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INHALT

AUSSTELLUNG: RÄUME SOZIALER PRODUKTION. EINE SELBSTVERORTUNG NACH 14 JAHREN HALLE 14
VERANSTALTUNG: HALLE 14 NIMMT AM 13. LINDENOW-FESTIVAL TEIL
VERANSTALTUNG: EXPERIMENTELLE TOUR MIT MARC HERBST UND ALEXANDRA SCHWARTZ
KUNSTVERMITTLUNG: HERBSTFERIENANGEBOT KREATIVSHOCK #3
KUNSTVERMITTLUNG: THE CAMP – KUNSTVERMITTLUNG ALS NOMADISCHE GRENZGÄNGERIN

AKTUELLE AUSSTELLUNG













Fotos: Büro für Fotografie, 2017



RÄUME SOZIALER PRODUKTION

Eine Selbstverortung nach 14 Jahren Kunstzentrum HALLE 14

Teilnehmende: apexart, Arts Catalyst, Eva Grubinger, Nicholas Felton, Forensic Architecture, Journal for Aesthetics & Protest, Franziska Klose, Ben Lewis/Polar Star Films/BLTV, Metahaven, Neue Auftraggeber | Nouveaux Commanditaires, Marina Naprushkina + Neue Nachbarschaft/Moabit, PAG Pracownia Architektury Głowacki, Stefan Riebel, UbuWeb, Universal Cube

Mehr als 14 Jahre sind seit dem internationalen Auftaktsymposium »Wie Architektur sozial denken kann?« vergangen, das den Anspruch der Revitalisierung der HALLE 14 auf dem Industriegelände der Spinnerei formulierte. Was 2002 begann, hat sich mit der Unterstützung unzähliger Kunstenthusiasten und -förderer als gemeinnütziges Kunstzentrum mit Ausstellungs-, Kunstvermittlungs-, Veranstaltungsprogramm und Bibliothek in sanierten und bedachtsam modifizierten Fabrikhallen in Leipzig etabliert.

Die Ausstellung »Räume sozialer Produktion« verwandelt die Halle in ein öffentliches Labor mit fünf Kunstwerken sowie zehn beispielhaften Projekten. Modellhaftes sowie Übertragbares soll herausgearbeitet und aktuelle sowie künftige Herausforderungen einer dem Allgemeinwohl verpflichteten Gegenwartskunst behandelt werden.

Wie kann zeitgenössische Kunst einen Denkraum etablieren, in dem experimentell, ergebnisoffen und frei über unsere Gegenwart nachgedacht und Neues ersonnen wird? Welche Modelle erlauben Begegnungen von Kunstschaffenden, Laien und Fachleuten auf Augenhöhe und die produktive Überschreitung dieser Rollen? Wo positionieren sich Kunsträume zwischen Analogem und Digitalem, frei zugänglicher Kopie und Original sowie Aufmerksamkeitsökonomie und Kontemplation? Auf welche Art kann Architektur das produktive Miteinander zwischen Vergangenheit und Zukunft sowie zwischen Kunst und Publikum gestalten?

Am 7. Oktober lädt die HALLE 14 dazu zum 13. Lindenow-Festival Experimentierfreudige ein, gemeinsam mit dem Künstler Marc Herbst und der Tänzerin Alexandra Schwartz, unsere Räumlichkeiten als politischen Handlungsort wahrzunehmen. Vom 20. bis 22. Oktober wird ein in der Ausstellung eingerichtetes Zeltlager »The Camp« zum dreitägigen Wohn- und Diskussionsort für internationale Kunstvermittler und Kuratoren, die sich über Möglichkeiten partizipativer und diskursiver Teilhabe in Kunstinstitutionen austauschen.

Gefördert durch:




VERANSTALTUNG

Abb: 13. Lindenow, 2017

LINDENOW 13

HALLE 14 nimmt am Festival unabhängiger Kunsträume im Leipziger Westen teil

6. bis 8. Oktober 2017

Freier Eintritt zu den Öffnungszeiten des Festivals

6. Oktober, 19 bis 23 Uhr
7. Oktober, 15 bis 22 Uhr
8. Oktober, 15 bis 20 Uhr


Unter dem Motto »Denn es ist jetzt. Und jetzt ist immer.« lädt das Festival unabhängiger Kunsträume ein, an über 40 Orten in den Vierteln Lindenau, Plagwitz und Leutzsch Ausstellungen, Konzerte und theatrale Präsentationen zu besuchen und durch die Stadtteile zu spazieren.

