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INHALT

KONZERT: DER DILETTANTISMUS UND DIE MUSIK III
KREATIVE SPINNER: GEMEINSAM DILETTIEREN
FESTIVAL UND MESSE: ÜBER DEN DILETTANTISMUS
KONZERT: DER DILETTANTISMUS UND DIE MUSIK IV
SHOW: DILETTANTENSTADL
BRUNCH UND JAZZ: ANS EINGEMACHTE - VON BEEREN, BIRNEN UND BOHNEN, AKT III
AUSSTELLUNG: ÜBER DEN DILETTANTISMUS
KREATIVE SPINNER: FARBENSAMMLER


© Michael Moser

KONZERT

DER DILETTANTISMUS UND DIE MUSIK III

ACHTUNG, SCHON HEUTE!
Freitag, 2. November, 20 Uhr
Eintritt frei

Mit Werken von Alexander Porfirjewitsch Borodin, Ernst Chausson und Charles Ives


Der dritte Abend der vierteiligen Konzertreihe führt unsere Auseinandersetzung mit Komponisten fort, die bereits in anderen Professionen geschult und aktiv waren. Alexander Porfirjewitsch Borodin war ein bedeutender russischer Chemiker und Mediziner, ist heute jedoch für seine Musik bekannt. Ernst Chausson hörte zunächst auf den Rat seiner Eltern und wurde Rechtsanwalt. Kurz nach seiner Promotion wendete sich der Franzose dann seiner wahren Leidenschaft – dem Komponieren. Der Amerikaner Charles Ives gründete 1909 die Versicherungsgesellschaft Ives & Myrick, die er bis ins Rentenalter betrieb. Der Musik widmete er sich in seiner Freizeit. Alle drei haben gemeinsam, dass sie als Komponisten bedeutende Werke geschaffen haben. Eine Moderation führt durch die einstündige Aufführung zwischen Dilettantismus und Musik und stellt die genialen Dilettanten vor.

Musiker: Calaf Klavier Trio mit Constance Ricard (Cello), Karoline Schulze (Violine) und Naaman Wagner (Klavier) sowie mit Rodrigo Bauza (Violine) und Prof. Guy Ben Zioni (Violine)

Werke: Alexander Porfirjewitsch Borodin (Klavier Quintett), Ernst Chausson (Piano Trio op. 3) und Charles Ives (Piano Trio)

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Über den Dilettantismus“ und in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig.

Weitere Informationen auf unserer Webseite unter Ausstellungen

Gefördert durch










Abb.: Über den Dilettantisums, Blick in die Ausstellung, Foto: Claus Bach

KREATIVE SPINNER

GEMEINSAM DILETTIEREN

Sonnabend, 3. November, 11 Uhr
Weitere Termine:
Sonnabend, 10. und 17. November, jeweils 11 Uhr
6 bis 110 Jahre
Unkostenbeitrag 3 Euro

Großeltern-Enkel-Vormittag

 


Die Künstler der Ausstellung Über den Dilettantismus versuchen sich als Wissenschaftler, Übersetzer oder Erfinder, denn als Künstler genießen sie die Freiheit, einfach ausprobieren zu dürfen, was andere in langer und institutionalisierter Ausbildung lernen. Sie sind Dilettanten; leidenschaftlich, neugierig und kreativ. Wir laden alle Omas und Opas dazu ein, zusammen mit ihren Enkelkindern ebenso leidenschaftlich, neugierig und kreativ ans Werk zu gehen. Nach einer gemeinsamen, interaktiven Führung durch die Ausstellung in kunstwissenschaftlicher Begleitung können alle zu Kunstdilettanten werden, das Gesehene hinterfragen und eigene Ausstellungsjournale erstellen.

