OPEN AFTERNOON

Offenes Kunstvermittlungangebot für Kinder und Jugendliche

Nächsten Termine:

21. Juli 2017, 14 bis 17 Uhr
Daniel Kockro – Geschichten erzählen mit Fotos
VERSCHOBEN IN DEN SEPTEMBER

18. August 2017, 14 bis 17 Uhr
Sophie Stephan – Videodreh

Vergangene Termine in der Rückschau

Das Projekt richtet sich gleichermaßen an Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrations- bzw. Fluchterfahrung, die in Leipzig wohnen, um gemeinsam verschiedene kreative Ideen zu entwickeln und zu verwirklichen. Die Jugendlichen treten in einen schöpferisch-gestalterischen Prozess und bringen mit den Mitteln der Kunst ihre Geschichten zum Ausdruck. Während der Kurse können die Teilnehmenden unter anderem mit Malerei, Skulptur, Fotografie oder Comics ihre gestalterischen Ausdrucksfähigkeiten entwickeln und ihre Selbstwirksamkeit stärken. Sie werden dabei immer von Leipziger Künstlern begleitet und unterstützt.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten an
Ina Nitzsche: kunstvermittlungØhalle14.org

Foto: Daniel Kockro

DANIEL KOCKRO

Geschichten erzählen mit Fotos

Freitag, 21. Juli 2017, 14 bis 17 Uhr
VERSCHOBEN IN DEN SEPTEMBER

Gemeinsam mit dem Fotografen Daniel Kockro gestalten die Teilnehmer des »Open Afternoon« ein fotografisches Künstlerbuch. Dabei nutzen sie die Fotografie als sogenannten »Storyteller«, um eigene Geschichten zu erzählen. Die Kinder und Jugendlichen werden gemeinsam alltägliche Szenen, Orte, Gegenstände und Details mit der Kamera festhalten. Die aufgenommenen Bilder dienen als Inspiration für vielfältige Erzählungen, die in einem Faltbuch zur Aufführung kommen.

OPEN AFTERNOON wird gefördert durch

ZEICHENZIRKEL IN DER HALLE 14

Abb.: Martin Ziegler, Sommertraum, 2015

Zeichenzirkel mit Martin Ziegler

6. Juli bis 31. August 2017
Jeden Donnerstag, 16.30 bis 18 Uhr
Teilnahmegebühr: 6 € / ermäßigt 3 €

 

 

Der Maler Martin Ziegler wird im Juli und August 2017 den Zeichenzirkel in der HALLE 14 betreuen. Dabei wird er das klassische Thema des Stilllebens aufgreifen, das in vielen seiner Arbeiten stets eine entscheidende Rolle spielt. Durch detaillierte Beobachtung wird er die Teilnehmer bei einer eigenständigen künstlerischen Widergabe der Gegenstände und Objekte unterstützen.

Seit Martin Ziegler 2010 sein Diplom an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Neo Rauch und Arno Rink absolvierte, ist er als freischaffender Künstler in Leipzig tätig. Seine Malerei widmet sich figürlichen Motiven, wobei ihm unter anderem Fotografien als Vorlage dienen. Seine collageartigen Werke sind durch die hohe zeichnerische Qualität sowie surreale Stilmittel gekennzeichnet.

Der Zeichenzirkel wird von verschiedenen Leipziger Künstlern begleitet und richtet sich an alle, die Lust haben, selbst zeichnerisch tätig zu sein. Eine Anmeldung ist nicht nötig und der Einstieg jederzeit möglich. Wir laden Sie herzlich ein, mitzumachen und mit professioneller Unterstützung kreativ zu werden!

VERMITTLUNGSANGEBOT ZUM AUSSTELLUNGSPROGRAMM

Foto: Buero für Fotografie, 2017

TROPICAL DIALOGUES

Meeting Point

29. April bis 6. August 2017

Informationen zur Ausstellung

 

 

Anlässlich der Ausstellung »Übersee: Kuba und die Bahamas. Gegenwartskunst aus der Karibik« bieten wir ein themenspezifisches Vermittlungsangebot an, welches als inszenierte Besucherplattform an einem festen Ort in der Ausstellung integriert ist. Verschiedenfarbige Kuben, die zum einen als Informationspool, Sitzmöglichkeit aber auch als Anlaufpunkt für Gespräche dienen, erwecken aufgrund ihrer Farb- und Formwahl die Aufmerksamkeit. In Zusammenarbeit mit dem in der Ausstellung vertretenen Künstler Blue Curry wurden »tropische« Farben für die Plattform gewählt, die unbewusst und auch medial vorgeprägt, mit der Karibik assoziiert werden. Somit wird eine direkte Auseinandersetzung angeregt, die eigene Vorstellung, wie die Karibik aussieht, in Frage zu stellen. Die Plattform lädt dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen. Unter dem Titel »Tropical Dialogues« ist es möglich, sich dem Themenfeld und der Problemstellung der Ausstellung anzunähern sowie gesellschaftspolitische Fragestellungen über das Leben in der Karibik aufzuwerfen. Auf der Plattform kann sich auf praktische Weise mit dem Leben auf der Insel und den träumerischen Klischees ferner Urlaubsparadiese auseinandergesetzt werden. Hierfür dienen provokante Thesen und Fragen, wie beispielsweise: »Welche Hautfarbe hat die Karibik?«, die zu einer kreativen Aufarbeitung vor Ort anregen.