Illustration (Ausschnitt): Anne Fröhlke

23. LEIPZIGER KINDER- UND JUGENDKUNSTAUSSTELLUNG

Eröffnung: Samstag, 13. Januar 2018, 11 Uhr im Museum der bildenden Künste

13. Januar bis 28. Februar 2018

Mit Beiträgen von: Modar Altaleb, Jolande Braband, Samhita Chattopadhyay, Ruth Herdzin, Yannich Kaiser, Charlotte Maslaton, Jessy Sophie Müller, Maximilian Neuwirt, Anne Römer, Dorothea Rotzsch, Lilly Schubert, Carlotta Staude, Theo Tolmachev, Annouk Wiese

Die Leipziger Kinder- und Jugendkunstausstellung findet seit nun mehr als 20 Jahren statt und gibt den künstlerischen Ausdrucksformen Leipziger Kinder und Jugendlichen eine Plattform. In diesem Jahr waren die Wettbewerbsteilnehmer aufgerufen, ihre künstlerischen Auseinandersetzungen zum titelgebenden Ausschreibungsthema »Wer regiert die Welt?« einzureichen. Die prämierten Werke von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre beschäftigen sich künstlerisch damit, was sie als ihre »Welt« definieren und wie weit gesellschaftliche oder politische Bedingungen in ihren Alltag eingreifen bzw. wie viel Macht sie dem zugestehen wollen. 

Die eingereichten Arbeiten werden an sechs verschiedenen Ausstellungsorten in Leipzig präsentiert. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 13. Januar 2018, um 11 Uhr, im Museum der bildenden Künste statt. In der HALLE 14 sind die gezeigten Werke bis zum 28. Februar zu sehen. 

Weitere Informationen auf der Webseite vom Haus Steinstraße.


Foto: HALLE 14

WINTERFERIENANGEBOT

Famose Fabelwesen und Megamonster

19. bis 20. Februar 2018, jeweils von 10 bis 14 Uhr

Gebühr: 10 €, mit Ferienpass 6 €

Alter: 8 bis 10 Jahre

Anmeldung unter kunstvermittlungØhalle14.org, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. 


ZEICHENZIRKEL IN DER HALLE 14

Zeichenzirkel mit Nicolas Dupont

4. Januar bis 22. Februar 2018
Donnerstags, 16.30 bis 18 Uhr
Teilnahmegebühr: 6€ / ermäßigt 3€

 

 

Die Werke des Malers Nicolás Dupont (*1983) spiegeln seine Liebe zur Malerei: Er arbeitet vorwiegend in Öl auf Leinwand. Doch obwohl sich der junge Künstler in der großen malerischen Tradition Dresdens bewegt, betreibt er sein Metier mit ironischem Augenzwinkern. So steht er einerseits in der hiesigen Maltradition und beherrscht die klassischen Techniken – malerische Raffinesse zeigt sich in lasiert durchscheinenden Farbschichten; changierende Untergründe verleihen den Werken einen jeweils spezifischen Klang. Die eher kleinteilige Malweise verzichtet auf große Gesten und benötigt keine monumentalen Formate, um ihren Charme zu entfalten. Die in einigen Werken betont einfache Machart hat etwas kindlich-spielerisches, sowohl in der Ausführung wie in Themen- und Motiv-Wahl. Hierin zählt Dupont zu einer jungen Maler-Genration, die wieder gegenständlich und narrativ arbeitet. Kern der Arbeit ist ein unbekümmerter Umgang mit den gewählten Genres, die der Maler direkt und ohne Umwege voller Schaffensmut angeht.

Nicolas Dupont lebt und arbeitet in Leipzig. Er studierte an der Hochschule für bildende Künste Dresden und war Meisterschüler bei Prof. Ralf Kehrbach.