 

Gefördert durch






VERANSTALTUNG

ÜBER DEN DILETTANTISMUS - FESTIVAL UND MESSE                       
FREITAG, 9. BIS SONNTAG, 11. NOVEMBER

An diesem Wochenende gipfelt das Veranstaltungsprogramm unserer Ausstellung  Über den Dilettantismus in einem Festival mit nationalen und internationalen Beiträgen aus Musik, Wissenschaft, Literatur und Kunst. Darüber hinaus kann man auf unserer kleinen Dilettantenmesse mit zahlreichen Profiamateuren ins Gespräch kommen und sich inspirieren lassen. Die Programmübersicht gibt es auf unserer Webseite

 



© Steinway & Sons

KONZERT

DER DILETTANTISMUS UND DIE MUSIK IV

Freitag, 9. November, 20 Uhr
Eintritt frei

Kammermusik mit Werken von Theodor W. Adorno, Arrigo Boito, Emmanuel Chabrier, Charlie Chaplin, Alma Mahler, Friedrich Nietzsche, Eric Satie

 


Nietzsche und Adorno waren bedeutende Philosophen, Charlie Chaplin beherrschte die Kunst der Komik und Emmanuel Chabrier war studierter Jurist. Sie alle waren wahre Experten ihres Fachs. Gleichzeitig haben sie, wie auch die anderen „nebenberuflichen Musiker“ des heutigen Abends, als Komponisten bedeutende Werke geschrieben und sich in dieser Disziplin als professionelle Dilettanten bewiesen. Wir laden Sie herzlich zum vierten und zugleich letzten Teil der Reihe „Der Dilettantismus und die Musik“ ein. Eine Moderation führt durch die einstündige Vorführung und stellt die genialen Dilettanten vor.
Darüber hinaus dürfen wir eine Premiere erleben. Der Künstler Rory Macbeth, zu sehen in der aktuellen Ausstellung, wird seine Interpretation der Kantante „Die Elenden sollen essen“ von Johann Sebastian Bach vortragen.

Musiker: Taryn Knerr (Sopran), Mi Na Park (Klavier) und Rory Macbeth (Klavier)

Die Werke des standen bis Redaktionsschluss noch nicht fest

In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig.

 

 


© Adam Knight, Nietzsche Gedächtnishalle und Nietzsche Archiv Weimar, 2012

VORTRAG

VOM NUTZEN UND NACHTHEIL DER HISTORIE FÜR DAS LEBEN: THE TRUTH(S) ABOUT NIETZSCHE MEMORIAL HALL

Sonnabend, 10. November, 11 Uhr
In englischer Sprache. Eintritt frei

Künstlergespräch mit Adam Knight (UK) und
Simone Bogner (DE)


Das Dilettantische nutzt Adam Knight laut Selbstaussage als künstlerische Strategie: So kann er in Kooperationsprojekten einerseits Expertenwissen zu Rate zu ziehen, sich aber dennoch mit der Naivität des Berufsfernen einem Thema nähern und es mit freiem Blick erkunden. Eine Vorgehensweise, die sich in vielen seiner Arbeiten wiederfindet. Die in der Ausstellung „Über den Dilettantismus“ gezeigte Arbeit ist in Zusammenarbeit mit der Kunsthistorikerin Simone Bogner entstanden. Sie befasst sich mit der heute leerstehenden und fast vergessenen Nietzsche-Gedächtnishalle, die in den Jahren 1937 bis 1944 in Weimar errichtet wurde. Knight hat, basierend auf Bogners Forschungsergebnissen, eine raumgreifende Installation geschaffen, die die Geschichte der Halle plastisch veranschaulicht. Adam Knight und Simone Bogner werden eine Einführung in ihre Arbeit und in diese weitgehend unbekannte Geschichte nationalsozialistischer Architektur geben.

