Aktuelle Angebote

Allgemeine Informationen

OPEN AFTERNOON

Offenes Kunstvermittlungangebot für Kinder und Jugendliche

Nächsten Termine:

Samstag, 28. Januar 2017, 14 bis 17 Uhr mit Sophia Kesting, Fotogramme

Samstag, 25. Februar 2017, 14 bis 17 Uhr mit Azad Ibrahim, Skulptur/Objekt 

Samstag, 25. März 2017, 14 bis 17 Uhr mit Marc Herbst, Comic-Magazin

Das Projekt richtet sich gleichermaßen an Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrations- bzw. Fluchterfahrung, die in Leipzig wohnen, um gemeinsam verschiedene kreative Ideen zu entwickeln und zu verwirklichen. Die Jugendlichen treten in einen schöpferisch-gestalterischen Prozess und bringen mit den Mitteln der Kunst ihre Geschichten zum Ausdruck. Während der Kurse können die Teilnehmenden unter anderem mit Malerei, Skulptur, Fotografie und Comics ihre gestalterischen Ausdrucksfähigkeiten entwickeln und ihre Selbstwirksamkeit stärken. Sie werden dabei immer von Leipziger Künstlern begleitet und unterstützt. Die kommenden Workshops leiten abwechselnd die Künstler Sophie Kesting, Azad Ibrahim und Marc Herbst.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten an
Ina Nitzsche: kunstvermittlungØhalle14.org

Gefördert durch

DAS IST DOCH NICHT FAIR!

Winterferienangebot

Dauer: 13. bis 16. Februar 2017, Jeweils von 10 bis 15 Uhr

Gebühr: 15€/ 10€ ermäßigt mit Ferienpass

Alter: 8 bis 10 Jahre

Anmeldung unter kunstvermittlungØhalle14.org, die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.

Künstlerische Leitung: Julia Sparmann & Erik Gebbert

In den Winterferien 2017 lädt das Kunstvermittlungsprogramm der HALLE 14 mit dem Ferienangebot »Das ist doch nicht fair!« Kinder im Grundschulalter ein, sich künstlerisch, spielerisch und selbsttätig mit Fragen von Fairness auseinanderzusetzen. In einem viertägigen Projekt können die Kinder mit Unterstützung der Theaterpädagogin Julia Sparmann und dem Bildhauer Erik Gebbert Situationen, die sie als unfair empfinden, als Ausgangspunkt für eine künstlerische Auseinandersetzung nehmen.

Angeregt durch eine fragende Haltung wird in einem ersten Schritt im Sinne der Methode des Ästhetischen Forschens eine Eingrenzung des Themas vorgenommen. Die Kinder legen fest, mit welchen Aspekten von Gerechtigkeit sie sich genauer beschäftigen wollen. Das kann von Erfahrung von ungerechten Behandlungen, wie z.B. Mobbing, bis hin zu ungerechter Verteilung von Ressourcen und Mitteln reichen. Anschließend erproben sie spielerisch, wie der eigene Körper zu einer Skulptur werden kann, der dieses Gefühl widerspiegelt. Diese zunächst körperlichen Skulpturen werden anschließend in Materialplastiken transformiert. Dabei soll ein vielfältiges Materialangebot aus Pappe, Karton, Farben, Draht und verschiedenen Folien die Fantasie anregen. Bei der handwerklichen Umsetzung werden die Kinder von dem Projekt-Team unterstützt. Neben der skulpturalen Auseinandersetzung werden ebenfalls fotografische Inszenierungen eine Rolle spielen. Abschließend werden die Ergebnisse des Projekts in der Projektgruppe vorgestellt.

Unterstützt durch

unsere odyssee 14

Präsentation des Zeichenzirkels

Dauer: 14. Januar bis 25. Februar 2017

Nina Behnisch, Johanna Eckhardt, Christa Freisted, Astrid Homuth, Henriette Kiep, Petra Möws, Sophie Nobis, Ines Ott, Aila (Assunta Mona) Pätzold, Jens Reinboth, Eugen Richter, Simone Scharte, Anke Steiniger, Miriam Wiskemann, Zarah Lou Zimmer

Im Jahr 2016 wurde der wöchentliche Zeichenzirkel abwechselnd von verschiedenen Leipziger Künstlern, wie Erik Gebbert, Yvette Kießling, Mandy Kunze, Bastian Muhr, Claudia Rößger oder Selma van Panhuis geleitet. Die Präsentation zum Winterrundgang zeigt nun eine Auswahl der besten Ergebnisse der Zeichenzirkel-Teilnehmer des gesamten Jahres 2016. Die künstlerischen Ergebnisse umfassen sowohl Zeichnungen, als auch Malereien und Objekte.

