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Laufende Projekte

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

In aufwändigen Langzeitprojekten entwickelt das Team der Kunstvermittlung kreative und pädagogische Strategien zur Aneignung von und Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst und gesellschaftlich relevanten Themen. Diese werden in Kooperation mit Schulen und Künstlern sowie regelmäßig auch in Kooperation mit dem Institut für Kunstpädagogik der Universität Leipzig und anderen lokalen Initiativen durchgeführt. Lehrer, Vereine und Initiativen haben somit die Möglichkeit, mit uns gemeinsam an Inhalten und Gestaltung der Projekte zu arbeiten und diese auf ihre eigenen Schwerpunkte und Arbeitbereiche abzustimmen. 

STADT LAND KUNST

Abb.: Art Space # 1, 14.9.2019, Foto: HALLE 14

September 2019 bis März 2020

Aktuelle Termine auch auf Facebook [1] und Instagram [2]

Zum Anlass und in Anlehnung an die Ausstellung »Die Enden der Freiheit [3]« leistet die Kunstvermittlung mit dem Programm »Stadt Land Kunst« einen Beitrag zur Auseinandersetzung mit künstlerischer Protestkultur.

Mit weltweit erstarkenden rechten autoritären Strukturen wird Protest und Dialog zunehmend wichtiger. In der Klimapolitik sehen wir uns ähnlichen Strukturen gegenüber: das Leugnen vom menschengemachten Klimawandel, das Abwerten von politischen Positionen, bloß weil sie von jungen Menschen vertreten werden, das Kleinreden und Verwässern von Klimazielen.

Der künstlerische Protest hat, wie man beispielsweise an den Arbeiten der amerikanischen Künstlergruppe INDECLINE oder der aus Honkong stammenden Künstlerin Wen Yau sehen kann, eine umfassende Medienwirksamkeit. Diese ist für Protestbewegungen von großer Wichtigkeit, um sich Gehör und Authentizität zu verschaffen.

Für ein halbes Jahr wird einmal im Monat ein Art Space für die Aktivisten und Aktivistinnen der Fridays-for-Future-Bewegung und andere Interessierte stattfinden. In unseren Kunstvermittlungsräumen wird ein Raum der Begegnung, der Vernetzung und der Auseinandersetzung mit künstlerischem Protest aufgemacht. Dafür bietet die Kunstvermittlung neben einem Raum, Material und inhaltlichen Input, um die Proteste von FfF bestmöglich vorzubereiten und vermitteln zu können. Darüber hinaus wird mit Kunstschaffenden zusammengearbeitet, um subversive und kreative Formen für den Protest zu entwickeln und umzusetzen.

Abb.: Art Space #1-Aktion am 20. September 2019, Foto: HALLE 14, 2019

ART SPACE #3

Flashmob-Choreographie, Video in Aktion & Social Media

Freitag, 8. November 2019, 16 bis 20 Uhr
Samstag, 9. November 2019, 11 bis 17 Uhr

mit Marianne Cebulla (Performerin, Leipzig) und Marian Luft (bildender Künstler, Leipzig)

Der Workshop mit der Performerin Marianne Cebulla beschäftigt sich mit der kollektiven Aktionsform des Flashmobs, um während der FfF-Demonstrationen eine noch breitere Aufmerksamkeit zu erzeugen. Angelehnt an Methoden aus der szenischen Choreographie und der Performancekunst erarbeiten die Teilnehmenden eine eigene Flashmob-Choreographie, die in der Leipziger Innenstadt umgesetzt wird. Input liefern Texte von Avantgardebewegungen wie der Situationistischen Internationale, Fluxus und DADA.

Parallel dazu setzen sich ein weiterer Workshop gemeinsam mit dem Künstler Marian Luft mit Videos zwischen Kunst und sozialen Netzwerken auseinander. Neben der Analyse von Videos von INDECLINE und Tools for Action in der aktuellen Ausstellung wird im Internet nach Mobilisierungsvideos für die Klimabewegung gesucht. Danach geht es an die Gestaltung eines gemeinsamen Videos beruhend auf der Flashmob-Aktion, die sowohl im Workshop als auch auf der Straße gefilmt wird.

Gefördert durch:

OFFENE KUNSTWERKSTATT

Mai 2019 bis Mai 2020

Alle zwei Wochen findet in unseren Kunstvermittlungsräumen die Offene Kunstwerkstatt des Lebenshilfe Leipzig e. V. statt. In der Offenen Kunstwerkstatt wird gezielt die künstlerische Arbeit von Menschen mit Beeinträchtigung gefördert sowie eine Möglichkeit zur künstlerischen Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung geschaffen. Für die Teilnehmenden bedeutet die Kunstwerkstatt Ausdruck, Kommunikation und Selbstbewusstwerdung. Viele von ihnen können nicht sprechen und es ist eine ganz eigene Sprache, die sie sich durch das Kunstmachen erarbeiten. Begleitet wird diese Gruppe Kunstschaffender durch die künstlerische Arbeitsgruppe WerkStattKunst (WSK), bestehend aus Paula Gehrmann, Katrina Blach und Paul Ziolkowski.

Die Kooperation zwischen der HALLE 14 und dem Lebenshilfe e. V. ist Teil des Strukturmodellprojekts »Connect - Kunst im Prozess«.

Weitere Informationen auf der Webseite des Lebenshilfe Leipzig e. V. [4] und Eucrea [5]

Mit freundlicher Unterstützung von