 


© Klang ohne Ende

MUSIK

STROM OHNE ENDE - KLANGEXPERIMENTE

Sonnabend, 10. November, 12 Uhr
Eintritt frei

Fahrradmusik zur Mittagszeit mit Thomas Becker, Tobias Schillinger, Matthias Uhlig und Vincent Weiß


Die Jungs von „Strom ohne Ende” sind erfinderisch und strampeln für die Musik. Bis zu 200 Watt Strom können sie mit ihren Modulen erzeugen. Bis zum Sommer sollen die Waden stramm genug sein, um in Leipziger Parks unabhängig von öffentlichem Stromnetz und Notaggregaten die Nächte zu Tagen zu machen. Zu unserem Festival bringen sie einige der Module mit und werden das Besucherzentrum der HALLE 14 mit selbsterzeugten, elektronischen Klängen erfüllen. Allerdings sind sie dabei auf die Unterstützung ihres Publikums angewiesen. Eigene Fahrräder können angeschlossen und Frühstücke verbrannt werden.

 


Vorn: Rory Macbeth, Boxes, 2012
Hinten: Peter Haakon Thompson, Ping Pong Diplomacy, 2012, Foto: Claus Bach

PERFORMANCE

DIE ELENDEN SOLLEN ESSEN


Sonnabend, 10. November, 14 Uhr
In englischer Sprache. Eintritt frei

Performance und Künstlergespräch von und mit Rory Machbeth (GB) und Kurator Frank Motz


Der Künstler Rory Macbeth ist gleich mit mehreren Arbeiten in der Ausstellung „Über den Dilettantismus“ vertreten. Heute kommt er zu einem Künstlergespräch in die HALLE 14 und wird sich mit Kurator Frank Motz über sein Arbeiten und das Dasein als Dilettant austauschen. Außerdem dürfen wir Rory Macbeth am Flügel erleben. Gegeben wird „Die Elenden sollen essen“, eine Kantate von Johann Sebastian Bach, die der Komponist einst für seinen Amtsantritt als Kantor in Leipzig schrieb. Macbeths Interpretation soll nach eigener Aussage nicht nur anders, sondern auch noch bedeutender als das Werk des großen Meisters sein. Dem Künstler bereitete es in der Vergangenheit keine Schwierigkeiten, Kafkas „Verwandlung“ ins Englische zu übersetzen, ohne die deutsche Sprache zu beherrschen. Das Ergebnis, „The Wanderer“, gibt es in der Ausstellung zu entdecken. Gehen wir also davon aus, dass Macbeth sich auch der Bachschen Partitur auf eine sehr eigene Weise nähern wird.

 


Thomas Thwaites, The Toaster Project, 2011
Foto: Daniel Alexander

VORTRAG

THE TOASTER PROJECT: OR A HEROIC ATTEMPT TO BUILD A SIMPLE ELECTRIC APPLIANCE FROM SCRATCH


Sonnabend, 10. November, 16 Uhr
In englischer Sprache. Eintritt frei

Ein Vortrag von Thomas Thwaites (UK)

 


Dass ein Großteil unserer Elektrogeräte heutzutage in China zusammengebaut wird, weiß man. Der Londoner Künstler Thomas Thwaites wollte mehr wissen: Wie machen die das? Neun Monate lang ging er den Geheimnissen des Innenlebens eines Toasters nach. Er baute ein herkömmliches Modell auseinander, bildete sämtliche Einzelteile in Eigenarbeit nach und setzte sie anschließend zusammen. Wie er legal an Nickel kam, ob BP ihn per Helikopter mit auf eine Plattform nahm, um ihn dort nach dem nötigen Erdöl für das Plastikgehäuse bohren zu lassen, und, vor allem, ob der Toaster am Ende funktionierte, wird er in diesem Vortrag verraten und das Buch zum Projekt vorstellen.

 


© "eigene Herstellung", denn auch im Fotografieren lässt sich dilettieren

SHOW

DILETTANTENSTADL

Dilettieren, Dilatieren und Dilektieren. Die Show
 mit den Herrn Graebel und Nießen, 'ner Jury und dem Gnadenchor

Sonnabend, 10. November, 20 Uhr
Eintritt frei
Bewerbungen noch bis 5. November möglich

 


Mutige Männer und Frauen sowieso werden gesucht, wenn es heißt: Lichter an für Deutschlands ersten Dilettantenstadl. Die Kandidaten für die Show müssen unter den kritischen Augen des Publikums und einer vollkommen nutzlosen Jury in so unterschiedlichen Disziplinen von Irgendwas Anfangen über Leibesübungen bis Heimwerken gegeneinander antreten. Bewerbungen werden bis 5. November unter dilettantenØhalle14.org entgegen genommen.

