räume sozialer Produktion«, 2017, Foto: Büro für Fotografie

AKTUELLE AUSSTELLUNG

RÄUME SOZIALER PRODUKTION

Eine Selbstverortung nach 14 Jahren Kunstzentrum HALLE 14


Teilnehmende: apexart, Arts Catalyst, Eva Grubinger, Nicholas Felton, Forensic Architecture, Journal for Aesthetics & Protest, Franziska Klose, Ben Lewis/Polar Star Films/BLTV, Neue Auftraggeber | Nouveaux Commanditaires, Marina Naprushkina + Neue Nachbarschaft/Moabit, PAG Pracownia Architektury Głowacki, Stefan Riebel, UbuWeb, Universal Cube

Aus Anlass ihres Bestehens seit mehr als 14 Jahren verwandelt die aktuelle Ausstellung die HALLE 14 in ein öffentliches Labor. Neben Fotografien, Installationen oder Filmen werden zehn beispielhafte Projekte aus der Kunstwelt präsentiert, die jeweils einem einzigartigen Ansatz im Verhältnis zwischen Kunstproduktion, Öffentlichkeit und Architektur folgen. Viele der präsentierten Projekte befragen dabei die gesellschaftliche Verantwortung von Kulturproduktion und rücken das Potential der Kunst kollektive Prozesse anzustoßen in den Fokus.

Die hiesige Kunstbibliothek ist ebenfalls Teil des Ausstellungsparcours. Die Besucher können anhand der ausstellungsspezifisch gesammelten Buchkonvolute die Ausstellungsgeschichte der HALLE 14 nachvollziehen. Gleichzeitig lädt die Präsentation dazu ein, sich selbstständig in künstlerische Positionen, Projekte sowie inhaltliche Knotenpunkte der aktuellen Ausstellung »Räume sozialer Produktion« weiterführund einzulesen. In den Bücherregalen der Ausstellung sind u.a. Bücher zu Marina Naprushkina, Eva Grubinger, Kenneth Goldsmith, Neue Auftraggeber, Forensic Architecture oder Metahaven zu finden. Der Tagungsband »Wie Architektur sozial denken kann« führt die Leser noch einmal zum Ursprung des Kunstzentrums, das 2002 mit der gleichnamigen Tagung über die gesellschaftliche Verantwortung von Architektur und Kunst begann.

Die Bibliothek der HALLE 14 ist eine Präsenzbibliothek und beherbergt eine einzigartige Sammlung zeitgenössischer Kunstliteratur sowie das Archiv der Spinnereikünstler. Alle Medien können kostenfrei und ohne Anmeldung vor Ort genutzt werden. Für Online-Recherchen steht unser Online-Katalog zur Verfügung.

Gefördert durch:




KUNSTVERMITTLUNG

Illustration (Ausschnitt): Anne Fröhlke

23. LEIPZIGER KINDER- UND JUGENDKUNSTAUSSTELLUNG

Bis 28. Februar 2018


Mit Beiträgen von: Modar Altaleb, Jolande Braband, Samhita Chattopadhyay, Ruth Herdzin, Yannich Kaiser, Charlotte Maslaton, Jessy Sophie Müller, Maximilian Neuwirt, Anne Römer, Dorothea Rotzsch, Lilly Schubert, Carlotta Staude, Theo Tolmachev, Annouk Wiese

Die Leipziger Kinder- und Jugendkunstausstellung findet seit nun mehr als 20 Jahren statt und gibt den künstlerischen Ausdrucksformen Leipziger Kinder und Jugendlichen eine Plattform. In diesem Jahr waren die Wettbewerbsteilnehmer aufgerufen, ihre künstlerischen Auseinandersetzungen zum titelgebenden Ausschreibungsthema »Wer regiert die Welt?« einzureichen. Die prämierten Werke von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre beschäftigen sich künstlerisch damit, was sie als ihre »Welt« definieren und wie weit gesellschaftliche oder politische Bedingungen in ihren Alltag eingreifen bzw. wie viel Macht sie dem zugestehen wollen. 

Die eingereichten Arbeiten werden an sechs verschiedenen Ausstellungsorten in Leipzig präsentiert. In der HALLE 14 sind die gezeigten Werke bis zum 28. Februar zu sehen. 

Weitere Informationen auf der Webseite vom Haus Steinstraße.



Foto: HALLE 14

KUNSTVERMITTLUNG

WINTERFERIENANGEBOT

Famose Fabelwesen und Megamonster!

19. und 20. Februar 2018, jeweils 10 bis 14 Uhr

Teilnahmegebühr: 10 €, mit Ferienpass 6 €
Alter: 8 bis 10 Jahre

Anmeldung unter kunstvermittlungØhalle14.org, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. 


In den Winterferien 2018 lädt das Kunstvermittlungsprogramm der HALLE 14 mit dem Ferienangebot »Famose Fabelwesen und Megamonster!« Kinder im Grundschulalter ein, künstlerisch und fantasievoll eigene Fantasietiere zu erfinden. In dem zweitägigen Workshop können aus allen möglichen und unmöglichen Dingen des Alltags, Kleinigkeiten und Pappmaché Einhörner, Feen, Monster oder Dinos erschaffen werden.

VORSCHAU

VERANSTALTUNGEN IM MÄRZ



Abb.: Luise Ritter, Palimpsest. Richard-Wagner-Platz, 2017

KUNSTVERMITTLUNG

ZEICHENZIRKEL

mit Luise Ritter

1. März bis 26. April 2018
Donnerstags, 16.30 bis 18 Uhr
Teilnahmegebühr: 6 € / ermäßigt 3 €



Foto: HALLE 14

KUNSTVERMITTLUNG

WALL OF LOVE

Präsentation des medienpädagogischen Projektes

mit der Künstlergruppe ART N MORE und der Medienpädagogin Jördis Dörner in Kooperation mit der Helmholtzschule Leipzig

29. März bis 15. April 2018
Eröffnung: Mittwoch, 28. März 2018, 12 Uhr



HALLE 14
Leipziger Baumwollspinnerei
Spinnereistr. 7
04179 Leipzig
fon +49 341 4924202
fax +49 341 4924729
officeØhalle14.org
www.halle14.org

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