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INHALT:


Ute Richter: „Die Angst ist gewaltig – A Go Go“, Bild-Spur für „Geld frisst Kunst - Kunst frisst Geld“, Suhrkamp, 2014.

VERANSTALTUNG

ETWAS BESSERES ALS DEN UNTOD FINDEN WIR ALLEMAL.

Ein Manifest für die Selbstaufklärung der Kunst im Zeitalter von Neoliberalismus und Postdemokratie.


Mittwoch, 28. Januar 2015, 19 Uhr
Eintritt frei


Ein Vortrag von Georg Seeßlen (Kulturkritiker und Autor von „Geld frisst Kunst - Kunst frisst Geld“, Kaufbeuren) und ein anschließendes Gespräch mit Tobias Prüwer (kreuzer – Das Leipzig Magazin), samt Bild-Spur von Ute Richter (Künstlerin, Leipzig).

Wir erleben derzeit eine große Spaltung des Kunstmarktes respektive Kunstbetriebs. „Global Player“ wie Megagalerien mit Filialen weltweit, Auktionshäuser und Kunstmessen haben mit der Usurpation durch den Finanzkapitalismus ein Hochpreissegment für die 0,1-Prozent der Superreichen geschaffen. Die Kunstproduktion eines „durchgedrehten Betriebssystems“ hat sich von der Gesellschaft, vom Adressaten entkoppelt, und erzeugt – paradoxerweise – gleichzeitig ihre Selbstentwertung. Kunst wird so zum „Komplizen eines ästhetischen Stinkefingers“, den die Oligarchen dem Rest der Welt zeigen. Öffentliche Häuser hecheln dieser Deformation der Kunst als Spektakel hinterher, statt eine alternative Kunstkultur zu entwerfen, die von Künstlern und ihren Adressaten gebildet wird.
Die Autoren Markus Metz und Georg Seeßlen haben in ihrem als Pamphlet titulierten Buch „Geld frisst Kunst - Kunst frisst Geld“ (Suhrkamp, 2014) ihrem Unmut über den „Kunstbetrieb als Beute“ (Marcus Woeller) Ausdruck verliehen. Mit dem „Seziermesser einer materialistischen Werttheorie“ (Kito Nedo) nähern sie sich in fünf Kapiteln über das „Zeitalter des totalen Kapitalismus“, die „Kultur für Neoliberalismus und Postdemokratie“, „kapitale Kunstfehler“, die Kunst als Schmiermittel zwischen Politik und Ökonomie und die „innere Landnahme“ einem Manifest („OCCUPY ART!“) mit 42 Thesen zur Rettung der Kunst für die Gesellschaft.
Die Leipziger Künstlerin Ute Richter hat für das Buch als „ortsspezifische Arbeit“ die Bilderspur „Die Angst ist gewaltig – A Go Go“ entwickelt, die es visuell strukturiert. Der Publikation fügt sie so etwas Unvorhersehbares hinzu, das dieses Buch zu einem eigenen Denkraum werden lässt.

Im Vortrag erläutert Georg Seeßlen seine Thesen mit Analysen und Fragestellungen zu den „Kapriolen eines spekulationskapitalistischen Kunstmarktes“ und zur „medialisierten Spektakel-Kunst“, während Ute Richter die Bilderspur vorstellt. Ein anschließendes Gespräch mit dem Kulturjournalisten Tobias Prüwer wird die Unausweichlichkeit eines „Prozesses der Selbstaufklärung“ vertiefen. Denn: „Die Implosion des Kunst-Diskurses ist unabdingbar, entweder kommt sie als ‚kulturelle Naturkatastrophe’ oder aber als bewusster und solidarischer Akt.“ (Metz & Seeßlen)

Weitere Informationen auf unserer Webseite unter Veranstaltungen.


Blick in die Ausstellung,
Foto: HALLE 14 e.V.

AKTUELLE AUSSTELLUNG

RE (CLAIM VIEW DRAW)


Bis 25. April 2015
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 11 bis 18 Uhr
Eintritt frei


Künstler: Samir Harb (PS) und Danny Wagner (DE)

Im Rahmen des Winterrundgangs der SpinnereiGalerien eröffneten wir die neue Ausstellung „RE (CLAIM VIEW DRAW)“ mit Samir Harb und Danny Wagner. Die Künstler beschäftigen sich mit Fragen der Narration in geografisch und politisch geformten Räumen. Sie zeigen Zeichnungen, Text, Objekte und Installationen, in denen sie vorschlagen, Realität neu zu entwerfen und so hinter die Oberfläche des Vorgegebenen zu schauen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter Ausstellungen.