Einzusenden sind ein rechtefreies Foto des Bewerbers, ein Motivationsschreiben in einem Satz und eine Kurzvita sowie alle nötigen Kontaktdaten. Die vier ausgewählten Kandidaten erhalten ein Begrüßungsgeld von 49,99 Euro. Gewonnen hat die- oder derjenige, der sich auf die schönste Art als Dilettant in allen Disziplinen erweist. Das Publikum entscheidet, wer am Ende den Hauptpreis von 99,99 Euro mit nach Hause nehmen darf. Präsentkörbe oder Blumensträuße werden ausdrücklich nicht überreicht!

Musikalisch begleitet wird diese Ouvertüre des Untergangs vom Dresdner Gnadenchor, der so heißt, worum das Publikum fleht. Versammelt sind dort so tonale Menschen wie bildende Künstler, Veranstaltungstechniker und Tischler. Männer, die gut aussehen und obendrein alles reparieren können, was sie nicht sollen, singen Volksweisen mit dilettantischer Inbrunst.

Über die Moderatoren muss kein Wort verloren werden. Nur so viel: Gemeinsam verfügen sie über insgesamt 63 Jahre Berufserfahrung im Dilettieren.

 

 


© Sören Zweiniger

BRUNCH UND JAZZ

ANS EINGEMACHTE! VON BEEREN, BIRNEN UND BOHNEN

Eine Veranstaltung in drei Akten
(Akt III - Die Verköstigung)

Sonntag, 11. November, 11 Uhr
Eintritt frei

Gemeinsamer Brunch im Besucherzentrum


In Akt I wurden Gartenfrüchte gesammelt, in Akt II, in der Küche der Dilettanten, haben wir 55 Einmachgläser mit verschiedensten Leckerbissen gefüllt. In Akt III wollen wir unsere selbstgemachten Kreationen nun verspeisen und laden zusammen mit unserem Kooperationspartner, dem Gemeinschaftsgarten „Annalinde“, zum gemeinsamen Brunch ein. Im Besucherzentrum reihen wir uns um eine große Tafel. Es darf aus einem Sortiment an Marmeladen, Chutneys und herzhaft oder süß Eingelegtem gewählt werden. Gern dürfen noch weitere gute Frühstückszutaten mitgebracht werden.

Der Brunch wird musikalisch von ISSDASSJAZZ! begleitet. Wann immer es die knapp bemessene Zeit des Berufslebens der Musiktherapeutin, der Erzieherin, der zwei Architekten und des Unternehmensberaters zulässt, finden sich die fünf zusammen, springen aus der engen Jacke des Arbeitsalltags und hinein in die weite Welt des Jazz. Als leidenschaftliche Amateure frönen sie lustvoll dem Dilettantismus.

Eine Kooperation mit dem Gemeinschaftsgarten „Annalinde“, einem Projekt der Initiative für zeitgenössische Stadtentwicklung.

 


Peter Haakon Thompson, Ping Pong Diplomacy, 2012, Foto: Claus Bach

SPORT

PING PONG DIPLOMACY - EIN TISCHTENNISTURNIER

Sonntag, 11. November, 13 Uhr
Eintritt frei

Dilettanten-Tischtennis unter professioneller Anleitung – Training und Turnier mit den „Leutzscher Füchsen“

 


