VORSCHAU

Eine Selbstverortung nach 14 Jahren Kunstzentrum HALLE 14

Eröffnung:
16. September 2017, 15 Uhr

Führung von Michael Arzt (Direktor der HALLE 14):
17. September 2017, 14 Uhr

Teilnehmende: apexart, ArtsCatalyst, Eva Grubinger, Marc Herbst, Nicholas Felton, Forensic Architecture, Franziska Klose, Ben Lewis/Polar Star Films/BLTV, Metahaven, Neue Auftraggeber | Nouveaux Commanditaires, Marina Naprushkina + Neue Nachbarschaft/Moabit, PAG Pracownia Architektury Głowacki, Stefan Riebel, UbuWeb, Universal Cube (die Liste wird sich während der Ausstellungszeit verändern und erweitern)

Mehr als 14 Jahre sind seit dem internationalen Auftaktsymposium »Wie Architektur sozial denken kann« vergangen, das den Anspruch der Revitalisierung der HALLE 14 auf dem Industriegelände der Spinnerei formulierte. Was 2002 begann, hat sich mit der Unterstützung unzähliger Kunstenthusiasten, privater sowie öffentlicher Förderer als gemeinnütziges Kunstzentrum etabliert. Für diesen bedachtsamen und schrittweisen Revitalisierungsprozess wurde die HALLE 14 u.a. mit dem Hieronymus-Lotter-Preis für Denkmalpflege und mit einer Anerkennung des Sächsischen Staatspreis für Baukultur ausgezeichnet.

In diesem schrittweisen Prozess hat sich die HALLE 14 immer als lernende Institution begriffen. Diesem Selbstverständnis folgend, verwandelt sich das Kunstzentrum mit der kommenden Ausstellung in ein öffentliches Labor. Es werden Kunstwerke und außergewöhnliche Projekte aus der Kunstwelt vorgestellt. Entlang von Fragestellungen zu Kunst, Partizipation, Digitalisierung und Architektur lädt die HALLE 14 zu einem Nachdenken darüber ein, was wir von einem Kunstzentrum und der Gegenwartskunst heute erwarten. Der Prozess ist offen angelegt, die Ausstellung wird sich im Verlauf verändern, das Ende steht noch nicht fest.

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