22. Leipziger Kinder- und Jugendkunstausstellung

Dauer: 14. Januar bis 25. Februar 2017

 

 

Annemarie Bachmann, Lilian Bade, Nerges Bageri, Maram Bala, Clara Amelie Beckert, Mohamed Rayan Bettahar, Clara Böhm, Konstantin Dürmuth, Elisabeth Genest, Benjamin Gluth, Lisa Marie Häußler, Leo Herrschelmann, Alma Ibisch, Amelie Kaufmann, Jason Klein, Charlotte Köster, Felix Krumbein, Valerie Lesser, Lea Mahler, Malte Martens, Arved Schulze, Jasmin Stiller, Thadeus Tasler, Colin Teichmann, Annika Wohlfahrt

Mit oben und unten kann man einen Ort oder einen Ge­gen­stand be­schrei­ben. Drü­ber und drun­ter lässt uns noch viel wei­ter schau­en: in ver­bor­ge­ne Win­kel und un­er­reich­ba­re Höhen. Manch­mal geht es im Leben drü­ber und drun­ter. Ob in der Schu­le, auf dem Spiel­platz oder im Kin­der­zim­mer. Dann liegt das Un­ters­te zu oberst und das Obers­te zu un­terst. Men­schen, Dinge, alles ver­lässt sei­nen ge­wohn­ten Platz.

Die eingereichten Arbeiten zeigen, was Kinder und Jugendliche mit Worten verbinden wie: Ord­nung oder Un­ord­nung, Chaos oder Gleich­ge­wicht, unten oder oben?

Neben der HALLE 14 sind noch an fünf weiteren Ausstellungsorten Wettbewerbsbeiträge zu sehen.

Pädagogen sind herzlich eingeladen am Fachtag zum Umgang mit der künstlerischen Praxis von Kindern und Jugendliche im Bezug auf die Kinder- und Jugendkunstausstellung am 25. Januar, von 15 bis 18 Uhr im Museum der Bildenden Künste teilzunehmen.

Weitere Informationen zum Fachtag finden Sie hier.

ZEICHENZIRKEL MIT EVA WALKER

6. Januar bis 23. Februar 2017
Jeden Donnerstag, 16.30 bis 18 Uhr
Teilnahmegebühr: 6€ / ermäßigt 3€

Eva Walker, geboren 1981 in Heidelberg, hat von 2011 bis 2016 an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst studiert und war von 2014 bis 2016 Meisterschülerin bei Prof. Annette Schröter. Seit 2015 hat sie einen Lehrauftrag für Radierung an der Abendakademie der HGB Leipzig und ab dem 6. Januar übernimmt sie für zwei Monate die künstlerische Leitung des Zeichenzirkels.

In ihren Arbeiten setzt sich Eva Walker mit der Frage auseinander, wie sich die Deutung der Wirklichkeit durch die technisch vermittelte Wahrnehmung verändert, um darauf mit den Mitteln der Zeichnung und des Druckes zu reagieren. So zeigen etwa ihre Radierungen der Serie »Vermessung« abstrahierte Fragmente aus medizinischen Bildern. Die in ihnen verwendeten organischen und geometrischen Formen verweisen dabei auf die wissenschaftlich-medizinische Vermessung des menschlichen Körpers. Die Drucke erinnern an Röntgenbilder oder an Schultafeln, auf die mit weißer Kreide gezeichnet wurde. Auch in ihren Zeichnungen setzt sich Eva Walker mit dem wissenschaftlichen Bild als technisches Konstrukt auseinander. Die Serie »Echo« etwa befasst sich beispielsweise zeichnerisch mit der Form der Wissensweitergabe. Die Spuren und Fragmente, die sich durch Überzeichnungen ergeben, sind hier Ausgangspunkte für die jeweils nächste Zeichnung. Sie funktionieren wie ein Echo.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Wir bieten Workshops, Kurse und Ferienangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die aus einem reichhaltigem Potential schöpfen: den Ausstellungen der HALLE 14, dem Kontakt zu Leipziger Künstlern sowie den Residenzkünstlern der HALLE 14 und durch die Vernetzung auf dem Gelände der Spinnerei.

Eine lange Tradition hat beispielsweise unser Zeichenzirkel für alle ab 10 Jahre, der unter wechselnder Betreuung Leipziger Künstler stattfindet.

Neben vielfältigen rezeptiven Vermittlungsmethoden zeichnen sich die Angebote häufig durch handlungsorientierte Ansätze aus, die die zeitgenössische Kunst auch ganz praktisch erfahrbar machen.

Wie bei unseren langfristigen Projekten entwickeln wir auch bei Kurzzeitangeboten für Schulklassen und Hortgruppen diese in Absprache mit LehrerInnen und ErzieherInnen. Je nach Alter, Anzahl der Teilnehmenden und mitgebrachter Zeit variieren diese und werden somit auf die jeweilige Gruppe abgestimmt.

Sie haben Ideen und Interesse an einer Kooperation mit uns?
Kontaktieren Sie uns ganz unverbindlich!