Zur „Ping Pong Diplomacy“ wurde der Künstler Peter Haakon Thompson von einer Reise des US-amerikanischen Tischtennisteams 1971 durch China inspiriert. Die Profis agierten als Amateurdiplomaten und halfen, die Beziehungen zwischen beiden Ländern aufzutauen. In seinem Projekt benutzt Thompson sein eigenes Hobby als Mittel der Kunstproduktion, um die Welt des Tischtennis mit jener der Kunst zu verbinden. Mittels offener Workshops und Spielstunden entwickelt er neue Beziehungen mit und zwischen Kunst- und Tischtennisenthusiasten. Zum Festival der Dilettanten sind die Tischtennisprofis des Leipziger Vereins „Leutzscher Füchse“ eingeladen. Sie geben allen versammelten Tischtennis-Dilettanten Training, für die Kleinsten unter ihnen steht eigens eine Kinderplatte zur Verfügung. Im anschließenden Turnier werden neue Bande geknüpft – Amateure gegen Profis, Sport im Dienste der Diplomatie in der HALLE 14.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Tischtennisverein Leutzscher Füchse 1990 e.V.

 


© Jens-Fietje Dwars

VORTRAG

AVANTI DILETTANTI - DER DILETTANTISMUS DER KLASSIKER

Sonntag, 11. November, 16 Uhr
Eintritt frei

Ein Vortrag von Jens-Fietje Dwars


Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche. Sollte das nicht auch für die Anti-Dilettanten Goethe und Schiller zutreffen? Höchste Zeit, ein Loblied auf den Dilettantismus der Klassiker zu singen. Goethe hielt sich für einen geborenen Zeichner und Schiller wollte Philosoph sein. Beide haben das, was sie für ihre eigentliche Begabung hielten, nie studiert. Und war Goethe nicht eher ein Universal-Dilettant als das vermeintlich letzte Universal-Genie? Und doch hatten sie gute Gründe, mit dem Dilettantismus ins Gericht zu gehen. Denn in der Kunst wie in der Liebe lodert die Flamme der Leidenschaft zu Beginn am heftigsten, aber durchaus nicht hell und rein. Ohne die dilettantische Lust an der Nachahmung, am Sich-Ausprobieren gäbe es keine Kunst. Doch auf Dauer trägt diese Liebelei nicht, bleibt sie unfruchtbar. Der Vortrag fragt nach den gelebten Hintergründen für den Anti-Dilettantismus der Klassiker.

 


© The Green Fields Studio

MUSIK

THE GREEN FIELDS STUDIO

Sonntag, 11. November, 17 Uhr
Eintritt frei

Jam Session für alle - Profis und Dilettanten


Zum Ausklang des Festivals wird gemeinsam musiziert! The Green Fields Studio in der Lützner Straße in Lindenau veranstaltet im zweiwöchentlichen Rhythmus Jam Sessions. Heute Nachmittag gibt das Studio eine Session im Besucherzentrum der HALLE 14. Musikliebhaber, Enthusiasten, Neulinge – alle sind geladen, musikalisch zu experimentieren. Gitarre, Schlagzeug, Trompete und viele weitere Instrumente stehen bereit. Wir freuen uns auf jeden Musiker - Dilettanten vor!

 


© leipzig-lese.de

MESSE

DIE DILETTANTENMESSE

Sonnabend, 10. November, 11-18 Uhr
Sonntag, 11. November, 11-16 Uhr
Eintritt frei

Verschiedene Dilettanten präsentieren sich und ihre Leidenschaften


Mit dabei sind die „OffenSiWe“ (Leipziger Siebdruckwerkstatt), die alle dazu einlädt, neue, vielleicht auch dilettantische Drucktechniken auszuprobieren, die „Leutzscher Füchse“ mit einer Tischtennisplatte für die Kleinen und "Klang ohne Ende“, die Leipziger Fahrradstrom-Combo. An unserem Büchertisch stellen sich das „Dilettantin Produktionsbüro“ und der Fachbereich Design und Design Studies der Burg Giebichenstein Kunstschule Halle mit seiner Publikation „Design + Dilettant = Dilemma?“ vor. Thomas Thwaites wird sein Buch zum „Toaster Project" ausstellen und wir werden die druckfrische „vierzehn“, die Zeitschrift der HALLE 14, präsentieren.