Weitere Informationen zum Programm auf der Webseite des Lindenow-Festivals.

 

 


Abb: Marc Herbst, 2017

A SOCIAL SPACE FOR EASE AND GESTURE

Experimentelle Erkundungstour durch die HALLE 14 mit Marc Herbst und Alexandra Schwartz

7. Oktober 2017, 14 und 16 Uhr

Die Veranstaltung findet in Deutsch sowie Englisch statt.


Im Rahmen des 13. Lindenow-Festivals lädt die HALLE 14 am 7. Oktober 2017, 14 und 16 Uhr, zur performativen Raumbegehung »A Social Space For Ease And Gesture« mit Marc Herbst, Künstler und Herausgeber des »Journal of Aesthetics & Protest«, und der Tänzerin Alexandra Schwartz ein. Sie möchten gemeinsam mit den Besuchern die Räume des Kunstzentrums als Schwelle zwischen potentiellem Experiment und realen Handlungsraum außerhalb des Kunstbereichs untersuchen. Dabei verstehen die beiden Performer den Raum der Kunst als Chance sozialer und politischer Aktivierung, die gerade in Zeiten gesellschaftlicher, nationalistischer sowie ökonomischer Krisen genutzt werden kann. Dieses »Kann« wird dabei im Zentrum stehen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Projektraum Phyllis Johnson statt.

Marc Herbst, Mitbegründer und Mitherausgeber des »Journal of Aesthetics & Protest«, lebt und arbeitet in Leipzig. Als Künstler, Publizist und Wissenschaftler arbeitet er interdisziplinär an der Verbindung politischer, ökologischer, künstlerischer und gesellschaftlicher Fragestellung.

Alexandra Schwartz lebt und arbeitet in Leipzig. Sie arbeitet als Tänzerin an der Schnittstelle von Kunst und politischer Bildung. Ihre Projekte führten sie u.a. nach Israel, in die palästinensischen Autonomiegebiete, in den Iran und nach Indien. Mit contact bewegen e.V. forscht sie am politischen Potential von Kontaktimprovisation.

KUNSTVERMITTLUNG

Abb.: Kreativshock #2, 2016

KREATIVSHOCK #3

Herbstferienangebot

9. bis 13. Oktober 2016


In den Herbstferien 2017 geht das Projekt »Kreativschock« in die dritte Runde! Auch in diesem Jahr können Kinder und Jugendliche aus Leipzig-Lindenau ihren Stadtteil erforschen und sich in den Bereichen bildende Kunst, Modedesign, Neue Medien, Theater und Street-Art ausprobieren bzw. ihre Beobachtungen festhalten.

Die Teilnehmer erkunden und zeigen sich gegenseitig ihre Lieblingsorte in den Stadtteilen. Beieindruckende Graffitis mit Schurken, liebenswerten Fantasiewesen sowie vielfältigen Verzierungen werden per Fotografie oder Skizzen festgehalten. Anschließend können diese entweder im Mode-Workshop als selbstgestaltete T-Shirts und Beutel umgesetzt werden oder im Druck-Workshop als Linoldrucke.

Mode-Workshop mit Franziska Eichhorn:
9. bis 13. Oktober 2017, 10 bis 17 Uhr
Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren

Druck-Workshop mit Ina Nitzsche:
9. bis 13. Oktober 2017, 10 bis 17 Uhr
Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren

Die Teilnahme ist kostenlos. Material und Mittagsverpflegung werden gestellt. Interessierte können sich im Helmholtzclub bzw. telefonisch  (0341-492 42 02) oder per E-Mail (Ina Nitzsche, kunstvermittlungØhalle14.org) bei der HALLE 14 anmelden.

Weitere Informationen zum Programm auf der Webseite des Kreativschocks.

Gefördert durch:





 

 


Abb: The Camp, Installationsansicht, Foto: Büro für Fotografie, 2017

THE CAMP – KUNSTVERMITTLUNG ALS NOMADISCHE GRENZGÄNGERIN

Kunstvermittlungstagung

20. bis 22. Oktober 2017


HALLE 14
Leipziger Baumwollspinnerei
Spinnereistr. 7
04179 Leipzig
fon +49 341 4924202
fax +49 341 4924729
officeØhalle14.org
www.halle14.org

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