Eine Kooperation mit




Gefördert durch







Abbildung: HALLE 14 e.V.

KUNSTVERMITTLUNG

FAMOSE FABELWESEN UND MEGAMONSTEr

Winterferienkurs


Mittwoch und Donnerstag, 18. und 19. Februar 2015,
jeweils 10 bis 14 Uhr
Für alle ab 8 Jahre
10 € / 6 € mit Ferienpass (Materialbeitrag)


Schülerinnen und Schüler haben im Winterferienkurs des Kunstvermittlungsprogramms die Möglichkeit allerlei Fantasietiere zu erfinden. Aus Pappmaché sowie allen möglichen und unmöglichen anderen Dingen werden Einhörner, Feen, Monster, Dinos und noch mehr gebastelt.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter Kunstvermittlung. Anmeldungen bitte unter kunstvermittlungØhalle14.org.


Foto: HALLE 14 e.V.

KUNSTVERMITTLUNG

CHALLENGE, ODER WIE DU NICHT ZU HEIDI WIRST

Bis zum 30. Januar 2015

20. KINDER- UND JUGENDKUNSTAUSSTELLUNG

Bis zum 27. Februar 2015


Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 11 bis 18 Uhr
Eintritt frei


Das Kunstvermittlungsprogramm der HALLE 14 präsentatiert momentan die Ergebnisse aus zwei verschiedenen Projekten:

Noch bis Ende Januar ist die Projektpräsentation „Challenge, oder wie du nicht zu Heidi Klum wirst“ des Kunstvermittlungsprogramms der HALLE 14 zu sehen. Die Präsentation zeigt die Ergebnisse des gleichnamigen mehrteiligen Workshops mit dem Leipziger Künstler Stefan Hurtig und den Teilnehmerinnen Mina Banholzer, Nina Behnisch, Alexandra Daut, Meike Müller, Alina Salzer und Amelie Uhlig.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter Kunstvermittlung.

Bis zum 27. Februar ist außerdem ein Teil der 20. Kinder- und Jugendkunstausstellung in den Räumen der HALLE 14 zu sehen. Gezeigt werden Arbeiten zum Thema „Nachbarschaft“ von Antonia Aermes, Lena Alshut, Sebastian Bartholomäus, Malte Buggenhagen, Marlene Damm, Emma Döring, Cosima Eichler, Lisa-Marie Elitzer, Jan Engel, Tran Ha linh, Moritz Haupt, Lara Hölzel, Henry Jone, Anton Kieser, Tim Kinastowski, Jelto Lengefeld, Greta Mahlstedt, Swanja Mathias, Luca Mederer, Charlotte Meier, Mara Möllers, Alexandra Müller, Paul Dilo Ngucai, Johanna Parsiegla, Anna Piskun, Magdalena Preißler, Niklas Raddow, Oskar Saborowsk, Frey Schmechta, Monika Schrodt, Veronika Selezneva, Marc Stanuschewski, Nico Stellmacher, Julina Stiller, Elisabeth Striehn, Malin Strobel, Frida Temann, Lotte Ullrich, Arthur Voinikanis, Henriette Werner, Jonathan Wiebusch, Pascal Winkler, Milena Witt, Stephanie Zimmermann.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kijuku-leipzig.de.



Satellite imagery of grave tampering near Izbica, during Kosovo War in 1999, Videostill aus „Material Witness“ (2014), Source: U.S. Department of State.

VORSCHAU

FORENSIC IMAGINATION

Gespräch und Filmvorführung von „Material Witnes“ mit Susan Schuppli


Donnerstag, 19. Februar 2015, 19 Uhr
Eintritt frei


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Die HALLE 14 ist als nicht-kommerzielles Zentrum für zeitgenössische Kunst ein einzigartiger, unabhängiger Schauplatz, Denkraum und Kommunikationsort für internationale Gegenwartskunst. Hinter unseren Ausstellungen, Kunstvermittlungsangeboten, Veranstaltungen und der Kunstbibliothek steht nicht nur das Team der HALLE 14, sondern vor allem der gemeinnützige Verein HALLE 14 e.V. Ohne die Unterstützung unserer Mitglieder wäre unser Engagement undenkbar. Die Beiträge unserer Fördermitglieder bilden den Grundstein für unsere Arbeit. Wir bedanken uns bei Ihnen mit unserem Programm und vielen Vorteilen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter Der Verein.

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