 

 


Hagen Betzwieser, Ein Eimer Voll Teilchen (A Bucket of Particles), 2012, Foto: Claus Bach

AUSSTELLUNG

ÜBER DEN DILETTANTISMUS

Noch bis 18. November
Führungen: Jeden Sonnabend, 15 Uhr 
Öffnungszeiten: Di bis So, 11 bis 18 Uhr
Eintritt frei


Bernard Akoi-Jackson (GH), Hagen Betzwieser (DE), Ian Bourn (GB), Jeanette Chavez (CU), Mark Dion (US), Anna Gierster (DE), Kel Glaister (AU), Karl Hans Janke (DE), Eleni Kamma (GR), Adam Knight (GB) und Simone Bogner (DE), Paul Etienne Lincoln (GB), Rory Macbeth (GB) und Laure Prouvost (FR), Per Olaf Schmidt (DE), Peter Haakon Thompson (US), Thomas Tudoux (FR), Nomeda und Gediminas Urbonas (LT/US)

Die Bedeutung des Begriffs „Dilettantismus” hat sich über die Jahrhunderte gewandelt, sein Sinn als „Kunstliebhaberei” ist inzwischen veraltet. Er bezeichnet nun den sich in einem Fach betätigenden „Nichtfachmann” oder gar den Unheil anrichtenden „Stümper”. Und doch scheint es, als seien das Laienhafte und das Autodidaktische wesentliche Triebkräfte, ohne die unsere Welt heute anders aussähe. Die Ausstellung stellt Künstler vor, die sich zwischen Trial and Error als Übersetzer, Dramatiker, Autobauer, Ethnologen, Sportler, Konstrukteure oder Ingenieure betätigen und das Spezialistentum spielerisch in den Ring bitten. So wird der Dilettantismus – künstlerisch gewendet – zum Freiheitsbegriff. Gehört dem professionellen Amateur die Zukunft?

Weitere Informationen auf unserer Webseite unter Ausstellungen

Ausstellung und Festival werden gefördert durch










© HALLE 14

KREATIVE SPINNER

FARBENSAMMLER

Noch bis 16. November 2012
Café Versorgung, Leipziger Baumwollspinnerei
Eintritt frei

Ausstellung von Bildern, die im Rahmen des Kreative-Spinner-Herbstworkshops im Spinnerei-Kindergarten entstanden sind


Eine Vielzahl an Farbtönen begegnet uns jeden Tag, jederzeit und überall. Die Natur verändert sich im Laufe des Jahres und wechselt ihre Farben. Es scheint so, als erfinde sie sich immer wieder neu. Besonders im Herbst wird uns bewusst, wie bunt unsere Umwelt ist, wie viele Farben die Blätter eines einzigen Baumes haben können. Im diesjährigen Kreative-Spinner-Herbstworkshop im Kindergarten der Spinnerei stand das Thema Farbe im Mittelpunkt. 
16 Vorschulkinder setzten sich mit unterschiedlichen Fragen auseinander - wie: Welche Wirkung haben bestimmte Farben auf uns und was ist der Grund dafür? Warum bezeichnet man gewisse Farbtöne als kalt oder warm, ohne ihre Temperatur messen zu können? Welche Farben hat der Herbst für mich persönlich? Gemeinsam begaben sich die Kinder auf eine Exkursion, um Antworten auf jene Fragen zu finden und um die Farbtöne des Herbstes in der Natur ihrer unmittelbaren Umgebung – dem Garten des Kindergartens – zu sammeln. Ihre Eindrücke und Assoziationen wurden anschließend an der Staffelei mit Pinsel und Acrylfarbe auf Leinwand übertragen. Sie sind bis Freitag, 16. November im Café Versorgung auf der Baumwollspinnerei zu bewundern.

Eine Ausstellung von Kreative Spinner

Gefördert durch






HALLE 14
Leipziger Baumwollspinnerei
Spinnereistr. 7
04179 Leipzig
fon +49 341 4924202
fax +49 341 4924729
officeØhalle14.org
www.halle14.org

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